Medizinische Informatik

Der Fachbereich "Medizinische Informatik" der GMDS vertritt aktuelle Themen der Medizinischen Informatik innerhalb der GMDS und nach außen und koordiniert die Arbeitsgruppen, die die Breite des Faches und der im Fach angewandten Methoden aufzeigen. Die Arbeits- und Projektgruppen organisieren eigene Veranstaltungen, beteiligen sich an der Durchführung der Jahrestagungen, sind Mitveranstalter bei etablierten Tagungen und erstellen wichtige Publikationen und Stellungnahmen.

Medizin ist ohne eine umfassende und sorgfältig geplante Erhebung und Verarbeitung von Informationen nicht möglich. So beeinflusst in Krankenhäusern eine adäquate Informationslogistik wesentlich die Qualität der Patientenversorgung. Eine adäquate Präsentation und systematische Aufbereitung von Bild- und Biosignalbefunden kann diagnostische und therapeutische Entscheidungen unterstützen. Ebenso ist eine systematische Repräsentation von ärztlichem Wissen über die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen und der Aufbau von Wissensbanken zur Entscheidungsunterstützung des Arztes hilfreich.

Der Fachbereich 'Medizinische Informatik' der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) und der Fachausschuss 'Medizinische Informatik' im Fachbereich ”Informatik in den Lebenswissenschaften” der Gesellschaft für Informatik (GI) sind in ihren Fachgesellschaften die Gliederungen, die sich mit der Informationsverarbeitung in der Medizin, d. h. mit Medizinischer Informatik, beschäftigen. Sie haben insbesondere das Ziel, den Nutzen und die Anwendbarkeit von Methoden und Werkzeugen der Medizinischen Informatik für die Medizin aufzuzeigen bzw. zu fördern sowie dem Praktiker Hilfen anzubieten. Alle Aktivitäten erfolgen in enger Zusammenarbeit und Abstimmung der beiden Fachgesellschaften. Die vertragliche Vereinbarung dieser Zusammenarbeit wurde im September 1999 gemäß der Satzungsänderung der GMDS aktualisiert.

Innerhalb der GMDS finden Aktivitäten oft auch gemeinsam mit einer analogen Gliederung der jeweiligen medizinischen Fachgesellschaft statt, insbesondere die anwendungsorientierten Arbeiten in Arbeitskreisen, die auf bestimmte medizinische Teilgebiete bezogenen ist. Die Arbeits- und Projektgruppen des Fachbereichs "Medizinische Informatik" der GMDS wirken in der Regel fachgebietsübergreifend und sollen die Entwicklung, Evaluation und die adäquate Anwendung von Methoden und Werkzeugen der Medizinischen Informatik bzw. der Informatik in der Medizin und im Gesundheitswesen unterstützen.

Innerhalb der GI findet insbesondere ein Wissens- und Erfahrungsaustausch mit denjenigen Fachgruppen bzw. Fachbereichen statt, die sich mit methodischen Grundlagen der Informatik befassen. Damit soll eine adäquate methodische Weiterentwicklung der Medizinischen Informatik gefördert werden.

Definition Medizinische Informatik

Die Medizinische Informatik ist die Wissenschaft der systematischen Erschließung, Verwaltung, Aufbewahrung, Verarbeitung und Bereitstellung von Daten, Informationen und Wissen in der Medizin und im Gesundheitswesen. Sie ist von dem Streben geleitet, damit zur Gestaltung der bestmöglichen Gesundheitsversorgung beizutragen.

Zu diesem Zweck setzt sie Theorien und Methoden, Verfahren und Techniken der Informatik und anderer Wissenschaften ein und entwickelt eigene. Mittels dieser beschreiben, modellieren, simulieren und analysieren Medizinische Informatiker/innen Informationen und Prozesse mit dem Ziel, Ärzte/innen, Pflegekräfte und andere Akteure im Gesundheitswesen sowie Patienten/innen und Angehörige zu unterstützen, Versorgungs- und Forschungsprozesse zu gestalten und zu optimieren sowie zu neuem Wissen in Medizin und Gesundheitswesen beizutragen.

