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Lebenslauf

PD. Dr. Thomas Bürkle   

                        
Kurzinformationen

1981 - 1982 Physikstudium an der TU Stuttgart
1982 - 1988 Medizinstudium an der Universität Tübingen. 1988 Approbation als Arzt, 1989 Promotion Dr. med.
1988 - 1990 als Assistenzarzt Chirurgie und Unfallchirurgie in England tätig
1990 - 1991 als Assistenzarzt Chirurgie in Deutschland tätig
1991 - 1992 Weiterbildung zum staatlich geprüften Informatikassistenten
1993 - 2000 als wissenschaftlicher Angestellter bzw. Assistent am Institut für Medizinische Informatik der Universität Giessen tätig. Ab 1996 Leiter der Arbeitsgruppe „Klinische Informationssysteme“
2000 - 2004 am Institut für Medizinische Informatik und Biomathematik der Universität Münster tätig. Zunächst Projektleiter Klinisches Arbeitsplatzsystem, ab 2002 Oberassistent, ab 2003 Vertretung der Professur für Medizinische Informatik und Leiter der Stabsstelle Medizinische Informationsverarbeitung
2001 Habilitation für das Fach Medizinische Informatik
Seit 2004 als Oberassistent am Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen tätig, Projektleiter für die Einführung von EDV auf Intensivstationen.

Das Studium

Noch während der schulischen Ausbildung erste Kontakte zur EDV, 2 Jahre Informatik-Grundkurs. Nach einem kurzen Ausflug in die Physik habe ich zügig ein Medizinstudium absolviert und noch während des Studiums den praktischen Teil der experimentellen Dissertation abgeschlossen. Ferienarbeit unter anderem bei IBM und HP. Parallel zum Studium war ich als Nachtwache in der BG-Unfallklinik Tübingen tätig, teilweise auf Intensivstation. Famulaturen im Ausland (USA), dort erster Kontakt mit medizinischer Informationsverarbeitung in der Praxis. PJ zum Teil in der Schweiz.

Die berufliche Laufbahn
 
Nach Abschluss des Studiums zunächst 16 Monate an größerer Klinik in England tätig. Fortsetzung der chirurgischen Ausbildung in Deutschland. 1991 habe ich mich entschlossen, mich fachlich neu zu orientieren und eine Spezialisierung in Medizinischer Informatik anzustreben. Dazu habe ich zunächst eine achtzehn-monatige, nach meiner Einschätzung qualitativ hochwertige Informatikausbildung am bib Bergisch Gladbach absolviert. Diese Ausbildung war nicht Medizin-spezifisch und umfasste auch Bereiche wie Betriebssysteme, theoretische Informatik und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse. Das Praktikum dazu absolvierte ich am Institut für Medizinische Informatik der Universität Göttingen im Bereich Intensivstationssysteme.
Nach Abschluß der Ausbildung erhielt ich eine Position am Institut für Medizinische Informatik der Universität Giessen bei Professur Dudeck. In einer offenen und kollegialen Atmosphäre konnte ich dort die Grundlagen wissenschaftlicher Arbeit erlernen und in verschiedenen auch internationalen Forschungsprojekten erfolgreich mitarbeiten. Ich habe dann eigene Forschungsprojekte und Dissertationen betreut und war gleichzeitig als Leiter der Arbeitsgruppe „Klinische Informationssysteme“ verantwortlich für Informationssysteme („das elektronische Buch“) und DV-Projekte (Arzneimitteldokumentation, Befundkommunikation Mikrobiologie etc) die vom Institut entwickelt und erfolgreich in den Routinebetrieb des Universitätsklinikums überführt werden konnten. Dort habe ich auch meine Habilitation über die Datenrepräsentation in medizinischen Informationssystemen begonnen. Die praktisch orientierte Forschungsarbeit, die immer auch die konkrete Anwendung im Blick hatte, hat mich auch auf dem weiteren Berufsweg geprägt.
Ab 2000 war ich für mehrere Jahre an der Universitätsklinik Münster aktiv und habe dort als Projektleiter ein großes kommerzielles klinisches Arbeitsplatzsystem erfolgreich eingeführt. Forschungstätigkeiten in diesem Zusammenhang umfassen unter anderem die gerichtete Befundpräsentation, die Analyse von Arbeitsabläufen und die Evaluation von Modulen des Informationssystemes. Ab 2003 war ich als Professurvertreter verantwortlich für Forschung und Lehre der Medizinischen Informatik und im Dienstleistungsbereich Leiter der Stabsstelle für Medizinische Informatik mit 10 Mitarbeitern.

Derzeitige Tätigkeit

Seit 2004 bin ich an der Universität Erlangen tätig. Ich habe dort neue Lehrangebote insbesondere für Informatiker mit Nebenfach Medizinische Informatik aufgebaut und Projekte zur Abbildung von Arbeitsabläufen und zur DV-Unterstützung der Lehre initiiert. Als Projektleiter bin ich auch für die Einführung eines Informationssystems für Intensivstationen zuständig.

Fazit

Medizinische Informatik als eine „Bindestrich-Wissenschaft“ bietet ständig neue Herausforderungen sowohl für die praktische wie auch für die wissenschaftliche Tätigkeit. Es handelt sich nach wie vor um ein junges Fach mit einer großen Dynamik. Die Möglichkeiten, dieses Fachgebiet mitzugestalten sind faszinierend.






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Letzte Aktualisierung am:
Mittwoch, 03.12.2008


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