Arbeitsgruppe
Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)
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Leiter |
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Dipl.-Archivar V. Eder (Tübingen)  |
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Stv. Leiter |
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Prof. Dr. P. Schmücker (Mannheim)  |
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Stv. Leiter |
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Dr. D. Eckstein (Auerbach)  |
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Stv. Leiter |
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Dr. C. Seidel (Braunschweig)  |
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Amtszeit:Dezember 2006 bis Dezember 2009.
Homepage:Neuer Link
Schlüsselworte:
digitale Archivierung, konventionelle Archivierung, Mikrofilm, elektronische Patientenakte, Rechtssicherheit, digitale Signatur, elektronische Gesundheitskarte (eGK), Health Professional Card (HPC, Arztausweis)
Ziele der Arbeitsgruppe:
Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:
Tätigkeiten im Berichtszeitraum 01. Juli 2007 bis zum 31. Dezember 2008
Im Berichtszeitraum hat die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ vier Veranstaltungen durchgeführt, sich an verschiedenen weiteren Aktivitäten beteiligt und zwei Ausarbeitungen veröffentlicht:
Durchführung der Karlsruher Archivtageam 06. und 07. Dezember 2007 im Städtischen Klinikum Karlsruhe, ca. 160 Teilnehmer.
Durchführung des Workshops „Archivierung und Signatur - Aufgabenbasierte Lösungspräsentationen (Challenge)“am 20. Februar 2008 während der 13. Fachtagung „Praxis der Informationsverarbeitung in Krankenhaus und Versorgungsnetzen“ im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund, ca. 50 Teilnehmer.
Durchführung der Rotenburger Archivtageam 19. und 20. Juni 2008 im Diakoniekrankenhaus Rotenburg an der Wümme, ca. 140 Teilnehmer.
Herausgabe der 2. Ausgabe des Leitfadens für das rechnerunterstützte Dokumentenmanagement und die digitale Archivierung von Patientenunterlagen im Gesundheitswesenim April 2008 (Auflage: 8.500).
Mitwirkung bei der gesetzgeberischen Maßnahme zum beweissicheren ersetzenden Scannenin Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium des Innern, dem Bundesministerium der Justiz, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und dem Bundesministerium für Gesundheit; hierzu auch Herausgabe des Schlierseer Memorandums im Februar und April 2008.
In Bearbeitung: Standardisierung der Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungssystemen im Gesundheitswesen.
Teilnahme am gemeinsamen Kolloquium des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) am 12. November 2008 in Braunschweig: Im Mittelpunkt dieses Kolloquiums stand das Projekt "ArchiSafe", eine Lösung für die beweissichere elektronische Archivierung. Mit Hilfe von ArchiSafe ist man in der Lage, elektronische Dokumente praktisch unendlich lange so zu speichern, dass sie ihre Beweissicherheit behalten. Für ArchiSafe wurde das Schutzprofil (Protection Profile) nach Common Criteria entwickelt und vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik überprüft. Höhepunkt der Veranstaltung war die Überreichung des Prüfzertifikats durch das BSI.
Zum IT-Gipfel der Bundeskanzlerin Ende November 2008wurde für die Branche „Gesundheitswesen“ von der Arbeitsgruppe verlässliches Zahlenmaterial zur Darstellung der Wirtschaftlichkeit beim Einsatz digital erzeugter und signierter Dokumente und des beweissicheren ersetzenden Scannens von Patientenunterlagen für den Fall der Vernichtung des Papiers bzw. der Papiervermeidung (Stand: 12. Mai 2008) zur Verfügung gestellt.
Durchführung der Heidelberger Archivtageam 04. und 05. Dezember 2008 in der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Heidelberg. Rund 180 Teilnehmer kamen in das Universitätsklinikum
Heidelberg, um sich über aktuelle Trends im Bereich Dokumentenmanagement und Archiv zu informieren. Storage als plattformübergreifende Infrastruktur - zunehmend im Blickfeld - und die erstmalige Zertifizierung der Sicherheit einer Klinik-EPA zählten zu den Highlights. Sehr positiv aufgenommen wurde das Konzept des Arbeitsgruppenleiters, das nur eine Hauptveranstaltung pro Jahr und mehrere „Hands-on-Workshops“ zu spezifischen Themen vorsieht. In den Workshops sollen unter Einbindung und aktiver Mitarbeit der Teilnehmer wichtige Einzelthemen wie etwa technische und rechtliche Fragestellungen zu Zeitstempeln theoretisch und mit einem Abgleich an der Praxis bearbeitet werden. Ziel ist es, für diese Bereiche jeweils eine Leitlinie oder ein Weißbuch zu erarbeiten.
Teilnahme an der Sitzung des Beirates, Lenkungsausschusses und der fördernden Mitglieder des „Competence Center für die elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG)“ am 04. Dezember 2008 in Heidelberg:Die Arbeitsgruppe ist seit Gründung des CCESigG Anfang des Jahres 2008 Mitglied des CCESigG (siehe auch http://www.ccesigg.de), da von der Arbeitsgruppe wesentliche Impulse zum Thema elektronische Signaturverfahren im Gesundheitswesen ausgegangen sind und viele Beiträge zu dieser Thematik erbracht werden.
Vorgesehene Tätigkeiten im nächsten Jahr:
Die nächsten Veranstaltungen – die auch weiterhin sämtliche wichtigen Akteure auf diesem spannenden Gebiet zusammenbringen – sind im Juni als Workshops in Berlin und im Dezember als Münchener Archivtage geplant.
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