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Arbeitsgruppe
Standardisierte Terminologien in der Medizin (STM)


Leiter PD Dr. J. Ingenerf (Lübeck) 
Stv. Leiter Prof. Dr. S. Schulz (Freiburg)  


Amtszeit:

Homepage:Arbeitsgruppe Standardisierte Terminologien in der Medizin (STM)

Schlüsselworte:



Ziele der Arbeitsgruppe:



Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:

Tätigkeiten im Berichtszeitraum 1. Juli 2007 bis 31. Dezember 2008

Die seit 2005 existierende Projektgruppe ist aus der Arbeitsgruppe „Medizinische Dokumentation und Klassifikation (MDK)“ (Leiter: Bernd Graubner, Göttingen) entstanden. Während die AG MDK sich in bewährter Art und Weise mit den amtlichen Klassifikationen ICD-10-GM und OPS sowie angrenzenden Fragestellungen (z.B. Kodierrichtlinien, G-DRGs, externe Qualitätssicherung) beschäftigt, bleiben eine ganze Reihe von durchaus heterogenen Themenfeldern im Bereich der medizinischen Terminologien, denen sich die AG STM widmet.

Gleich zu Beginn des Berichtes sei die im September 2008 erfolgte Umwandlung der Projektgruppe in eine Arbeitsgruppe genannt, die nach drei Jahren mit der anstehenden Neuwahl der Leitung einherging. Alter und neuer Leiter ist Josef Ingenerf (Lübeck). Stefan Schulz (Freiburg) löst den bisherigen stellvertretenden Leiter, Michael Schopen (Köln) ab, bei dem an dieser Stelle für sein Engagement gedankt wird.

Im Berichtszeitraum wurden die im letzten Bericht bereits angekündigte WIKI-Seiten für zwei Themengebiete eingerichtet:

a)       mit einem STM-Glossar zu Fachbegriffen wie Klassifikation, Terminologie, Ontologie, usw.,
an dem alle zur Mitarbeit, d.h. Kritik, Ergänzung usw. aufgerufen sind,
siehe http://stmwiki.imi.uni-luebeck.de/

b)       sowie einer LINK-Liste zu relevanten Terminologien in der Medizin wie SNOMED CT, LOINC, Pflegeterminologien, Arzneimittelterminologien, usw.
siehe http://stmlinkswiki.imi.uni-luebeck.de/

Jeder ist herzlich eingeladen, an den Ressourcen über das Wiki-System aktiv mitzuarbeiten (Zugangsdaten sind per Email an den Webmaster erhältlich) oder über den STM-Email-Verteiler (stm@imi.uni-luebeck.de) zu diskutieren. Nähere Einzelheiten finden sich auf den genannten Webseiten oder auf der Webseite der Projektgruppe, auf der auch über die im Folgenden genannten Aktivitäten (inkl. herunterladbare Vortragsfolien) berichtet wird, siehe http://www.imi.uni-luebeck.de/gmds-ag-stm/index.html.

Auf der GMDS-Jahrestagung in Stuttgart im September 2008 wurden mehrere Veranstaltungen angeboten:

·         Ein gemeinsamer Workshop mit der PG AIM "Terminologien in der Arzneimittelversorgung", die ebenfalls mittlerweile in eine Arbeitsgruppe umgewandet wurde. In fünf interessanten Vorträgen wurde die Rolle von terminologischen Standards für Anwendungen zur Arzneimitteltherapiesicherheit (ATMS), zur Überprüfung des Verordnungsverhaltens sowie zur Dokumentationsqualität thematisiert, siehe Webseite der Arbeitsgruppe.

·         Zusammen mit Kollegen der GI wurde eine Session "Ontologien in Medizin und Biologie" zusammengestellt. Dabei zeigte sich, dass theoretische und anwendungsorientierte Beiträge zur Anwendung von Ontologien die oft klinisch orientierten Beiträge aus der GMDS-Perspektive sehr gut ergänzen und somit neue Perspektiven für (gemeinsame) Forschungsfragen ergeben. Die Zusammenarbeit mit der GI auf diesem Gebiet soll fortgesetzt werden.

·         Schließlich wurde der Workshop „LOINC in Deutschland - Bestandsaufnahme zu Projekten in Deutschland“ angeboten, organisiert von der TMF, dem DIMDI, den GMDS-Arbeitsgruppen KAS und STM sowie HL7 und der LOINC-Usergroup Deutschland angeboten. Unterschiedliche Beiträge zum praktischen Einsatz von LOINC finden sich unter http://www.tmf-ev.de/News/tabid/108/articleType/ArticleView/articleId/396/Default.aspx.

Wie bisher wird es auch zukünftig wichtig sein, sowohl praktisch als auch eher theoretische Themen gleichzeitig zu adressieren. Pragmatische Herangehensweisen mit existierenden Standards wie Alpha-ID, LOINC sowie den OID-Registierungsschema sind bereits heute wichtig für den Fortschritt in gesundheitstelematischen Anwendungen, u.a. im eGK-Projekt. Dazu gehören auch die zunehmend in die Praxis drängenden Anwendungen zur Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS). Mit dem neu gegründeten technischen Komitee „Einheitliche Benennungen bei medizinischen Fachanwendungen“ (EBMF) bei HL7 Deutschland, dem starken Interesse für dieses Thema bei der TMF (Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze) sowie den Aktivitäten im Arbeitsausschuss „Terminologie“ des Fachbereich G „Medizinische Informatik“ des Deutschen Instituts für Normung (DIN) soll es hierzu eine engere Zusammenarbeit geben. Daneben stellt sich weiterhin die drängende Frage des Einsatzes von SNOMED CT im deutschsprachigen Raum. Eine Mitgliedschaft und damit Lizenzierung auf nationaler Ebene bei der IHTSDO (www.ihtsdo.org) ist nicht nur in Deutschland, sondern auch in weiten Teilen Europas immer noch nicht in Aussicht. Daneben stehen weiterhin Themen wie Ontologien (u.a. mit Relevanz für das Gebiet der translationalen Medizin, siehe etwa Wikipedia) oder wie Natürliche Sprachverarbeitung auf der Tagesordnung.

Im September 2009 wird es auf der nächsten GMDS-Jahrestagung in Essen wieder vorzugsweise gemeinsame Veranstaltungen mit anderen GMDS-Arbeitsgruppen geben. Vorschläge für weitere Aktivitäten sind herzlich willkommen. Für Diskussionen steht der Email-Verteiler unter stm@imi.uni-luebeck.de zur Verfügung.


Vorgesehene Tätigkeiten im nächsten Jahr:





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Aufnahmeantrag

» Termine
5.-9. September 2010
55. GMDS-Jahrestagung "Effiziente und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung von heute und morgen - nur mit Medizinischer Dokumentation, Medizinischer Informatik, Medizinischer Biometrie und Epidemiologie", Mannheim
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Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (German Medical Science)
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P R O F E S S U R (Bes.Gr. W2 BBesG) für das Fachgebiet “Qualitative Gesundheitsforschung – soziale Ungleichheit und Public
Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege- und Gesundheit, Fulda
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Letzte Aktualisierung am:
Freitag, 06.11.2009


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