Damit die hierzu nötigen Daten und Informationen und das benötigte Wissen fachgerecht erfasst, aufbewahrt, abgerufen, verarbeitet und verteilt werden können, entwickeln, betreiben und evaluieren Medizinische Informatiker/innen Infrastrukturen, Informations- und Kommunikationssysteme einschließlich solcher für Medizintechnische Geräte.
Die Medizinische Informatik versteht diese als sozio-technische Systeme, deren Arbeitsweisen sich in Übereinstimmung mit ethischen, rechtlichen und ökonomischen Prinzipien befinden.

Fachausschuss

Der Fachausschuss "Medizinische Informatik (FAMI)" ist ein gemeinsames Leitungs­­gremium in der Gesellschaft für Informatik (GI) e.V. und der GMDS. In der GMDS ist er das Leitungs­gremium des Fach­bereichs "Medizinische Informatik"  mit sechs gewählten Mitgliedern. In der GI ist er ein Unterorgan des Fachbereichs "Informatik in den Lebenswissenschaften", früher: 'Informationstechnik und Technische Nutzung der Informatik (ITTN)' mit 3 Mitgliedern.  

Der Fachausschuss vertritt die Medizinische Informatik in der GMDS und der GI. Er koordiniert die Arbeitsgruppen, richtet Projektgruppen zu aktuellen Themen ein und unterstützt arbeitsgruppenübergreifende Aktivitäten wie den Workshop "GMDS meets Gematik" und das "GMDS-Doktorandentreffen Medizinische Informatik".

Der Fachausschuss Medizinische Informatik lädt in regelmäßigen Abständen Personen aus dem Kreise der Arbeits- und Projektgruppen, der Arbeitskreise, des Fachausschusses und der Zertifikatskommission der Medizinischen Informatik zu Arbeitstreffen für die gemeinsame Entwicklung von Perspektiven in der Medizinischen Informatik ein. 

Im November 2014 wurde eine Publikation des Fachausschusses Medizinische Informatik zum Thema "Medizinische Informatik in der digitalen Gesellschaft: Im Spannungsfeld vielfältiger Aufgaben" (Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 48 | 28. November 2014) veröffentlicht.

Informationen

Bezüglich der Ausbildung kann das Zertifikat MI erworben werden und es wurden Empfehlungen zur Ausbildung in Medizinischer Informatik (Schriftenreihe der GMDS, Heft 13) herausgegeben, die auch die internationalen Empfehlungen der International Medical Informatics Association (IMIA) zur Ausbildung in Medizinischer Informatik maßgeblich beeinflusst haben.

Der Fachausschuss "Medizinische Informatik" ist das gemeinsame Leitungsgremium des Fachbereichs "Medizinische Informatik" der GMDS und der Fachausschuss "Medizinische Informatik" des Fachbereichs Informatik in den Lebenswissenschaften (früher: Informationstechnik und Technische Nutzung der Informatik (ITTN)) der Gesellschaft für Informatik (GI) e. V..

Im November 2014 wurde eine Publikation des Fachausschusses Medizinische Informatik zum Thema "Medizinische Informatik in der digitalen Gesellschaft: Im Spannungsfeld vielfältiger Aufgaben" (Deutsches Ärzteblatt | Jg. 111 | Heft 48 | 28. November 2014) veröffentlicht.

  • Auszeichnungen MI Team des Jahres

    MI Team des Jahres 2018/2019 - AG Consumer Health Informatics (CHI)
    Leiterin: Dr. Monika Pobiruchin (Heilbronn )
    Stellvertreterin: Veronika Strotbaum (Bochum )
    Stellvertreter: Dr. Björn Schreiweis (Kiel)
    Homepage der Arbeitsgruppe

    MI Team des Jahres 2016/2017 - AG Informationsverarbeitung in der Pflege
    Leiterin: Prof. Dr. Ursula Hübner (Osnabrück)
    Stellvertreterin: Prof. Dr. Elske Ammenwerth (Hall in Tirol)
    Stellvertreterin: Dr. Anne-Maria Purohit (Erlangen)
    Stellvertreter: Dr. Björn Sellemann (Göttingen)
    Homepage der Arbeitsgruppe

