Ziele des Arbeitskreises
Der Arbeitskreis ist ein gemeinsamer AK der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM), der GMDS und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) mit ca. 200 Mitgliedern.
GMDS Jahresbericht 2024
Arbeitskreis
Epidemiologie der Arbeitswelt
Dr. Janice Hegewald, Dresden (Leiterin)
Katarzyna Burek, Bochum (Leiterin)
Dr. med. Jean-Baptist du Prel, Wuppertal (Leiter)
Tätigkeit vom 1. Januar 2024 bis 31. Dezember 2024
(1) 22. Februar 2024, Erstes Treffen zu dem White Paper der DGEpi
Der DGEpi-Vorstand plant, im Hinblick auf die Jahrestagung 2025 in Münster ein White Paper zu erstellen. Mit dem ersten Treffen der Arbeitsgruppen wurde dieses Vorhaben initiiert. DGEpi-Vorstand hat ein Fragenkatalog zu den zukünftigen Forschungsfragen, inhaltlichen und methodischen Herausforderungen und deren Umsetzung erstellt. Wir haben diese Fragen aus Sicht der Arbeitsepidemiologie beantwortet. Die Antworten aller Arbeitsgruppen wurden zusammengeführt. Daraus ist eine Liste von Themen für das White Paper entstanden. Unsere Arbeitsgruppe hat sich für die Mitarbeit an dem Thema „Auswirkungen des demographischen Wandels“ entschieden.
(2) 14. März 2024, Forum Epidemiologie „Forschung in Krisenzeiten - Herausforderungen und Lösungsansätze"
Das Forum Epidemiologie fand auf der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeits- und Umweltmedizin (DGAUM) in München statt. Krisensituationen verändern unsere Herangehensweise an die Analyse und Interpretation von Daten. In diesem Forum haben wir uns über Herausforderungen und Lösungsansätze für die Forschung in Krisenzeiten ausgetauscht und diskutiert. Folgende Beiträge wurden vorgestellt:
- Methodische Herausforderungen für bevölkerungsbasierte Forschung im Rahmen der Coronapandemie am Beispiel einer prospektiven Kohortenstudie (Jean-Baptist du Prel)
- Anpassung an die Herausforderungen externer Krisen im Rahmen einer SchichtarbeitsInterventionsstudie (Robert Herold)
- Erfahrungen mit arbeitsphysiologischen Untersuchungen unter Bedingungen der COVID-19-Pandemie (Benjamin Steinhilber)
(3) Good Practice Recommendations for Occupational Epidemiological Systematic Reviews
Ziele: Veröffentlichung von Best-Practice-Empfehlungen als "Gute Epidemiologische Praxis" für systematische Reviews am Arbeitsplatz.
Stand: Die Empfehlungen befinden sich in der Endphase und müssen anschließend von den entsprechenden Fachgesellschaften verabschiedet werden.
(4) 13. September 2024, Symposium „Sedentäre Arbeit: Lange Sitzzeiten am Arbeitsplatz – Gründe, Folgen und Interventionen“
Unsere Arbeitsgruppe und das Netzwerk „Sedentäre Arbeit“ haben gemeinsam auf der Kooperationstagung der GMDS, DGSMP, DGEpi, DGMS und DGPH vom 09.-13.2024 in Dresden zu dem Symposium zu sedentärer Arbeit eingeladen. Symposium-Vortragende waren Carmen Jochem, Janice Hegewald, Birgit Sperlich, Konstantin Wechsler, Michaela Prigge, und Martha Sauter
(5) 05. November 2024, Bildung einer Arbeitsgruppe übergreifenden Schreibgruppe zu dem „White Paper - demographischer Wandel“
Mitglieder der Schreibgruppe: Jean-Baptist du Prel (Sprecher 1), Lena Hofbauer (Sprecher 2), Francisca-Saveria Rodriguez, Alexander Pabst, Janice Hegewald, Katarzyna Burek, Johann Behrens, Karl-Heinz Jöckel, Judith Fuchs, Michael Leitzmann, Juliane Tetzlaff, Jelena Epping, Patrick Brzoska.
Abstimmung der Inhalte und Erstellung der ersten Gliederung.
Amtszeit der Leiter*innen und deren Vertretung
03.2022 bis 03.2025
Archiv der Tätigkeitsberichte
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Aktivitäten im Jahr 2016
Aktivitäten im Jahr 2016
Der Arbeitskreis ist ein gemeinsamer AK der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM), der GMDS und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) mit ca. 250 Mitgliedern.
