Dr. Manfred Criegee-Rieck (Neu-Isenburg); Priv.-Doz. Dr. Thomas Bürkle (Erlangen)
Tagungsraum:
Salon Glienicke
Kurzbeschreibung:
In § 291a SGB V wurde die Fachanwendung Arzneimitteldokumentation (AMDOK) vom Gesetzgeber als eine der freiwilligen Anwendungen des Versicherten definiert, welche im Rahmen der Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte in der Lage sein soll, die Arzneimitteltherapiesicherheit (AMTS) zu verbessern. Den Ausgangspunkt für die Überlegungen zu dieser Fachanwendung bildet das Problem, dass die Zahl der Versicherten, welche aus den unterschiedlichsten Gründen von mehreren Ärzten gleichzeitig Medikamente verschrieben bekommen, deutlich zugenommen hat. Vor diesem Hintergrund wird es für den Arzt oder das die Arzneimitteltherapiesicherheit überprüfende System immer wichtiger, sich vor der Verschreibung eines Medikamentes einen Überblick über die gesamte aktuelle Medikation des Versicherten zu verschaffen, um mögliche Kontraindikationen, Wechselwirkungen oder Mehrfachverordnungen des gleichen Arzneimittels erkennen und vermeiden zu können. Der mögliche Nutzen einer elektronischen Verordnungsunterstützung wird vor allem von der Ausführlichkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der Arzneimittelhistorie abhängen, da ansonsten keinerlei zuverlässige Aussagen getroffen werden können. Grundlegend hierfür ist die übergreifende und verbindliche Verwendung von fachlichen und technischen Standards bei allen Systemen im Gesundheitswesen, die Arzneimittelinformation bzw. Verschreibungen oder Verordnungen von Medikamenten verarbeiten.
Zeitplan:
ab 14.00 Uhr: Begrüßungskaffee im Salon Köpenick 15.00 Uhr: Criegee-Rieck, Manfred (Neu-Isenburg): Begrüßung 15:15 Uhr: Oemig, Frank (Bonn); Criegee-Rieck (Neu-Isenburg): Integrating the Healthcare Enterprise (IHE) und die Bedeutung der Pharmacy Domain im deutschen und europäischen Gesundheitswesen 16.30 Uhr: Kaffeepause im Salon Köpenick 16.45 Uhr: Zimmermann, Léonie (Köln): Aktuelle und künftige Standards für Informationsobjekte in der elektronischen Dokumentation von Arzneimittelinformationen 17:15 Uhr: Oemig, Frank (Bonn): Warum Interoperabilität in der Arzneimitteldokumentation? 17:45 Uhr: Criegee-Rieck, Manfred (Neu-Isenburg): Abschlussdiskussion ab 18.30 Uhr: Abendveranstaltung im Restaurant „Alte Meierei“
Hinweis: Als Folge einer unglücklichen Verkettung von sehr kurzfristig zutage getretenen Umständen kann die Veranstaltung nicht in der ursprünglichen Form durchgeführt werden. Wir hoffen trotzdem, Ihnen einen interessanten Workshop zum Thema „Arzneimitteldokumentation“ bieten zu können.
Workshop 2
Uhrzeit:
15.00-18.00 Uhr
Ausrichter:
GMDS-Projektgruppe „Einführung von eGK und HBA in Krankenhäusern“
Thema:
„Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte im Krankenhaus“
Moderation:
Prof. Dr. Anke Häber (Zwickau), Prof. Dr. Alfred Winter (Leipzig)
Tagungsraum:
Salon Pankow
Kurzbeschreibung:
Die Projektgruppe „Einführung von eGK und HBA in Krankenhäusern“ hat für die IT-Verantwortlichen der deutschen Krankenhäuser eine erste Version eines Leitfadens für die Einführung der Elektronischen Gesundheitskarte (eGK) im Krankenhaus erstellt. Dieser Leitfaden soll fortgeschrieben werden. Ziel des Workshops ist es, den Leitfaden vorzustellen, die Praktikabilität in den Krankenhäusern zu eruieren sowie neue und weitere Aspekte zur Elektronischen Gesundheitskarte und zum Heilberufsausweis zu diskutieren.