    MI Team des Jahres 2015/2016 - AG Methoden und Werkzeuge für das Management für Krankenhausinformationssystemen (MWM)
    Leiterin: Franziska Jahn (Leipzig)
    Stellvertreter: Jan-David Liebe (Osnabrück)
    Homepage der Arbeitsgruppe

    MI Team des Jahres 2014/2015  -- AG Klinische Arbeitsplatzsysteme (KAS)
    Leiter: Dr. Christof Seggewies (Erlangen)
    Stv. Leiter: Janko Ahlbrandt (Heidelberg)
    Homepage der Arbeitsgruppe

     MI Team des Jahres 2013/2014 - AG Arzneimittelinformationssysteme
    Leiter: Dr. Manfred Criegee-Rieck (Bad Kreuznach )
    Stv. Leiterin: Prof. Dr. Elske Ammenwerth (Hall in Tirol)
    Stv. Leiter: Jens Kaltschmidt (Heidelberg)
    Stv. Leiterin: PD Dr. Antje Neubert (Erlangen)
    Homepage der Arbeitsgruppe

    Der Preis wurde für hervorragende Arbeiten zu dem Thema Arzneimitteltherapiesicherheit durch Informationssysteme verliehen. Die AG hatten in einem großen Kreis von Experten ein Memorandum zum „Einsatz von Informationstechnologie zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit (Memorandum AMTS-IT)“ verfasst und dieses national, u.a. in der MIBE, und international, u.a. in Methods of Information in Medicine, publiziert sowie weitere Arbeiten zu dem Thema veröffentlicht.

    Ebenso hatte die AG das Thema einer breiten Fachöffentlichkeit in Form von Veranstaltungen vorgestellt z.B. auf der D-A-CH Tagung „Arzneimittelsicherheit und Medizinische Informatik:
Stand, Chancen und Herausforderungen“ an der Berner Fachhochschule in Biel/Schweiz. Damit hat die AG Arzneimittelinformationssysteme einen wichtigen Beitrag geleistet, Informationstechnik und Informationssysteme viel stärker als bislang als Werkzeuge der Patientensicherheit in der Medizin wahrzunehmen, die nötigen Voraussetzungen für ihre Nutzung zu schaffen und sie sachgerecht einzusetzen.
    Die AG leitet Herr Dr. Manfred Criegee-Rieck (Erlangen), seine Stellvertreter sind Frau Prof. Dr. Elske Ammenwerth (Hall/Tirol), Herrn Dr. Jens Kaltschmidt (Heidelberg) und Frau PD Dr. Antje Neubert (Erlangen). Herr Criegee-Rieck nahm die Urkunde auf der Abschlussveranstaltung der 59. GMDS-Jahrestagung in Göttingen entgegen.

    Der Preis wird jährlich seit 2013 an die aktivste Gruppe innerhalb des Fachbereiches Medizinische Informatik (MI) verliehen. Er ist mit 1.000 Euro dotiert. Die Auswahl des Preisträgers erfolgt durch den Fachausschuss Medizinische Informatik (FAMI).

     MI Team des Jahres 2012/2013 - AG Nutzung von elektronischen Patientenakten für die klinische Forschung
    Leiter: Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch (Erlangen)  
    Stv. Leiter: Prof. Martin Dugas (Münster)  
    Stv. Leiter: Sebastian Semler (Berlin)
    Homepage der Arbeitsgruppe

    Erstmalige Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten GMDS Preises MI Team des Jahres an die aktivste Gruppe innerhalb des Fachbereiches Medizinische Informatik (MI) durch den Fachausschuss Medizinische Informatik (FAMI).

    Den Preis erhielt die Arbeitsgruppe „Nutzung von elektronischen Akten für die klinische Forschung“ unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch, Erlangen und seinen Stellvertretern Herrn Prof. Dr. Martin Dugas, Münster und Herrn Sebastian Semler, Berlin.

    Die Überreichung fand auf der GMDS Jahrestagung 2013 in Lübeck durch Frau Prof. Dr. Ursula Hübner, Leiterin des FAMI, statt. Herr Semler nahm den Preis im Namen der Arbeitsgruppe entgegen.

    Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Fachausschusses Medizinische Informatik, war sich einig darüber, dass der Arbeitsgruppe um Herrn Professor Prokosch der Preis gebührt, da sie sich in gemeinschaftlicher und herausragender Weise um ein wichtiges Thema in der MI verdient gemacht hat.