Traditionell organisiert der AK das „Forum Epidemiologie“, das während der DGAUM-Jahrestagung, das 2016 in München gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zum Schwerpunkthema „Grundlagen und Anwendungen einer Job-Exposure-Matrix (JEM) zur Abschätzung der beruflichen Belastung in epidemiologischen Studien" stattfand. Ausgewählte Beiträge werden im Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie publiziert.
Als Mandatsträger der DGEpi (Seidler mit Vertretung durch Janice Hegewald, MSc: beide Dresden) und der DGSMP (Latza mit Vertretung durch Astrid Zobel, München) arbeiten die Sprecher im Arbeitskreis zur Aktualisierung der S2k-Leitlinie "Gesundheitliche Aspekte und Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit" mit und haben stimmberechtigt am ersten Konsensustreffen teilgenommen.
In Vertretung von Herrn Seidler beteiligte sich Frau Girbig aus Dresden im April 2016 am DGEpi-Workshop Standortbestimmung Public Health in Deutschland.
Der AK hat sich weiterhin an der Planung der gemeinsamen Jahrestagung der GMDS, DGEpi, IEA und EFMI (HEC 2016) bzgl. der Auswahl der Beiträge und der Moderation der Vortrag- und Postersession zum Thema Arbeitswelt beteiligt. Die Sprecher haben dort an der erweiterten DGEpi-Vorstandssitzung teilgenommen. Der AK hat sich außerdem auf dem Marktplatz vorgestellt und eine AG-Sitzung durchgeführt.
Auf Wunsch von AK-Mitgliedern wurde die Sprecherwahl während der DGAUM-Jahrestagung vom 15.-17.3. 2017 in Hamburg geplant.
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Aktivitäten im Jahr 2017
Aktivitäten im Jahr 2017
Der Arbeitskreis ist ein gemeinsamer AK der GMDS, der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi), der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) mit ca. 250 Mitgliedern.
Als Mandatsträger der DGEpi (Andreas Seidler mit Vertretung durch Janice Hegewald, beide in Dresden) und der DGSMP (Ute Latza, Berlin mit Vertretung durch Frau Astrid Zobel, München) arbeiten die Sprecher im Arbeitskreis an der Aktualisierung der S2k-Leitlinie “Gesundheitliche Aspekte und Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit” mit und haben stimmberechtigt an einem Konsenstreffen am 4. Juli 2017 in Berlin teilgenommen. Im März während der DGAUM-Jahrestagung in Hamburg wurden Ergebnisse und Erfahrungen der gemeinsamen Arbeit an der Leitlinie bei der Session „Erfahrungen und Herausforderungen im Rahmen des Leitlinien-Updates“ vorgestellt.
Auf Wunsch von AK-Mitgliedern wurde auch die Sprecherwahl während der DGAUM-Jahrestagung durchgeführt. In der Sitzung wurden Burek und Hegewald als neue Sprecherinnen der AK gewählt. Außerdem haben die versammelten AK-Mitglieder entschieden, Arbeitszeiten- und Nachtschicht-Forschung als Schwerpunktthema für das folgende Jahr zu behandeln. Entsprechend begann im Jahr 2017 die Planung für einen „Epidemiologie der Schichtarbeit und der Arbeitszeit“-Workshop, der in Bochum am 12. April 2018 stattgefunden hat.
Der AK hat sich weiterhin an der Planung der gemeinsamen Jahrestagung der DGSMP und DGEpi (Gemeinsam forschen – gemeinsam handeln) in Lübeck bzgl. Auswahl der Beiträge und der Moderation der Vortrag- und Postersessions zum Thema Arbeitswelt beteiligt. Der AK hat dort an der DGEpi-Vorstandssitzung teilgenommen und hat eine AG-Sitzung durchgeführt. Außerdem hat sich der AK im Rahmen der Jahrestagung vorgestellt und mit einem Poster präsentiert.
