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Lebenslauf

Dipl. Dokumentar (FH) Jens Knösel 

Foto Jens Knösel

Kurzinformation
1994 Abitur am Gymnasium Himmelsthür
1994 Ausbildung zum Rettungssanitäter (RS) in Rheine
1994-2002 Zivildienst, hauptberuflich und im Studium als RS im Rettungsdienst tätig
1998-2002 Studium "Biowissenschaftliche Dokumentation" an der Fachhochschule Hannover
seit 2002 als "Clinical Data Manager EDC" bei der Metronomia Clinical Research GmbH in München

Die Ausbildung
Nach dem Abitur und einem vorzeitig beendeten Mathematik/Physik-Studium stand ich vor der Frage, welchen beruflichen Werdegang ich nun einschlagen sollte.
Ein Freund erzählte mir von einer Bekannten, die an der FH Hannover (FHH) gerade ihr Studium "Biowissenschaftliche Dokumentation" (BD) abgeschlossen hatte. Diese erzählte mir dann, was die grundlegenden Aufgaben eines Dokumentars sind und in welchen Bereichen man seine Schwerpunkte legen kann. Die Punkte Medizin-Grundlagen, die Erstellung und Handhabung von Datenbanken und die intensive Nutzung des Internets in vielen Bereichen haben dann mein Interesse geweckt. Weitere Informationen konnte ich von der Webseite der FHH beziehen.
So begann ich 1998 mein Studium BD an der FH Hannover. Das Curriculum war sehr breit gefächert: Chemie, Dokumentation, eine Fremdsprache, Organisation des Gesundheitswesens, Informatik, Kommunikation, Medizin, Recht und Statistik um nur einige zu nennen. Meinen Schwerpunkt habe ich dann auf den Bereich Informatik mit Datenbanken und Internet-Anwendungen gelegt. Das erlangte Wissen konnte ich bereits in meinem ersten Praktikum im „ZQ der Ärztekammer Hannover“ bei der Erstellung einer Webseite mit Datenbankanbindung und Programmierung diverser Suchfunktionen praktisch anwenden und vertiefen.
Das zweite Praktikum im „ISEG“ mündete in der Erstellung meiner Diplomarbeit mit dem Thema "Web-basierte deskriptive Auswertung von Osteoporose-Verlaufsdokumentationen mit Anbindung einer MS-Access-Datenbank und Active Server Pages".

Die berufliche Laufbahn
Mit Ende des Studiums ging ich dann auf die Suche nach einer ersten Anstellung als Dokumentar. Auch hier setzt sich der Rote Faden „Datenbanken und Internet“ fort. Gab es doch interessante Ausschreibungen als „Clinical Data Manager“ für „EDC-Studien“ (also klinische Studien, bei denen die Studiendaten elektronisch erfasst werden) und verwandte Bereiche. Meine erste Stelle habe ich bei der Metronomia Clinical Research GmbH angenommen, einem sog. Auftragsforschungsinstitut („CRO“).

Derzeitige Tätigkeit
Als „Clinical Data Manager EDC“ betreue ich nun vorrangig klinische Studien, bei denen EDC eingesetzt wird. Darunter versteht sich unter anderem die Gestaltung der elektronischen Fragebögen mit Plausibilitäts-Checks, die Betreuung der Prüfzentren (Schulung, Support, etc.) und die Aufbereitung der Daten für die spätere Auswertung.
Ferner kümmere ich mich um die Entwicklung webbasierter Anwendungen, die im unserem Unternehmen und von Kunden eingesetzt werden. Weitere Abwechslung erfahre ich durch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. So gehört zu meinem Aufgabenbereich inzwischen die Validierung zulassungsrelevanter computergestützter Systeme.

Fazit
„Den“ Aufgabenbereich für Dokumentare gibt es aus meiner Sicht nicht. Viele Kommilitonen haben gänzlich verschiedene Aufgabenbereiche in ihrem Beruf gefunden. Es gibt zwar viele ähnlich klingende Stellenbeschreibungen, aber von vielen Kollegen hört man, dass sich die tatsächlichen Aufgaben mal mehr, mal weniger unterscheiden. Und das ist das, was meiner Meinung nach den Beruf des Dokumentars interessant macht: Es gibt vielseitige Aufgabenstellungen und je nach Organisationsstruktur des Arbeitgebers hat man die Möglichkeit, seine Aufgaben und Lösungswege mit zu gestalten und sich selbst im Team weiter zu entwickeln.
Und somit formt man sich letztendlich selber seine eigene Vorstellung vom Beruf als Dokumentar.






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Letzte Aktualisierung am:
Mittwoch, 03.12.2008


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