    Die Arbeiten der AG reichen von der Schaffung geeigneter standardisierter Rahmenbedingungen für die Weiterverarbeitung von Patientendaten aus elektronischen Aktensystemen in wissenschaftlichen Untersuchungen, über elektronische Werkzeuge zur Rekrutierung von Patienten für klinische Studien bis zum IT-gestützten Management von Biomaterialbanken. Die Arbeitsgruppe arbeitet dabei eng mit der TMF (Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V.) auf nationaler Ebene zusammen. Auf europäischer Ebene ist die Arbeitsgruppe über ihre Mitglieder in EU-Forschungsprojekten vielfältig vernetzt. So fand im Frühjahr 2013 in Erlangen der erste europäische i2b2 Academic User Group Workshop mit über 60 Teilnehmern aus ganz Europa statt.

    Die AG „Nutzung von elektronischen Akten für die klinische Forschung“ war 2009 als Projektgruppe gegründet und 2011 in eine Arbeitsgruppe umgewandelt worden.

  • GMDS Doktorandensymposien

    11. GMDS-Doktorandensymposium, 23. - 25. September 2019, Erlangen
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    10. GMDS Doktorandensymposium, 24. - 26. Oktober 2018, Universitätsklinikum Heidelberg
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    9. GMDS Doktorandensymposium, 12. - 14. Oktober 2017, Braunschweig und Hannover
    mehr Informationen

    8. GMDS Doktorandensymposium, 15. - 19.09.2016, FH Dortmund
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    7. GMDS Doktorandensymposium, 8. - 11. Oktober 2015, Hochschule Ulm
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    6. GMDS Doktorandensymposium, 3. - 6. Juli 2014, Erlangen
    mehr Informationen

    5. GMDS Doktorandensymposium, 20.  - 22. Juni 2013, Fulda

    4. GMDS Doktorandensymposium, 15. - 16. Juni 2012, Rüdesheim

    3. GMDS Doktorandensymposium, 7. - 9. Juli 2011, Oberschönau

    2. GMDS Doktorandensymposium, 15. - 18. Juli 2010, Obereisenheim

    1. GMDS Doktorandensymposium, 10. bis 11. Juli 2009, Bad Driburg

  • Forschung lohnt sich

    Forschung lohnt sich

    "Forschung lohnt sich" ist eine Tradition der deutschen Medizininformatiker auf internationalen Konferenzen ein Gruppenbild zu machen und dies als Postkarten an ihre Institute, Fachgesellschaften und befreundete Forschungsgruppen zu versenden.

    Das Bonmot "Forschung lohnt sich!" geht auf einen Ausruf von Prof. Dr. Joachim Dudeck auf dem Gesellschaftsabend des MIE 2005 auf dem Genfer See zurück.

    Tagung

    medInfo 2019
    Lyon, Frankreich


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    MIE 2018
    Göteborg, Schweden


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    medInfo 2017
    Hangzhou, China


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     HEC 2016
    München, Deutschland
    Sonderaktion mit individuellen Postkarten



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     MIE 2015
    Madrid, Spanien



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    MIE 2014
    Istanbul, Türkei 



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     medInfo 2013
    Kopenhagen, Dänemark


          

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    MIE 2012
    Pisa, Italien 


         

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    MIE 2011
    Oslo,Norwegen


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    medInfo 2010
    Kapstadt, Südafrika


        

     


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    MIE 2005
    Genf, Schweiz
                                                                                             
                                                                                                     Joachim Dudeck
                                                                                                           1932 - 2010

    Wie alles Begann:

    Gesellschaftsabend auf einem Schaufelraddampfer auf dem Genfer See:
    Während einem engagierten fachlichen Disput stoppt Prof. Joachim Dudeck
    mittem in einem Satz, blickt mit einem Rotweinglas in der Hand entspannt
    in die untergehende Sonne und einem rotglühnenden Himmel über dem
    Wasser und sagt:
                                                    "Forschung lohnt sich!"
                                                                                                                                                                     

Publikationen

  • E-Learning-Technologien in der Medizin: Trends, Erkenntnisse, Erfahrungen

    11. November 2013

    E-Learning-Technologien in der Medizin: Trends, Erkenntnisse, Erfahrungen
    Beiträge des Workshops "Future e-Learning Technologies in Medicine and Healthcare" der Arbeitsgruppe "Technologiegestütztes Lehren und Lernen in der Medizin" (TELL) der GMDS.