Amtszeit der Arbeitsgruppenleitung und deren Vertretung
17. März 2017 bis 28. September 2018 -
Aktivitäten im Jahr 2019
Aktivitäten im Jahr 2019
Tätigkeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
Special Session "Modern Working: Chancen und Risiken von Digitalisierung und Automatisierung" auf der gemeinsamen Jahrestagung der DGMS und DGSMP
Im Rahmen der gemeinsamen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) und der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) in Düsseldorf wurde am 18.09.2019 die Special Session zum Thema Modern Working durch die AG veranstaltet. Vorträge zu folgenden Themen wurden diskutiert:- How do older workers experience digitalisation at work? Representative findings from the lidA cohort study (Prem Borle, Melanie Ebener).
- Arbeit im technologischen Wandel - empirische Befunde und Implikationen für die Prävention (Maximilian Bretschneider, Stephanie Drössler, Selina Magister, Maria Zeiser, Daniel Kämpf, Andreas Seidler).
- Zeitalter Gesundheitsförderung 4.0. Nutzungsbereitschaft digital-gestützter Maßnahmen durch ältere Beschäftigte (Daniela Borchart, Jean-Baptist du Prel).
- Arbeit 4.0 präventiv gestalten - Die MEgA-Tool-box „Gesunde Arbeit 4.0“ (Philipp Lechleiter).
Die Abstracts finden sie in dem vollständigen Abstractband:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/issue/10.1055/s-009-43960/grouping/065670/10.1055/s-00000022Forum Epidemiologie "Epidemiologische Forschung zur Gesundheit von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund" auf der Jahrestagung der DGAUM
Im Rahmen der 59. Jahrestagung der DGAUM in Erfurt wurde am 20. März 2019 das Forum Epidemiologie durch die AG veranstaltet. Das Forum setzte den Fokus auf die Gesundheit von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund. Vorträge zu folgenden Themen wurden diskutiert:- Arbeitsbezogene Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland (Patrick Brzoska).
- Die gesundheitliche Situation von Pflegekräften mit Migrationshintergrund: Ein systematisches Review (Benjamin Schilgen, Albert Nienhaus, Oriana Handtke, Holger Schulz, Mike Mösko).
- Psychosoziale Belastungen und Beanspruchungen in der Altenpflege: Vergleich zwischen Pflegekräften mit und ohne Migrationshintergrund (Nazan Ulusoy, Albert Nienhaus).
- Eine Längsschnittanalyse des schädlichen Einflusses von beruflicher Segregation auf Migrantengesundheit (Manuel Holz).
Die Abstracts finden sie in der Kongressdokumentation:
https://www.dgaum.de/fileadmin/pdf/Jahrestagung/2019_Erfurt/DGAUM2019_Kongressdokumentation_2020-01-22.pdfSprecherwahl
Am 20. März 2019 wurde die Sprecherwahl der AG Epidemiologie in der Arbeitswelt auf der 59. Jahrestagung DGAUM in Erfurt in geheimer Wahl durchgeführt. Frau Dr. Janice Hegewald (IPAS der TU Dresden) und Frau Katarzyna Burek (IPA Bochum) wurden weiter als Sprecherinnen bestätigt. Nach Abstimmung über eine dreifache Besetzung der Sprecherschaft der AG Epidemiologie der Arbeitswelt wurde Herr Dr. Jean-Baptist du Prel (Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft, Bergische Universität Wuppertal) neu als Sprecher hinzugewählt.AG Session auf der Jahrestagung der DGEpi in Ulm (11.-13. September)
Auf der Jahrestagung der DGEpi fand eine Session der AG Epidemiologie in der Arbeitswelt am 11. September 2019 statt. Vorträge zu folgenden Themen wurden diskutiert:- Untersuchung der Machbarkeit und Vorbereitung einer gepoolten Analyse zum Zusammenhang von Amyotropher Lateralsklerose (ALS) und Magnetfeldexposition (Dan Baaken)
- Berufsunfälle verbeamteter Lehrkräfte mit Beteiligung von Schüler*innen in Rheinland-Pfalz (RLP): Eine Analyse spezifischer Unfallrisiken anhand der Unfallmeldungen der Schuljahre 2015/16, 2016/17 und 2017/18 (Kathrin Bogner)
- Are Daycare Workers at a Higher Risk of CMV and Parvovirus B19 Infection? A Systematic Review and Meta-Analysis (Karla Romero Starke)
- Interventions to support return-to-work for people with coronary heart disease: Results of a Cochrane (Janice Hegewald)
Die Abstracts finden sie in dem vollständigen Abstractband:
https://2019.dgepi.de/wp-content/uploads/2019/09/Abstractbook_DGepi2019_PK_11092019_K4.pdfZudem erfolgte die Vorstellung der Arbeitsgruppe auf dem „Bunten AG-Abend“ der DGEpi-Jahrestagung.