Zeitplan:
ab 14.00 Uhr: Begrüßungskaffee im Salon Köpenick 15.00 Uhr: Häber, Anke (Zwickau): Begrüßung und Vorstellung des Leitfadens 15.45 Uhr: Skonetzki, Stefan (Erlangen): Erfahrungen mit dem eRezept und dem eKiosk am Universitätsklinikum Erlangen 16.30 Uhr: Kaffeepause im Salon Köpenick 16.45 Uhr: Knüttel, Andreas (Hannover): Die Einführung der eGK aus Sicht eines Testkrankenhauses und der Niedersächsischen Landeskrankenhausgesellschaft 17.45 Uhr: Häber, Anke (Zwickau): Diskussion und Zusammenfassung der Ergebnisse 18.00 Uhr: Ende des Workshops ab 18.30 Uhr: Abendveranstaltung im Restaurant „Alte Meierei“
Workshop 3
Uhrzeit:
15.00-18.00 Uhr
Ausrichter:
GMDS-Arbeitsgruppen „Qualitätsmanagement in der Medizin“ und „Medizin-Controlling“ in Zusammenarbeit mit GQMG und EbM-Netzwerk
Thema:
„Praxis integrierter Behandlungspfade“
Moderation:
Burkhard Fischer (Düsseldorf)
Tagungsraum:
Salon Bellevue
Kurzbeschreibung:
Der Workshop gibt einen Vorgeschmack auf das demnächst erscheinende Praxismanual „Integrierte Behandlungspfade - das Erfolgsrezept!“ [Herausgeber-/Autorenteam: Dr. Brigitte Sens, Dr. Jörg Eckardt, Dr. Hanna Kirchner, Joachim Abrolat, Dirk Ashauer, Burkhard Fischer, Dr. Jens Maschmann, Dr. Stefan Palm, Dr. Karin Potthoff und Paul Wenzlaff], das auf eine Initiative aus der GQMG-Arbeitsgruppe „Prozessmanagement, Behandlungspfade und Leitlinien“ hin zusammen mit Vertretern des EbM-Netzwerks und der GMDS-Arbeitsgruppen „Qualitätsmanagement in der Medizin“ und „Medizin-Controlling“ erstellt wurde. Der aktuelle Wandel im Gesundheitsversorgungssystem verlangt den Organisationen enorme Anpassungsleistungen ab, die vielfach eine strategische (Neu-) Ausrichtung erfordern. Integrierte Behandlungspfade sind in diesem Zusammenhang als Managementinstrument zu begreifen, um Behandlungsabläufe über Abteilungen und Sektoren hinweg optimal zu gestalten: optimal in der Qualität, optimal in der Effizienz, optimal in der Patientenorientierung. Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, muss man das Konzept konsequent und systematisch umsetzen. Der Workshop beginnt mit einem Überblick und wichtigen methodischen Grundlagen und widmet sich dann der praktischen Auseinandersetzung mit dem Konzept integrierter Behandlungspfade anhand von Beispielen. Sie lernen in diesem Workshop, wie Sie für ihre Behandlungspfade klare Ziele definieren und wissenschaftlich belegen und durch Indikatoren und Kennzahlen Transparenz und Steuerbarkeit in den Prozess bringen. Zielgruppe des Workshops sind Projektverantwortliche und -mitarbeiter für Behandlungspfade aus Praxisnetzen, MVZ und Krankenhäusern.
Zeitplan:
ab 14.00 Uhr: Begrüßungskaffee im Salon Köpenick 15.00 Uhr: Fischer, Burkhard (Düsseldorf): Begrüßung 15.05 Uhr: Eckardt, Jörg (Koblenz): Das neue Praxismanual „Integrierte Behandlungspfade - das Erfolgsrezept!““ 15.30 Uhr: N.N.: Das evidenzbasierte Krankenhaus, die evidenzbasierte Praxis: Evidenzbasierte Behandlungspfade systematisch in die Routineversorgung implementieren 16.00 Uhr: Wenzlaff, Paul; Berlage, Silvia (Hannover): Praxis der Modellierung von Soll-Behandlungspfaden auf der Basis von Zielen und Kennzahlen 16.30 Uhr: Kaffeepause im Salon Köpenick 16.45 Uhr: Fischer, Burkhard (Düsseldorf); Eckardt, Jörg (Koblenz): Praxisworkshop: Entwickeln von Indikatoren und Kennzahlen für die Steuerung von Behandlungspfaden 18.00 Uhr: Ende des Workshops ab 18.30 Uhr: Abendveranstaltung im Restaurant „Alte Meierei“
„Klinische Arbeitsplatzsysteme - Zum Wohle des Patienten oder Sicherheitsrisiko?"
Moderation:
Dr. Christof Seggewies (Erlangen); Dr. Rainer Röhrig (Gießen)
Dieser Vortrag fällt wegen der Verhinderung von Referenten und geringer Teilnehmerzahl aus.
Workshop 5
Uhrzeit:
15.00-18.00 Uhr
Ausrichter:
Berufsverband Medizinischer Informatiker (BVMI) e. V.
Thema:
"Medizintechnik und IT: Ist Software ein Medizinprodukt?"
Moderation:
Dr. Christof Geßner (Berlin)
Tagungsraum:
Salon Grunewald
Kurzbeschreibung:
Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf den rechtlichen Rahmenbedingungen (Medizinproduktegesetz (MPG), EU-Richtlinie etc.) und den Konsequenzen, die die Rechtslage speziell für Hersteller und Anwender von Software/IT-Produkten hat. Diskutiert werden auch Verfahren und Techniken, die dadurch für die IT-Branche relevant werden, sowie ggf. notwendige Anpassungen der Vorgehensweise bei Herstellern und Betreibern. In kurzen Referaten werden die Bereiche Hersteller, Anwender, Politik/Behörden, internationale Vorgaben, Anmeldung/Zulassung/Zertifizierung sowie Wissenschaft/Forschung behandelt.