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  • Digitale Archivierung papierbasierter Krankenakten von Studienpatienten

    02. April 2013

    Digitale Archivierung papierbasierter Krankenakten von Studienpatienten - Eckpunktepapier des KKSN, der GMDS und der TMF unter Mitwirkung des BfArM und der Landesüberwachungsbehörde Nordrhein-Westfalen
    Ziel dieses Eckpunktepapiers des Netzwerks der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKSN), der GMDS e.V. und der TMF e.V. unter Mitwirkung des BfArM und der Landesüberwachungsbehörde Nordrhein-Westfalen ist es daher, darzulegen, wie die bestehenden regulatorischen Vorgaben so umgesetzt werden können, dass digitalisierte Patientenakten als Quelldokumente anerkannt werden.

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  • Risikomanagement für medizinische Netzwerke in der Intensiv- und Notfallmedizin

    19. Februar 2013

    Risikomanagement für medizinische Netzwerke in der Intensiv- und Notfallmedizin. Gemeinsames Positionspapier zur Norm IEC 80001-1
    Die IEC 80001-1 ist eine Norm, die Empfehlungen für einen Risikomanagementprozess für medizinische IT-Netzwerke (MIT) – also Netzwerke mit angeschlossenen Medizinprodukten – gibt. Das Ziel ist der Aufbau und Betrieb von stabilen und sicheren IT-Netzwerken in Kliniken.

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  • Technologiegestütztes Lehren und Lernen in der Medizin

    31. Januar 2013

    Technologiegestütztes Lehren und Lernen in der Medizin
    Arbeiten des 15. CBT-Workshops im April 2011 in Berlin, Motto "Lebenslanges Lernen mit innovativen Technologien: Anspruch und Wirklichkeit aktueller E-Learning-Szenarien in den Gesundheitsberufen"

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  • Welche Kompetenzen in Medizinischer Informatik benötigen Ärztinnen und Ärzte?

    20. Dezember 2012

    Welche Kompetenzen in Medizinischer Informatik benötigen Ärztinnen und Ärzte? Vorstellung des Lernzielkatalogs Medizinische Informatik für Studierende der Humanmedizin
    Von der GMDS-Projektgruppe "MI-Lehre in der Medizin" wurde unter Beteiligung aller Standorte, an denen derzeit Lehrveranstaltungen in diesem Fach durchgeführt werden, in einem mehrstufigen Verfahren ein national konsentierter Lernzielkatalog Medizinische Informatik (MI) für Studierende der Humanmedizin erarbeitet, der sich am Konzept des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) orientiert.

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  • Risiken und Nebenwirkungen der Integration medizinischer Software in klinische IT-Strukturen

    12. Dezember 2012

    Risiken und Nebenwirkungen der Integration medizinischer Software in klinische IT-Strukturen - Erlanger Memorandum
    Diese Arbeit behandelt die Umstände, unter denen ein PDMS auf einer Intensivstation, ein KAS oder ein LIS als Medizinprodukt eingeordnet werden kann und die sich daraus ergebenden Konsequenzen.

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  • Mobile Informationstechnologien in der Medizin

    17. Oktober 2011

    Mobile Informationstechnologien in der Medizin
    Die GMDS-Arbeitsgruppe „Mobile Informationstechnologie in der Medizin“ (MoCoMed) blickt bereits auf ihr zehntes Jahr erfolgreicher Arbeit zurück und hat auch für ihren Workshop 2010 eine Fülle an interessanten Beiträgen von Wissenschaftlern gewinnen können. Aus den sieben Beiträgen, die auf dem Workshop vorgestellt wurden, schafften es schließlich vier in ein Sonderheft der MIBE.

