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GMDS e.V.
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Email : info@gmds.de

 

Arbeitsgruppe
Telemedizin


Leiter der AG: Prof. Dr. H. Handels (Hamburg)  
Stv. Leiter Dr. sc. hum. U. Engelmann (Heidelberg) 


Amtszeit:

Homepage:

Schlüsselworte:

  • Telemedizin
  • Telematik
  • Standardisierung
  • Evaluation
  • Weiterbildung


Ziele der Arbeitsgruppe:

  • Austausch von Information über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Telemedizin
  • Erfahrungsaustausch über den praktischen Einsatz von Telemedizinsystemen
  • Durchführung von Tagungen und Workshops zum Themenkomplex Telemedizin unter Einbeziehung medizinischer Anwender
  • Erarbeitung von Kriterien zur Evaluierung von Telemedizinsystemen und ihres Einsatzes
  • Standardisierung von Telemedizinsystemen


Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:

Tätigkeiten im Berichtszeitraum 1. Juli 2007 bis 31. Dezember 2008

Die TELEMED 2008, die erstmals nicht in Berlin, sondern unter Leitung von Dr. Uwe Engelmann im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg stattfand, war im Berichtszeitraum die zentrale wissenschaftliche Veranstaltung der Arbeitsgruppe Telemedizin.  Mehr als 170 Teilnehmer diskutierten im Rahmen der TELEMED 2008 vom 12. bis 14.06.2008 die Möglichkeiten der Telematikunterstützung für neue Versorgungsformen.

Im Zentrum standen dabei Status und erreichter Nutzen von regionalen Vernetzungen und Gesundheitsportalen, deren Standards, Interoperabilität und rechtliche Grundlagen sowie Outcome-Betrachtungen von eHealth-Anwendungen. Besonderes Interesse bei den Teilnehmern weckte die internationale Perspektive, die in drei Vorträgen aus Skandinavien und einem aus den USA präsentiert wurde. Die Beiträge zeigten nicht nur eine deutliche Zunahme der Verbreitung von e-Health-Anwendungen, sondern auch, wie man damit Kosten im Gesundheitswesen einsparen, die Verweildauer im Krankenhaus senken und dennoch die Behandlungsqualität verbessern kann. In verschiedenen Vorträgen zur regionalen Vernetzung und zu Telemedizin-Portalen wurde deutlich, dass in Deutschland die einrichtungs- und sektorenübergreifende Vernetzung sowie die Einführung der elektronischen Patientenakte noch nicht über die Phase von Pilotstudien hinaus gekommen sind. Bei den Vorträgen wurde deutlich, dass es insbesondere im Bereich der Interoperabilität (Kompatibilität von Daten und IT-Systemen, Vereinheitlichung von Terminologien u.a.) sowie der Akzeptanz seitens der Ärzteschaft erhebliche Probleme gibt. Im Rahmen der TELEMED 2008 fand zudem die Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen des Berufsverbandes Medizinischer Informatiker (BVMI) e.V. statt.

Die AG ist durch Dr. Engelmann im Normenausschuss Radiologie (Arbeitsauschuss 4) des DIN (Deutsches Institut für Normung e.V.) als offiziell gewähltes Mitglied vertreten. Dieser Ausschuss ist ein Gemeinschaftsausschuss mit dem NAR (Normenausschuss Radiologie der Deutschen Röntgengesellschaft).  Dr. Engelmann leitet die dortige Arbeitsgruppe für die Erstellung einer neuen Norm DIN 6868-159 "Sicherung der Bildqualität in röntgendiagnostischen Betrieben - Teil 159: Abnahme- und Konstanzprüfung in der Teleradiologie nach RöV". Der erste Normentwurf wurde Anfang 2007 veröffentlicht und wurde nach der öffentlichen Kommentierung und Überarbeitung im Frühjahr 2008 als erneuter Normentwurf zur Diskussion gestellt. Schließlich wurden die Arbeiten im Herbst 2008 abgeschlossen. Die Veröffentlichung der finalen Norm DIN 6868-159 erfolgte schließlich im März 2009 (Einzige Bezugsquelle: www.beuth.de).

In der Arbeitsgemeinschaft IT (@GIT) der Deutschen Röntgengesellschaft ist die AG Telemedizin ebenfalls in Person des stellvertretenden Leiters der AG vertreten. Die @GIT hat einen Minimalstandard für die Teleradiologie in Deutschland definiert, der auf verschlüsselten DICOM-E-Mails basiert. Die Deutsche Röntgengesellschaft empfiehlt dieses Verfahren als Minimalstandard in Deutschland. In Baden-Württemberg ist die Nutzung dieses Standards Voraussetzung für öffentliche Zuwendungen und wird in mehr als 100 Krankenhäusern in der täglichen Routine eingesetzt. Im Berichtzeitraum hat sie die @GIT mehrfach getroffen, um diesen Standard noch weiter fortzuentwickeln. Mehrere Erweiterungen werden zur Zeit diskutiert und prototypisch implementiert.
Vorgesehene Tätigkeiten im nächsten Jahr:





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Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (German Medical Science)
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P R O F E S S U R (Bes.Gr. W2 BBesG) für das Fachgebiet “Qualitative Gesundheitsforschung – soziale Ungleichheit und Public
Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege- und Gesundheit, Fulda
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Letzte Aktualisierung am:
Freitag, 06.11.2009


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