 |
 |
GMDS e.V.
Bonner Str. 178
50968 Köln
Telefon : +49(0)221-37994755
Telefax : +49(0)221-37994756
Email : info@gmds.de |
 |
 |
 |
|
 |
 |
 |
Lebenslauf
Univ.-Prof. Dr. Elske Ammenwerth |
|

|
Kurzinformationen
1991 - 1997 Studium der Medizinischen Informatik an der Universität Heidelberg / Fachhochschule Heilbronn (Abschluss: Dipl.-Inform. Med.) 1997 - 2001 Wissenschaftlicher Assistentin an der Abteilung Medizinische Informatik der Universität Heidelberg (Abschluss: Dr. sc. hum.) 2001 - 2005 Assistenzprofessorin an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall in Tirol Seit 2005 Universitätsprofessorin für Medizinische Informatik an der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall in Tirol
Das Studium
Nach meinen ersten Programmiererfahrungen am C64 war mir schnell klar, dass Informatik meine berufliche Perspektive sein wird. Neben der Informatik habe ich mich aber durchaus auch für die Medizin interessiert, und daher habe ich mich entschlossen, nach dem Abitur 1991 das Studium der Medizinischen Informatik aufzunehmen, in dem speziell der Informatik-Einsatz im Gesundheitswesen vermittelt wird. Während des Studiums hatte ich Gelegenheit, für einige Monate am Laboratoire dIntelligence Artificielle an der Université de Savoie zu arbeiten und dort meine Studienarbeit im Rahmen eines Projekts der Europäischen Union zu schreiben. Die Arbeit in einem internationalen Forschungsprojekt hat dabei mein Interesse für die Wissenschaft geweckt. Die berufliche Laufbahn
Nach Abschluss des Studiums erhielt ich die Möglichkeit, an der Abteilung Medizinische Informatik der Universität Heidelberg in einem Forschungsprojekt zum Thema „Anforderungskatalog für ein Krankenhausinformationssystem“ zu arbeiten. Es folgten eine Reihe weiterer Projekte, in denen ich mich mit dem Thema der Qualität klinischer Informationssysteme und ihren (positiven wie negativen) Auswirkungen auf das Gesundheitswesen beschäftigte. Nach meiner Promotion stand die Entscheidung für eine weitere wissenschaftliche Karriere an. Die Jahre der Promotion haben mich geprägt die offene, kollegiale Atmosphäre in Heidelberg und die Möglichkeit, an spannenden Themen der Medizinischen Informatik zu forschen, führten zu der Entscheidung, weiter an der Universität zu forschen und zu lehren. Als dann 2001 das Angebot kam, als Forschungsgruppenleiterin an die damals neu gegründete Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) nach Tirol zu wechseln, brauchte ich nicht lange, um sich zu entscheiden. Zum Glück konnte sich auch mein Mann einen beruflichen Wechsel vorstellen, so dass wir im September 2001 bei schönstem Herbstwetter erstmals nach Tirol kamen. Die UMIT ist eine akkreditierte Hochschule in Trägerschaft des Landes Tirol, welche unter anderem Studiengänge in Medizinischer Informatik, Gesundheitswissenschaft und Pflegewissenschaft anbietet.
Als Leiterin der Forschungsgruppe „Bewertung von Informationssystemen des Gesundheitswesens“ konnte ich mich nun an der UMIT eigenständig mit dem Thema beschäftigen, welches mich schon länger interessierte, nämlich der Evaluation von Informationssystemen. Wieso scheitern so viele IT-Einführungsprojekte im Gesundheitswesen? Wieso fühlen sich ärztliche und pflegerische Benutzer häufig eher gestört als unterstützt von Informationssystemen? Wie können die Auswirkungen einer IT-Einführung vorhergesagt und systematisch evaluiert werden? Und vor allem: Wie sollte man Einführungsprozesse gestalten, damit Informationssysteme den Benutzern und auch dem Patienten etwas nützen und keinen Schaden anrichten? Das sind Fragen, mit denen ich mich beschäftige. Hier arbeiten wir auch hier intensiv mit anderen Gruppen im In- und Ausland zusammen. Die Ergebnisse dieser Arbeiten mündeten 2004 schließlich in meine Habilitation.
Derzeitige Tätigkeit
Bereits Ende 2004 konnte ich mich erfolgreich auf einen vakanten Lehrstuhl an der UMIT bewerben, welche ich nun seit Mai 2005 innehabe. An meinem Institut, welches derzeit fünf Mitarbeiter umfasst, werden neben der Evaluation von Informationssystemen auch Themen des taktischen und strategischen Managements von Informationssystemen sowie der regionalen Vernetzung von Gesundheitseinrichtungen bearbeitet. Wir arbeiten zum Beispiel am Aufbau einer regionalen Gesundheitsakte in Tirol sowie im Austrian-Grid-Projekt mit. Daneben decken wir zahlreiche Lehrveranstaltungen in den verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen an der UMIT ab. Neben den beruflichen Herausforderungen kam eine private: Im Sommer 2005 wurde unser Sohn Mika geboren. Mit Hilfe meines Mannes lassen sich Familie und Beruf aber bisher recht gut kombinieren.
Fazit
Meine Entscheidung für die Medizinische Informatik habe ich nie bereut. Die Kombination aus Informatik und dem breiten Anwendungsbereich der Medizin ist nach wie vor spannend und hoch aktuell. Die Potentiale der Informationstechnologie im Gesundheitswesen sind lange noch nicht ausgeschöpft, so dass zu erwarten ist, dass sich auch in Zukunft für Absolventen viele interessante Arbeitsmöglichkeiten ergeben.
« zurück
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
Mitglied werden |
 |
|
|
 |
|
|
» Termine
|
 |
 |
 |
 |
5.-9. September 2010
55. GMDS-Jahrestagung "Effiziente und wirtschaftliche Gesundheitsversorgung von heute und morgen - nur mit Medizinischer Dokumentation, Medizinischer Informatik, Medizinischer Biometrie und Epidemiologie", Mannheim
[mehr...]
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
| » Zertifikate |
 |
Hier finden Sie alle Informationen zu unseren Zertifikaten. [mehr...] |
|
| » Publikationen |
 |
Online-Zeitschrift MIBE
Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (German Medical Science) |
|
[mehr...]
|
|
|
| » Stellenbörse |
 |
P R O F E S S U R (Bes.Gr. W2 BBesG) für das Fachgebiet “Qualitative Gesundheitsforschung – soziale Ungleichheit und Public
Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege- und Gesundheit, Fulda
|
|
[mehr...]
|
Letzte Aktualisierung am: Mittwoch, 03.12.2008
|
 |
 |
|