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Aktivitäten im Jahr 2018
Aktivitäten im Jahr 2018
Tätigkeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018
S2k-Leitlinie "Gesundheitliche Aspekte und Gestaltung von Nacht- und Schichtarbeit bzgl. LL-Schicht" (6. März 2018)
Das Konsensustreffen zur Aktualisierung der Leitlinie hat am 6. März 2018 stattgefunden. Die AG wurde durch Prof. Dr. med. Andreas Seidler (Dresden, Mandatsträger DGEpi), Dr. Janice Hegewald (Vertretung von Mandatsträger DGEpi) und Prof. Dr. Astrid Zobel (Vertretung von Prof. Dr. rer. nat. Ute Latza, Berlin, Mandatsträger der DGSMP) repräsentiert.Workshop „Epidemiologie der Schichtarbeit und der Arbeitszeit“ (12. April 2018)
Der Workshop zum Thema „Epidemiologie der Schichtarbeit und der Arbeitszeit“ fand am am 12. April 2018 am Institut für Prävention und Arbeitsmedizin in Bochum statt. An dem Workshop haben 25 Personen teilgenommen. Die potenziellen Auswirkungen von arbeitszeitbezogenen Faktoren auf die Gesundheit, insbesondere für Nachtarbeiterinnen und Nachtarbeiter, sind sehr vielfältig. Das Ziel des Workshops war den aktuellen Stand der verschiedensten Forschungsbereiche zur Arbeitszeit gemeinsam zu diskutieren, um herauszufinden, wie die Gesundheit von Schichtarbeitern am besten erhalten werden kann. Als eingeladenen Redner konnten wir Kristan Aronson vom Queen's Cancer Research Institut in Kingston (Ontario, Kanada) gewinnen. Dr. Aronson hat in Keynote-Lecture über ihre Forschung bzgl. Schichtarbeit und Krebsrisiken berichtet. In dem Workshop wurden in acht weiteren Vorträgen aus den Bereichen der Arbeitsmedizin, Epidemiologie und Chronobiologie verschiedene Werkzeuge, biologische Mechanismen und epidemiologische Studien zur Schichtarbeit vorgestellt und diskutiert:- Katharina Wichert (IPA DGUV, Bochum): The role of polymorphisms in genes of melatonin biosynthesis and signaling for the development of breast cancer.
- Valérie Gross (Universität Köln): Challenges when considering individual shift work and working time [chronobiology] in epidemiological studies on shift work.
- Grit Müller (BAuA, Dortmund): Longitudinal study on social, psychological and physiological consequences of 12 hour shifts and permanent night work: shifts and permanent night work: Overview and study design.
- Sylvia Rabstein (IPA DGUV, Bochum): Analysis of melatonin suppression in the IPA field study on shift work.
- Thomas Erren (Universität Köln): Can smoking insights inform shiftwork research? Why and how to assess circadian disruption at and off work.
- Janice Hegewald (TU Dresden): Blue-light filtered coating for glasses – a possibility for a blinded randomized trial among shift workers?
- Martin Lehnert (IPA DGUV, Bochum): Vitamin D levels in shift working nurses.
- Thomas Kantermann (FOM, Essen): Individual differences in shift work tolerance and recommendations for research and practice.
Workshop „Parents at work: how the workplace impacts family health“(DGSMP)
Im Rahmen der Jahrestagung der DGSMP in Dresden wurde am 13. September 2018 der Workshop „Parents at work: how the workplace impacts family health“ veranstaltet.
In diesem Workshop wurden in fünf Vorträgen der Zusammenhang zwischen Familiengesundheit und Arbeit, aktuelle Änderungen des Mutterschutzgesetzes für schwangere Ärztinnen im OP-Saal diskutiert, sowie die DREAM (DResdner studie zu Elternschaft, Arbeit und Mentaler gesundheit) Studie vorgestellt. Die Abstracts sind unter
www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0038-1667758 abrufbar.Sonstiges
- Abstract-Beurteilung für Jahrestagungen 2018: DGEpi und GMDS
- DGEpi in Bremen: AG Sitzung am 27. September 2018; Moderation der Session Epidemiologie in der Arbeitswelt
Vorgesehene Aktivitäten 2019
- Wahl der Sprecher/innen am 20. März 2019 auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) in Erfurt.
