Arbeitsgruppe
Laborinformationsmanagement (LIM)
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Leiter |
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Dipl.-Ing. E. Mansfeld (Dresden)  |
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Stv. Leiter |
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Dr. Arno Fraterman (Dortmund)  |
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Stv. Leiter |
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Dipl.-Math. Josef Mages (Regensburg)  |
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Stv. Leiter |
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Dr. Bernd Wolters (Bremerhaven)  |
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Amtszeit:
Homepage:GMDS-AG "LIM"
Schlüsselworte:
Laborinformationsmanagement, Labordaten, Laborinformationsverarbeitung, Laborsysteme, Labormanagement, Point of care, POCT, Labor-EDV
Ziele der Arbeitsgruppe:
Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:
Tätigkeiten im Berichtszeitraum 1.4.2008 bis 31.12.2008
Im April 2008 fand das Symposium "Labormanagement und patientennahe Sofortdiagnostik (POCT)" im Universitätsklinikum in Göttingen mit Vorträgen zu den 2 Schwerpunkten „Labormanagement im Kontext von Sicherheit, Zeit und Qualität“ und den „Erfahrungsberichte zur Nutzungvon POCT – Softwareunterstützungen sowie den Fragestellungen, die sich durch die neue Rilibäk 2008 für die POCT – Problematik ergeben.
Es war ein mit ca. 60 Teilnehmern gut besuchtes Symposium der AG Labordatenverarbeitung (jetzt AG-Laborinformationsmanagement) zu den Themen Labormanagement und patientennahe Sofortdiagnostik (POCT). Es waren sowohl die Anwenderseite als auch Industriepartner vertreten, so dass es einen sehr konstruktiven Erfahrungsaustausch zum Stand des Informationsmanagement zur Erstellung klinischer Befunde im Rahmen der Labor- als auch der POCT- Diagnostik gab. Besonderes Augenmerk wurde in den Vorträgen als auch in der Diskussion auf den integrativen Aspekt der Labordiagnostik des klinischen Labors als auch der Point of care Diagnostik gelegt. Seitens der Klinik mit den stationären als auch den ambulant zu betreuenden Patienten geht es um eine zuverlässige Qualität und eine möglichst kurze Reaktionszeit zwischen labordiagnostischer Anforderung und Ergebnisbereitstellung. Es zeigte sich, dass dem Stand der Technik entsprechend eine computerunterstützte Patientenidentifikation aus dem Klinikinformationssystem für die normale und die Notfall-Laboranforderung als auch für die POCT- Diagnostik Voraussetzung ist, dass eine für Ärzte und Schwestern schnelle Darstellung der Ergebnisse auf Stationsmonitoren über Befundserver erfolgen kann.
Die Industriepartner nahmen eine Reihe von Hinweisen der Anwender dankbar auf. Es wurde hervorgehoben, dass neben der Qualität und der Zeit, in der die Befunde bereitgestellt werden auch die informationstechnische Unterstützung für die Arbeitsschritte von MTA's, Laborärzten, Schwestern und Ärzten bei der Befunderstellung aber auch bei der Anforderung und Präsentation eine sehr große Rolle spielen und weiter verbessert werden können und hier Weiterentwicklungen auch der Industriepartner erforderlich sind.
Im Rahmen dieses Symposiums „Labormanagement und patientennahe Sofortdiagnostik“ am 3. und 4. April 2008 in Göttingen wurden nachfolgende Vorträge gehalten und zur Diskussion gestellt. Dabei ging es im ersten Teil um die Einbindung von Laborsystemen in die klinischen Informationsystemabläufe und im 2. Teil des Symposiums um die Vorstellung von POCT –Anwendungsbeispielen sowie um die RILIBÄK 2008.
1.) Laborinformationssystem der Universitätsmedizin Göttingen
Dipl. Inform. Med. H. Fabritz
Sachgebiet Krankenversorgung /Geschäftsbereich Informationstechnologie
(Leitung: B. Rassmann)
2.) Labormanagement für einen patientengerechten Diagnostik- und Therapieprozess
(Wie lassen sich Sicherheit, Qualität und schnelle Auftragsbearbeitung bei vorgegebenen Ressourcen miteinander vereinbaren)
Dr. Hilmar Luthe
Abteilung Klinische Chemie /Universität Göttingen
3.) Das mandantenfähige Multi-Labor-System mit Client-Subserver-Server-Struktur OPUS::L
(Erfolgreiche Einführung am Universitätsklinikum Münster für alle Labore mit Aufgaben in der Krankenversorgung)
Dr.Horst-Dietrich Helb
Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
Universitätsklinikums Münster
4.) Stand und Erfahrungsbericht zum POCT- Qualitätsmanagment am Universitätsklinikum Dresden mit Parallelbetrieb von CobasIT 1000 und Radiance
Dipl. Ing. Eckhard Mansfeld
Institut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin
Universitätsklinikum Dresden
5.) Erfahrungsbericht POCT mit Conworx POCcelerator™
Dr. Albrecht Pfäfflin
Zentrallabor/Med.Klinik Abt. IV,
Universitätsklinikum Tübingen
6.) POCT-Qualitätsmanagement mit dem Abbott QC-Manager 3.0
(Stand und Erfahrungsbericht Universitätsklinik Münster)
Dr. rer. nat. Claus Langer, Klinischer Chemiker
Centrum für Laboratoriumsmedizin, Zentrallaboratorium
Universitätsklinikums Münster
7.) Die neue RiLiBÄK – Chancen und Grenzen für das POCT-Management und Anforderung an POCT-Geräte Prof. Dr.med. Peter Luppa
Institut für Klinische Chemie und Pathobiochemie am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Um dem gesamten Spektrum der Labor- und POCT- Information, Kommunikation und Organisation gerecht zu werden beschlossen die Mitglieder nach Diskussion unter allen Teilnehmern des Symposiums die AG "Laborinformationssystem (LIS)" in AG "Laborinformationsmanagment (LIM)" umzubenennen.
Dem Antrag der Umbenennung wurde auf der Beiratssitzung der GMDS im September 2008 zugestimmt.
Vorgesehene Tätigkeiten im nächsten Jahr:
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