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  • Medienunterstütztes vernetztes Lernen in der Medizin

    20. Dezember 2010

    Medienunterstütztes vernetztes Lernen in der Medizin: Zwischen Pädagogik, informationstechnologischen Innovationen und lernwirksamen Integrationsszenarien
    Der innovative Einsatz von computergestützten Lehr- und Lernmethoden erfolgt in zunehmendem Umfang in der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung, ohne dass zu den Integrationsstrategien bisher ausreichende Forschungsergebnisse vorliegen. Die Grenzen und Möglichkeiten computergestützter Lehr- und Lernmethoden in der Medizin wurden auf dem 14. Workshop der Arbeitsgruppe „Computergestützte Lehr- und Lernsysteme in der Medizin“ ...

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  • Medizinische Informatik 1975. Frühjahrstagung der GMDS in Hannover 1975

    01. Januar 1975

    Medizinische Informatik 1975. Frühjahrstagung der GMDS in Hannover 1975
    Berlin: Springer 1976 (Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie 1).

ARCHIV DER TÄTIGKEITSBERICHTE

  • Aktivitäten im Jahr 2018

    Aktivitäten im Jahr 2018

    Bis 30.9.2018:                                                     Prof. Dr. Ulrich Sax, Göttingen (Leiter)
                                                                                     Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch, Erlangen (Stellvertreter)
    Ab 1.10.2018:                                                     Prof. Dr. Hans-Ulrich Prokosch, Erlangen (Leiter)
                                                                                     Prof. Dr. Ulrich Sax, Göttingen (Stellvertreter)
     

    Tätigkeit vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018
    Zum kontinuierlichen Informationsaustausch führte der FAMI im zweimonatlichen Wechsel Webkonferenzen bzw. Präsenztreffen durch.

    Der Austausch mit und die Informationsweitergabe aus der BMBF Medizininformatik Initiative (MII) wurde insbesondere durch die in der MII maßgeblich eingebundenen FAMI Mitglieder Ulli Prokosch (NSG) und Uli Sax (NSG AG Interoperabilität) kontinuierlich gepflegt. Des Weiteren wurde diskutiert inwieweit sich die GMDS in die Initiativen zur Nationalen Forschungsdateninfrastruktur einbringen kann. Hierzu erfolgte auch ein intensiver Austausch mit der TMF. Über Uli Sax erfolgte in diesem Kontext auch ein Austausch mit der ZB Med.

    Die Vorbereitung der GMDS-Jahrestagung 2018 in Osnabrück beinhaltete für den FAMI neben der aktiven Mitwirkung bei der Programmgestaltung und der Vorschläge für Keynote-Redner vor allem die Mitwirkung beim Begutachtungsverfahren für Langbeiträge, Vorträge, Poster sowie der Preise. Koordiniert durch die Tagungsleiterin Ursula Hübner hat sich der FAMI auch an der Erarbeitung der „Osnabrücker Erklärung“ beteiligt.

    Es wurde daran gearbeitet, dass der seit der GMDS Jahrestagung in München beim Verlag IOS Press herausgegebene GMDS Tagungsband in Studies in Health Technology and Informatics durch die AWMF analog einer Zeitschrift ohne Impact für Promotions- und Habilitationsleistungen anerkannt wird. Zu diesem Zweck wurde für das GMDS Präsidium eine „Geschäftsordnung zur Begutachtung und Publikation von Langbeiträgen (Originalarbeiten) in „Studies in Health Technology and Informatics“ im Rahmen von wissenschaftlichen Veranstaltungen der GMDS“ erarbeitet und zur Verabschiedung vorgelegt. Rainer Röhrig wurde daraufhin vom GMDS Präsidium zum Editor in Chief ernannt.

    Der FAMI hat intensiv an der Weiterentwicklung seiner AGs, PGs, PK gearbeitet und dabei die Umwandlung von PGs in AGs, Neuwahlen und strategische Entwicklungen gestaltet und begleitet. Unter anderem wurden in diesem Kontext in der GMDS Beiratssitzung auch die „AG Biomedizinische Informatik“ als gemeinsame Arbeitsgruppe der Fachbereiche Med. Informatik, Med. Biometrie und Med. Bioinformatik und Systembiologie festgelegt. Des Weiteren wurde der Arbeitskreis „Informatik in der Pathologie“ aufgelöst.
    In 2018 wurde im Rahmen der Jahrestagung erstmals durch den Fachbereich Medizinische Informatik ein Preis im Rahmen eines Mappathon (organisiert von Ann-Kristin Kock-Schopenhauer, Philipp Bruland und Dennis Kadioglu) an die zwei Preisträger-Teams Noemi Deppenwiese/Hannes Ulrich sowie Stefan Hegselmann/Philipp Neuhaus/Michael Storck und für das „Best Paper“ an Hannes Ulrich vergeben.