- Forum Epidemiologie "Epidemiologische Forschung zur Gesundheit von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund" am 20. März 2019 im Rahmen der DGAUM in Erfurt.
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Aktivitäten im Jahr 2021
Aktivitäten im Jahr 2021
Tätigkeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021
18.03.2021, Forum Epidemiologie "Epidemiologie zu (potenziell) neuen Berufskrankheiten" auf der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin e.V. (DGAUM) in Jena:
• Berufliches Risiko für Posttraumatische Belastungsstörung und traumabedingte Depression: Ein systematisches Review mit Metaanalyse. Gabriela Petereit-Haack, Ulrich Bolm-Audorff, Karla Romero Starke und Andreas Seidler
• Das Gonarthroserisiko von Profifußballern: Ein systematisches Review mit Metaanalyse. Alice Freiberg, Ulrich Bolm-Audorff und Andreas Seidler
• Arterielle Hypertonie durch Lärm am Arbeitsplatz – Ergebnisse eines systematischen Reviews mit Meta-Analysen. Ulrich Bolm-Audorff, Janice Hegewald, Anna Pretzsch, Alice Freiberg, Albert Nienhaus und Andreas Seidler
• Körperliche berufliche Belastungen und Läsionen der Rotatorenmanschette – ein systematischer Review. Andreas Seidler, Karla Romero Starke, Alice Freiberg, Janice Hegewald, Albert Nienhaus und Ulrich Bolm-Audorff
22.09.2021, Gemeinsamer Pre-Conference Workshop der BAuA und der DGSMP mit der AG Epidemiologie der Arbeitswelt
Der Workshop befasste sich mit der Frage, wie die Exposition gegenüber neuen Technologien und digitaler Kommunikation für die arbeitsepidemiologische Forschung gemessen werden kann. In sechs Vorträgen wurden unterschiedliche Instrumente und Methoden zur Erfassung von psychosozialen und physischen Folgen durch den digitalen Wandel vorgestellt und diskutiert.
• Keynote Prof. Monideepa Tarafdar (University of Massachusets Amhrst), "Coping with technostress - A contextual approach"
• Die Erhebung digitaler Arbeitsmittel in Großbefragungen und ihr Zusammenhang mit psychosozialen Arbeitsbedingungen - Erfahrungen aus zwei Studien: DiWaBe und BAuA-Arbeitszeitbefragung Dynamik 4.0: ein webbasiertes Tool zur Erfassung psychischer Belastungen in der digitalisierten Arbeitswelt, Anita Tisch (BAuA)
• Dynamik 4.0: ein webbasiertes Tool zur Erfassung psychischer Belastungen in der digitalisierten Arbeitswelt, Nico Dragano (Universität Düsseldorf)
• Instrument zur Erfassung digital-bedingter Beanspruchung in der Wissensarbeit. Ergebnisse einer CAWI-Erhebung, Mathias Certa (BAuA)
• The ICT demands index included in the Swedish Longitudinal Occupational Survey of Health (SLOSH), Magdalena Stadin (Uppsala University)
• GAP-Modul: Entwicklung eines Fragebogens zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen im technologischen Wandel, Stephanie Drössler (TU Dresden)
• Belastung und Beanspruchung bei digitalisierter Arbeit – Erhebung in der lidA-Kohortenstudie, Melanie Ebener (Universität Wuppertal)
Die Abstracts finden sie in dem vollständigen Abstractband:
https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/issue/10.1055/s-011-51822
Andere Aktivitäten:
• Planung und Vorbereitung des Forums Epidemiologie und Symposiums mit dem Schwerpunkt-Thema "Möglichkeiten und Grenzen der Epidemiologie" auf der Jahrestagung der DGAUM 2022 sowie eines ASU-Schwerpunktheftes "Epidemiologie der Arbeitswelt"
• Berichterstattung an die Gesellschaften
• Begutachtung von Abstracts
Amtszeit der LeiterInnen
März 2022 bis März 2024
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Aktivitäten im Jahr 2022
Aktivitäten im Jahr 2022
Arbeitskreis
Epidemiologie der ArbeitsweltDr. Janice Hegewald, Dresden (Leiterin)
Katarzyna Burek, Bochum (Leiterin)
Dr. med. Jean-Baptist du Prel, Wuppertal (Leiter)Tätigkeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
24.03.2022, Sprecherwahl
Die Sprecherinnen- und Sprecherwahl wurde auf der 62. wissenschaftlichen Jahrestagung der DGAUM online durchgeführt. Frau Janice Hegewald, Frau Katarzyna Burek und Herr Jean-Baptist du Prel wurden als Leiter der AG für drei weitere Jahre in ihrem Amt bestätigt.