Zeitplan:
ab 14.00 Uhr: Begrüßungskaffee im Salon Köpenick 15.00 Uhr: Geßner, Christof (Berlin); Dujat, Carl (Erkelenz): Begrüßung 15.10 Uhr: Dierks, Christian (Berlin): Ist Software ein Medizinprodukt? - Rechtliche Rahmenbedingungen und aktuelle Anforderungen 15.40 Uhr: Leetz, Wolfgang (Erlangen): Software und die Medizinprodukterichtlinie – Wo Standards helfen können und wo nicht … 16.05 Uhr: Knipp, Peter (Aachen): Medizinprodukte (rechts)sicher in IT-Netze integrieren: IEC 80001 16.30 Uhr: Kaffeepause im Salon Köpenick 16.45 Uhr: Bergh, Björn (Heidelberg): IT und Medizintechnik in der Klinik: Aus der Sicht des Anwenders 17.10 Uhr: Wenzel, Marcus (ZVEI): Aktuelle MPG-Änderungen – Chance oder Belastung für den Markt? 17.30 Uhr: Thun, Sylvia (Köln): Was müssen die Behörden wissen? Online-Erfassung mit dem Medizinprodukte-Informationssystem 17.50 Uhr: Geßner, Christof (Berlin): Abschlussdiskussion 18.00 Uhr: Ende des Workshops ab 18.30 Uhr: Abendveranstaltung im Restaurant „Alte Meierei“
18.30 Uhr
Restaurant „Alte Meierei“: Abendveranstaltung mit Vorträgen für die Teilnehmer aller Workshops
Allgemeine Veranstaltungshinweise
Die Teilnahme ist offen für Mitglieder und Nichtmitglieder. Nichtmitglieder können Mitglied werden, entweder bei der GMDS oder dem BVMI, und zahlen nach Eingang des Aufnahmeantrages die Teilnehmergebühr für GMDS- bzw. BVMI-Mitglieder.
Teilnehmerbeiträge:
Teilnahme ohne Abendveranstaltung: Mitglieder GMDS/BVMI: 30,00 Euro Nichtmitglieder: 50,00 Euro
Teilnahme mit Abendveranstaltung: Mitglieder GMDS/BVMI: 60,00 Euro Nichtmitglieder: 80,00 Euro
Nur Abendveranstaltung: Mitglieder GMDS/BVMI: 30,00 Euro Nichtmitglieder: 30,00 Euro
Bei der Abendveranstaltung sind Getränke nicht im Preis enthalten.
Der im Rechnungsbetrag enthaltene Tagungsanteil ist gemäß § 4 Nr. 22a UStG steuerfrei. Im Restbetrag in Höhe von 30,00 Euro für die Abendveranstaltung ist 7% Umsatzsteuer enthalten.
Anmeldung:
Die Anmeldung zu der Satellitenveranstaltung nimmt jeder Teilnehmer online über diese Webseite der GMDS vor. Die Rechnungsstellung erfolgt postalisch über die GMDS, die direkt nach der Anmeldung eine Rechnung an den Rechnungsempfänger versendet. Bankgebühren, Kosten für Auslandsüberweisungen etc. trägt der Rechnungsempfänger. Für weitere Informationen steht Ihnen gerne die GMDS-Geschäftsstelle (eMail: info@gmds.de; Tel.: 0221/3799 4755) zur Verfügung. Stornierungsbedingungen: Bis zwei Wochen vor Beginn der Workshops (05.04.2009) ist eine Stornierung kostenfrei. Bei späteren Absagen ist die volle Workshop-Gebühr zu zahlen, wenn nicht ein Ersatzteilnehmer benannt wird.
Im Falle einer Stornierung durch die GMDS und den BVMI werden bereits gezahlte Gebühren in voller Höhe zurückerstattet.
Zimmerreservierung: Die Zimmerreservierung liegt in der Hand der Teilnehmer. Zimmerkontingente sind im ABION-Hotel reserviert: Bitte rufen Sie Ihr Zimmer unter dem Stichwort „conhIT“ über http://www.hotel-spreebogen.de ab!
5.-9. September 2010
55. GMDS-Jahrestagung "Effiziente und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung von heute und morgen - nur mit Medizinischer Dokumentation, Medizinischer Informatik, Medizinischer Biometrie und Epidemiologie", Mannheim
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» Zertifikate
Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Zertifikaten. [mehr...]
» Publikationen
Online-Zeitschrift MIBE
Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (German Medical Science)
P R O F E S S U R (Bes.Gr. W2 BBesG) für das Fachgebiet “Qualitative Gesundheitsforschung – soziale Ungleichheit und Public
Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege- und Gesundheit, Fulda