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Arbeitsgruppe
Nutzung von elektronischen Patientenakten für die klinische Forschung


Leiter Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch (Erlangen)  
Stv. Leiter Prof. Martin Dugas (Münster)  
Stv. Leiter S. Semler (Berlin) 


Amtszeit: September 2014 bis September 2017

Homepage: AG Nutzung von Elektronischen Krankenakten für die Klinische Forschung

Schlüsselworte:

IT-Infrastruktur für klinische Forschung, Single Source, Nutzung von elektronischen Krankenakten für die klinische Forschung, CDISC, IT für Biobanken



Ziele der Arbeitsgruppe:

Die Arbeitsgruppe Nutzung von elektronischen Patientenakten für die klinische Forschung ist im September 2011 aus der bisherigen Projektgruppe hervorgegangen. Sie widmet sich verschiedenen Themen,  Aufgabenstellungen und Herausforderungen, die sich aus der Nutzung von Daten der Routinedokumentation (in elektronischen Patientenaktensystemen, Klinischen Arbeitsplatzsystemen, etc.) für klinische und translationale Forschungsprojekte ergeben.



Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:

Tätigkeiten im Berichtszeitraum 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014

In 2014 wurde die Kooperation und der Erfahrungsaustausch mit internationalen Forschern sowie auch mit anderen deutschen auf diesem Gebiet tätigen Arbeitsgruppen durch gemeinsame Workshops vertieft.

Unmittelbar im Anschluss an die GMDS Jahrestagung 2014 organisierte die Arbeitsgruppe in Göttingen am 11. September das 2. Europäische i2b2 Academic User Group Meeting mit Beteiligung von über 80 Forschern aus Boston, New York, Paris, Pavia, Leicester, Trondheim und vielen deutschen Forschungsstandorten. Aufgrund der zusätzlichen Kooperation mit der IMIA Working Group on Health Information Systems konnten auch aus den USA sehr interessante Keynote-Redner (George Hripcsak; New York / Stephane Meystre; Salt Lake City), gewonnen werden. Highlights der Veranstaltung waren neben den weiteren eingeladenen i2b2/tranSMART Keynote-Vorträgen von Ricardo Bellazzi (Pavia), Paul Avillach (Paris, Boston) und Shawn Murphy (Boston) der Hands-On Workshop sowie die Präsentation der Projektergebnisse aus der 2. Phase des TMF-geförderten Projekts „Integrated Data Repository Toolkit (IDRT)“. Insgesamt präsentierten auf diesem Workshop 10 deutsche Arbeitsgruppen und 5 europäische Forscherteams Ihre Arbeiten und Erfahrungen mit der Etablierung von Forschungsplattformen (insbesondere zur Unterstützung von Machbarkeitsstudien und der Patienten­rekrutierung)

Die 11. Sitzung der GMDS Arbeitsgruppe Nutzung von Elektronischen Krankenakten für die klinische Forschung fand 2 Monate später am 21. November 2014 in Erlangen statt. Die Sitzung war als gemeinsamer Workshop mit der TMF sowie dem BMBF-Projekt German Biobank Node organisiert und hatte die zwei Themenschwerpunkte „Electronic Health Records for Clinical Research (EHR4CR)“  und „Verwaltung von klinischen Annotationsdaten in Biobanken“. Durch die Kombination der Sitzung mit dem Abschluss-Workshop des Cloud4Health Projekts, welcher am 20. November 2014 ebenfalls in Erlangen stattfand, konnten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen interessante Vorträge aus dem Umfeld der Ver­wendung von Daten aus der Elektronischen Krankenakte für unterschiedliche Forschungsszenarien besucht werden. Die AG-Sitzung war mit knapp 40 Personen wieder sehr gut besucht.

Nach einem Rückblick über die letzten 5 Jahre der deutschen Aktivitäten auf dem Gebiet der Wiederverwendung von Routinedaten für die Forschung wurden am Vormittag des 21.11.14. von Pierre Yves Lastic (Sanofi, Chair des CDISC Board of Directors) sowie Andreas Schmidt (Hoffmann-La Roche Ltd) die Zielvorstellungen, Hoffnungen und Visionen der CDICS Standardisierungsorganisation sowie der Pharma-Industrie präsentiert, die mit dem Aufbau der EHR4CR-Plattform sowie dem damit verbundenen Netzwerk aus Daten Providern, Service Providern und einem EHR4CR Centre of Excellence in Bezug auf zukünftige Effizienzgewinne bei der Durchführung klinischer Studien verbunden sind. Anschließend präsentierten Thomas Ganslandt (Lehrstuhl für Medizinische Informatik, FAU Erlangen-Nürnberg) Umsetzungen und Erfahrungen im EHR4CR-Projekt aus der Sicht eines Pilotkrankenhauses sowie Martin Dugas (Institut für Medizinische Informatik, WWU Münster) die Zwischenergebnisse zweier Projekte zur Evaluation der Feasibility- und Patienten-Recruitment Services in EHR4CR. Mit der Darstellung der aktuellen Planungen im EHR4CR-Konsortium zum Etablierung einer nachhaltigen Plattform und eines für alle Stakeholder vorteilhaften Geschäftsmodells leitete Andreas Schmidt eine angeregte und engagierte Panel-Diskussion zu diesem Pharma-initiierten IMI/EFPIA Projekt ein.

Der Nachmittagsteil war dem Schwerpunktthema Biobanken IT und Klinische Annotationen gewidmet. Vertreter von sechs großen deutschen Biobanken (Philipp Leusmann, cBMB Aachen; Norman Zerbe, ZeBanC Charite; Christoph Döllinger, BioMaterialBank Heidelberg; Markus Kersting, Hannover Unified Biobank; Andreas Wolf, Zentrale Biomaterialbank der Universität Kiel und Michael Neumann, Interdisciplinary Bank of Biomaterials and Data Würzburg) präsentierten den aktuellen Ausbaustand der Biobanking IT an ihren jeweiligen Standorten und gingen dabei insbesondere darauf ein, aus welchem Umfeld an ihren Standorten die für die wissenschaftliche Nutzung der Bioproben unentbehrlichen klinischen Annotationen der Probenspender gewonnen, in welchen Forschungsplattformen diese zusammengeführt und wie diese derzeit für wissenschaftliche Abfragen verfügbar gemacht werden.

Nach nunmehr dreijährigem Bestehen dieser Arbeitsgruppe stand auch gemäß GMDS-Satzung die Neuwahl der AG-Leitung an. Die bisherige Leitungsgruppe wurde in dieser Wahl unter der Leitung von Uli Sax einstimmig wieder gewählt. 

Die Folien der Vorträge beider AG-Workshops sind auf der Webseite der AG verfügbar.
http://www.pg-ss.imi.uni-erlangen.de/


Vorgesehene Tätigkeiten im nächsten Jahr:

Durchführung eines Workshops gemeinsam mit der TMF und dem Institut für Community Medicine der Universitätsmedizin Greifswald in Berlin





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Letzte Aktualisierung am:
27.12.2015


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