24.03.2022, 62. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM) (Online-Kongress)
Unser Arbeitskreis war in die Organisation der Tagung durch das Schwerpunkt-Thema „Möglichkeiten und Grenzen der Epidemiologie“ eingebunden. Die AG hat folgende Veranstaltungsformate gestaltet:
- Keynote: Jos Verbeek (University Medical Center Amsterdam) “Should we kill more animals or observe more sick workers to improve occupational health?” (Chair: J. Hegewald)
- Forum Epidemiologie "Arbeitsepidemiologische Methoden". (Chair: K. Burek)
- Symposium “Möglichkeiten und Grenzen der Epidemiologie“ (Chair: J.-B. du Prel)
Die Veranstaltungen stießen auf großes Interesse, was sich auch in einer engagierten Diskussion der Teilnehmenden zeigte. Weitere Details zu den Vorträgen finden Sie in der Kongressdokumentation unter folgendem Link: https://www.dgaum.de/fileadmin/pdf/Jahrestagung/2022_Online/DGAUM2022_Kongressdokumentation_FINAL_20.10.2022.pdf
Beiträge aus dem Forum Epidemiologie (zur epidemiologischen Primärforschung, systematischen Reviews und guter epidemiologischer Praxis) wurden in der Zeitschrift Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin (ASU), Ausgabe 02-2022, Schwerpunkt-Thema „Epidemiologie der Arbeitswelt“ veröffentlicht. Dieses Schwerpunktheft wurde von den drei Leiter*innen des Arbeitskreises Epidemiologie der Arbeitswelt koordiniert und das Editorial von ihnen geschrieben. Neben den o.g. Beiträgen findet sich ein Interview mit Wolfgang Hoffmann zu den Leitlinien und Empfehlungen zur Sicherung einer Guten Epidemiologischer Praxis und ein Beitrag von Patrick Brzoska zur Gesundheitsforschung bei Menschen mit Migrationshintergrund. Die Ausgabe können Sie unter folgendem Link abrufen:
https://www.asu-arbeitsmedizin.com/editorial/epidemiologie-der-arbeitswelt8.07.2022 Auftakttreffen "Rezeptpapier" arbeitsepidemiologische systematische Reviews
Empfehlungen und Instrumente für die Durchführung von guten systematischen Reviews müssen oft an Studien aus dem beruflichen Umfeld angepasst werden. Dies gilt beispielsweise für die "Risk-of-Bias"-Bewertung, aber auch für eine oft wünschenswerte Ableitung einer Expositions-Risiko-Beziehung. Deswegen ist geplant, ein "Rezeptbuch" zu erstellen, in dem beschrieben wird, wie man systematische Reviews für berufsbezogene Forschungsfragen am besten durchführt. Ziel ist es, das "Rezeptbuch"-Dokument als Manuskript zu veröffentlichen.
08.09.2022, 57. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP) in Magdeburg
Planung und Ausrichtung der gemeinsamen Arbeitsgruppensitzung der Arbeitskreise „Epidemiologie in der Arbeitswelt“ und „Umweltmedizin, Expositions- und Risikoabschätzungen“ (Chairs: K. Fuks und J-B. du Prel)
- Findung inhaltlicher wie auch methodischer Schnittstellen zwischen den Arbeitskreisen zur Planung gemeinsamer Aktivitäten
- Die Mitglieder beider Arbeitskreise hatten in der Sitzung, und danach auf einer Online-Plattform unterschiedliche Themenvorschläge eingebracht.
