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Freitag, den 30. Juli 2010, 23:18 Uhr
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Lebenslauf

Dr. Ulrike Kutscha    Foto Dr. Ulrike Kutscha
Kurzinformationen

1989 - 1995 Studium der Medizinischen Informatik an der Universität Heidelberg/Fachhochschule Heilbronn (Abschluss: Dipl.-Inform. Med.), dabei 1993 - 1995 Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Medizinische Biometrie und Informatik des Universitätsklinikums Heidelberg
1995 - 2000 Wissenschaftliche Angestellte an der Universitäts-Hautklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, Aufgabenbereich IT-Leiterin
2001 - 2002 Wissenschaftliche Angestellte am Institut für Medizinische Biometrie und Informatik, des Universitätsklinikums Heidelberg, Abteilung Medizinische Informatik (Abschluss: Dr. sc. hum.)
2003 - 2004 Angestellte des Zentrums für Informationsmanagement des Universitätsklinikums Heidelberg, Abteilung Klinische Anwendungssysteme, Aufgabenbereich Projektmanagerin
Seit 2004 Leiterin der Stabsstelle wissenschaftliche Projekte am Zentrum für Informations- und Medizintechnik des Universitätsklinikums Heidelberg
2005 Erwerb des Zertifikats „Medizinische Informatik“ der GMDS und der GI

Das Studium

Mein Interesse an den Naturwissenschaften führte mich zu meiner Studienwahl „Medizinische Informatik“. Hierbei war von Beginn an der Wunsch vorhanden, später in einem wissenschaftlichen Umfeld tätig sein zu können. Während des Studiums nutzte ich die in Heidelberg vorhandenen attraktiven Angebote z.B. mit Tätigkeiten am DKFZ und am EMBL. Die Diplomarbeit befasste sich mit einem Thema auf dem Gebiet der Biosignalverarbeitung. Meine Stelle als wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Medizinische Informatik und Biometrie beinhaltete die Weiterentwicklung und Einführung des damals eigenentwickelten Anwendungssystems des Klinikums zur Medizinischen Dokumentation. Der konkrete Nutzen der eigenen Softwareentwicklung für das Klinikum war sehr motivierend und so verschob sich der Fokus meiner Interessen erst einmal in Richtung Krankenhausinformationssysteme und mehr Praxisnähe.

Die berufliche Laufbahn

Aufgrund meiner praktischen Erfahrungen durch die vorangegangene HiWi-Stelle wurde mir nach Abschluss des Studiums die Stelle als EDV-Beauftragte und Datenschutzbeauftragte an der Universitäts-Hautklinik angeboten. Zu meinen Tätigkeiten gehörte die strategische IT-Planung für die Klinik sowie mit Hilfe eines Mitarbeiters ihre Umsetzung im Rahmen von IT-Projekten, die Organisation des Betriebs und der Anwenderbetreuung. Die gute Integration in die Klinik und der enge Kontakt mit den Nutzern war bei dieser Stelle immer sehr motivierend. Als ich in der Klinik begann, gab es keine durchgehende Vernetzung und allgemein kaum EDV. Dies sah dann nach 5 Jahren spannender Aufbauarbeit schon ganz anders aus. Neben meinen Aufgaben für die Hautklinik beteiligte ich mich gerne an übergreifenden Projekten und engagierte mich in Gremien des Klinikums. Ich startete kleinere Forschungsaktivitäten auf dem Gebiet der Pflegeinformatik und der Systemanalyse und begann mit meiner Doktorarbeit.
Die Geburt meiner Tochter Sarah initiierte nach einer einjährigen Elternzeit den Wechsel auf eine Teilzeitstelle am Institut für Medizinische Biometrie und Informatik des Universitätsklinikums Heidelberg. Ich wurde hier mit der Projektleitung eines wissenschaftlichen IT-Projekts für das Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie beauftragt. In der Projektgruppe wurde ein System für die Therapieplanung und Dokumentation der am Kompetenznetz beteiligten Kliniken entwickelt. Die Erfüllung der Aufgaben für das deutschlandweite Kompetenznetz ermöglichte es mir, neben Heidelberg weitere Einrichtungen kennen zu lernen. Während dieser Tätigkeit schloss ich meine Promotion zum Dr. sc. hum. ab.
Auch die Geburt meines Sohnes Peters brachte nach wiederum einjähriger Elternzeit eine neue Herausforderung mit sich. Ich wechselte ins Zentrum für Informationsmanagement des Klinikums. Mein Mann übernahm für ein Jahr die Elternzeit und so arbeitete ich mit einer vollen Stelle als Projektmanagerin von Reorganisations- und IT-Projekten im Rahmen des Neubaus und des Umzugs der Medizinischen Klinik. Die einjährige Arbeit in einem interdisziplinären Team, welches für die gesamte Organisation des großen Umzugs verantwortlich war, machte mich wieder mit ganz neuen Themen vertraut.

Derzeitige Tätigkeit

Nach Abschluss der Projekte für die Medizinische Klinik reduzierte ich wieder auf eine Teilzeitstelle und übernahm die Leitung der neugegründeten Stabsstelle „Wissenschaftliche Projekte“ am Zentrum für Informations- und Medizintechnik. Aktueller Schwerpunkt der Stabsstelle ist der Aufbau eines Informationssystems für das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT), eine Kooperation zwischen DKFZ, Klinikum und der Thoraxklinik Heidelberg. Wir engagieren uns zusätzlich in der Organisation von Vorlesungen und der Betreuung von Abschlussarbeiten für den Studiengang Medizinische Informatik. Mein Wunsch, in einem wissenschaftlichen Umfeld tätig sein zu können, hat sich somit erfüllt.

Fazit

Medizinische Informatik hat viele Facetten und bietet immer spannende Herausforderungen. Auch heute sind aus meiner Sicht die Berufschancen für engagierte Absolventinnen und Absolventen gut. Empfehlenswert ist es, schon während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln. Dies erleichtert auf jeden Fall den Berufseinstieg. Familiäre Ereignisse fördern bzw. bedingen immer wieder Neuorientierungen. Unser Beruf bietet Möglichkeiten, Beruf und Familie in Einklang bringen zu können.






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P R O F E S S U R (Bes.Gr. W2 BBesG) für das Fachgebiet “Qualitative Gesundheitsforschung – soziale Ungleichheit und Public
Hochschule Fulda, Fachbereich Pflege- und Gesundheit, Fulda
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Letzte Aktualisierung am:
Mittwoch, 03.12.2008


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