Projektgruppe
Einführung von eGK und HBA in Krankenhäusern
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Leiter |
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Prof. Dr. A. Häber (Zwickau)  |
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stv. Leiter |
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Prof. Dr. A. Winter (Leipzig)  |
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stv. Leiter |
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Dr. C. Seidel (Braunschweig)  |
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Amtszeit:16.09.2007 - 15.09.2010
Homepage:Homepage der PG
Schlüsselworte:
Ziele der Arbeitsgruppe:
Einführung von eGK und HBA in den Krankenhäusern – Referenzmodelle und Umsetzungskonzept
Motivation
Die Einführung der Telematikinfrastruktur ist ein Projekt mit vielen Dimensionen. Elektronische Gesundheitskarte (eGK) und Heilberufe-/Berufsausweis (HBA) werden kommen. Einerseits sind die Auswirkungen auf den Klinikbetrieb bisher nicht hinreichend untersucht, andererseits sieht die gematik ihren Schwerpunkt in der technischen Ausgestaltung und nicht in der Analyse klinischer Abläufe. Allerdings wird immer wieder von Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten angemerkt, dass die Prozesse rund um eGK und HBA nicht ausreichend beschrieben werden, so dass es in den Testregionen zu erheblichen Schwierigkeiten kommt und die beteiligten Einrichtungen in den und außerhalb der Testregionen auf die kommenden Änderungen nicht oder nur unbefriedigend vorbereitend reagieren können. Erste informelle Rückmeldungen aus den Testregionen auf der KIS Tagung 2007 weisen auf erheblich Schwierigkeiten insbesondere bei der notwendigen Umstellung der Prozesse und der Integration von eGK und HBA in den klinischen Alltag hin. Hier erscheint es notwendig, den Häusern durch eine zunächst wissenschaftliche Aufarbeitung des Themas in Form eines Referenzmodells entsprechende Hilfestellungen zu bieten.
Erste Prozessbeschreibungen für Heilbronn in [Werner 2006] zeigen, dass auf die Krankenhäuser weitreichende organisatorische Änderungen zukommen werden, die sowohl die Management-Ebenen als auch die Informatik betreffen.
Diese Projektgruppe hat zum Ziel, Referenzprozesse, Referenzarchitekturen und einen Umsetzungsleitfaden für die Einführung von eGK und HBA in Krankenhäusern zu erarbeiten, die sowohl große Universitätsklinika und Kliniken der Maximalversorgung berücksichtigen wie auch kleine Krankenhäuser. Eine Ausweitung auf den niedergelassenen Bereich sollte nicht ausgeschlossen werden.
Für eine konkrete Fortführung und praktische Umsetzung der Ergebnisse ist eine anschließende Verbreitung des Referenzmodells über die entsprechenden Gremien mit Hilfe der GMDS erforderlich derart, dass die Spezifikationen der gematik und die technischen Umsetzungen der Softwareanbieter entsprechend angepasst werden können.
Prof. Dr. Anke Häber, Westsächsische Hochschule Zwickau
Prof. Dr. Alfred Winter, IMISE, Universität Leipzig
Dr. Christoph Seidel, CIO des Klinikums Braunschweig
Konzept der Projektgruppe
Ziele
1. Ziel ist es, ausgehend von den realen Prozessen in verschiedenen Krankenhäusern und den existierenden Spezifikationen Empfehlungen für die Krankenhäuser für den Umgang mit eGK und HBA zu erarbeiten. Dabei sollen Prozessmodelle in einem Vergleich von Ist-Zustand und Prozessablauf bei Einsatz von eGK und HBA und Umsetzungsempfehlungen entstehen, die als Referenz von jedem Krankenhaus genutzt werden können, um Änderungen an den konkreten eigenen Prozessen vornehmen und schulen zu können.
2. Ziel ist es, ausgehend von einem typischen Krankenhausinformationssystemen und den existierenden Spezifikationen Empfehlungen für die Krankenhäuser zu erarbeiten zur Ausgestaltung ihres Krankenhausinformationssystems. Dabei sollen Architekturmodelle und ein Umsetzungsleitfaden entstehen, die als Referenz von jedem Krankenhaus genutzt werden können, um einen Anhaltspunkt zu haben, wie sich das Krankenhausinformationssystem ändern muss, welche Technik und Software beschafft und welches Budget eingeplant werden müssen.
Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:
Tätigkeiten im Berichtszeitraum
Arbeitspakete
1. Identifikation der Prozesse, die sich in den Krankenhäusern mit der Einführung der eGK und des HBA ändern werden, basierend auf den eGK-Daten, den gematik-Spezifikationen und [Werner 2006].
2. Analyse der gegenwärtigen Prozesse in ausgewählten Krankenhäusern, sowohl Universitätsklinika (Leipzig, Freiburg) und Kliniken der Maximalversorgung (Braunschweig, Heilbronn, Zwickau) als auch Kliniken der Schwerpunktversorgung und Grundversorgung. Dabei soll auf die Prozesse aus AP1 fokussiert werden.
3. Vergleich der Prozessbeschreibungen zur Ermittlung von Referenzprozessen, Beschreibung der Referenzprozesse
4. Erstellung von Architekturmodellen für typische Krankenhausinformationssysteme für Universitätsklinika, Krankenhäuser der Maximal-, der Schwerpunkt- und der Grundversorgung
5. Identifikation der in den Spezifikationen beschriebenen und zusätzlich in den Prozessen identifizierten Anwendungssystemen und physischen Geräten zum Umgang mit eGK und HBA und zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur
6. Erstellung von Architekturmodellen für die Einbindung der infrastrukturellen Änderungen durch eGK und HBA in die Architektur des Krankenhauses
7. Entwicklung eines Stufen- und Beschaffungsplans für den Ausbau eines Krankenhausinformationssystems auf der Basis der Architektur-Referenzmodelle
Mitwirkende Die Projektgruppe ist offen für Interessierte. Diese wenden sich bitte an anke.haeber@fh-zwickau.de
Vorgesehene Tätigkeiten im nächsten Jahr:
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