- Als Ergebnis dieses Austausches zwischen den Arbeitskreisen wird ein gemeinsamer Workshop „Use of environmental data in occupational and environmental epidemiology“ bei der BAuA in Berlin (07-08.09.2023) veranstaltet
27.09.2022, DGEpi in Greifswald
- Abstractbegutachtung
- Leitung der Vortrags- und Postersession
- AG-Sitzung: Berichterstattung über aktuelle Aktivitäten, Planung zukünftiger Aktivitäten
Amtszeit der Leiter*innen und deren Vertretung
03.2022 bis 03.2025 -
Aktivitäten im Jahr 2023
Aktivitäten im Jahr 2023
Arbeitskreis
Epidemiologie der ArbeitsweltDr. Janice Hegewald, Dresden (Leiterin)
Katarzyna Burek, Bochum (Leiterin)
Dr. med. Jean-Baptist du Prel, Wuppertal (Leiter)Tätigkeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Im Jahr 2023 war die Arbeitsgruppe "Epidemiologie in der Arbeitswelt" sehr aktiv und konnte bedeutende Veranstaltungen und Projekte vorantreiben. Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Workshop mit der AG „Umweltmedizin, Expositions- und Risikoabschätzungen“, der am 7. und 8. September 2023 in Berlin stattfand. Das Thema des Workshops war:
„Use of environmental data in occupational and environmental epidemiology“
Keynotes:
Prof. Dr. Kate Applebaum
Associate Professor im Department of Environmental and Occupational Health an der Milken School of Public Health, George Washington University (GWU)
Prof. Dr. Reyn Van Ewijk
Professor für Statistik und Ökonometrie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Weitere Vortragende:
- Christoph Höser
- Valeria Landesberger
- Katherine Ogurtsova
- Thaddäus Tönnies
- Stefan Flagner
- Fabienne Pradella
- Katarzyna Burek
- Karla Romero Starke
- Daniel Wollschläger
- Matthias Lochmann
- Claudine Strehl
- David Jean du Preez
Mit freundlicher Unterstützung von:
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
- Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi)
- Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP)
Der Workshop bot eine wertvolle Gelegenheit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren und methodische Ansätze zur Nutzung von Umweltdaten in der Epidemiologie zu diskutieren. Die Veranstaltung förderte den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung von Fachleuten aus verschiedenen Bereichen.
15.-18. März 2023, DGAUM in Jena
Das Thema des Forums Epidemiologie war „Forschung zu langem Sitzen am Arbeitsplatz“. Das Forum war ein Auftakt zur Gründung eines Netzwerks zu langem Sitzen am Arbeitsplatz.
Einführung ins Thema (Pavel Dietz)
Überblick über die Forschungslandschaft in ca. 5-minütigen Kurzpräsentationen:
- Feldstudie und systematische Review (Eva Maria Backé)
- Betriebliches Programm "leicht bewegt" (Jens Bucksch)
- Physische Belastungen und zugehörige Präventionsansätze bei bewegungsarmen Tätigkeiten (Britta Weber)
- Sitzreduktion mit Fokus Arbeitsplatz (Andrea Weber, Carmen Jochem)
- Determinanten im Homeoffice (Birgit Sperlich)
- HealthyCampus Mainz (Sebastian Heller)
- Work-LiFE Programm beinhaltet die Integration von körperlicher Aktivität und gezieltem Kraft-und Gleichgewichtstraining in den Alltag (Michael Schwenk)
Netzwerkdiskussion und weitere Projekte (Janice Hegewald)
26. bis 28. September 2023, DGEpi in Würzburg
- Abstractbegutachtung
- Moderation der Vortrags- und Postersessions
- AG-Sitzung: Berichterstattung über aktuelle Aktivitäten, Planung zukünftiger Aktivitäten
- Workshop "Möglichkeiten und Grenzen von Interventionsstudien in der Epidemiologie
Interventionsstudien könnten die Evidenz in vielen Bereichen der Epidemiologie verbessern. In der nicht-klinischen epidemiologischen Forschung werden sie jedoch nur selten durchgeführt. Der Workshop gab eine Einführung in die experimentelle Epidemiologie und zeigte die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen von Interventionsstudien auf.
Moderation: Katarzyna Burek, Sylvia Rabstein
Vortragende: Jean-Baptist du Prel, Sylvia Rabstein, Emilio Gianicolo, Robert Herold
Good Practice Recommendations for Occupational Epidemiological Systematic Reviews
Eine Gruppe von mehr als 20 Personen mit Expertise in der Erstellung von systematischen Reviews zu Forschungsfragen in der Arbeitswelt erarbeitet Best-Practice-Empfehlungen für systematische Reviews zu arbeitsepidemiologischen Fragestellungen. Die Empfehlungen befinden sich in der Endphase der internen Konsensfindung und müssen anschließend von den entsprechenden Fachgesellschaften verabschiedet werden.