  • Aktivitäten im Jahr 2017

    Aktivitäten im Jahr 2017

                                                                                                                                                                 U. Sax, Göttingen (Leiter)
                                                                                                                                                                 H.-U. Prokosch, Erlangen (Stellvertreter)

    Tätigkeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017
    Die Arbeit des Fachausschuss Medizinische Informatik (FAMI) war 2017 stark geprägt von den Vorbereitungen zur BMBF-Ausschreibung Medizinische Informatik und von den intensiven Diskussionen zur Einrichtung eines neuen Fachbereichs medizinische Bioinformatik und Systembiologie.

    Dazu führte der FAMI im zweimonatlichen Wechsel Webkonferenzen bzw. Präsenztreffen durch.
    Die Vorbereitung der GMDS-Jahrestagung 2017 in Oldenburg beinhaltete für den FAMI neben der aktiven Mitwirkung bei der Programmgestaltung und der Vorschläge für Keynote-Redner vor allem die Mitwirkung beim Begutachtungsverfahren für Langbeiträge, Vorträge, Poster sowie der Preise.

    In der zweiten Jahreshälfte berichteten die jeweiligen FAMI-Mitglieder regelmäßig zur MI-Initiative des BMBF. Leitende GMDS-Mitglieder sind auch dort aktiv, z.B. U. Prokosch im Nationalen Steuerungsgremium (NSG), U. Sax ist Sprecher der AG Interoperabilität. Somit engagiert sich die GMDS auch aktiv in dieser großen Fördermaßnahme.

    Parallel dazu wurden weiter gehende Diskussionen zur besseren Sichtbarkeit der Bioinformatik in der GMDS anhand des Thesenpapiers aus einer Kerngruppe geführt. Als Reaktion auf das Paper und die Optionen für die Bioinformatik konnten neue Mitglieder für die GMDS geworben werden. Der Begriff „Systemmedizin“ wurde kontrovers diskutiert, letztendlich die Formulierung „medizinische Bioinformatik und Systembiologie“ gefunden. Damit wird auch dem Ansinnen Ausdruck gegeben, dass „Systemmedizin“ in der Summe das ist, wofür die GMDS als disziplinübergreifende Fachgesellschaft steht.

    Weiterhin setzt sich der FAMI stark für die Einbeziehung der Betreiber von Krankenhaus-IT als neue GMDS-Mitglieder ein.
    Der FAMI hat intensiv an der Weiterentwicklung seiner AGs, PGs, PKs gearbeitet und dabei die Umwandlung von PGs in AGs, Neuwahlen und strategische Entwicklungen gestaltet und begleitet. Für eine PG wurde in der Mitgliederversammlung der GMDS die Einstellung wegen Inaktivität beantragt.

    Zum MI Team des Jahres 2017 wurde die AG Informationsverarbeitung in der Pflege gewählt.
    Weitere Informationen und Aktuelles zum FAMI finden Sie auf der GMDS-Website.

  • Aktivitäten im Jahr 2016

    Aktivitäten im Jahr 2016

                                                                                                                                                              U. Sax, Göttingen (Leiter)
                                                                                                                                                              H.U. Prokosch, Erlangen (Stellvertreter)

    Tätigkeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016
    Der Fachausschuss „Medizinische Informatik“ (FAMI) ist das gemeinsame Leitungsgremium des GMDS-Fachbereichs „Medizinische Informatik“ und der Fachgruppe „Medizinische Informatik“ des Fachbereichs „Informatik in den Lebenswissenschaften“ (ILW) der Gesellschaft für Informatik e.V. (GI). Der Fachausschuss war seit Oktober 2016 wie folgt besetzt: B. Breil (Krefeld), U. Hübner (Osnabrück) H.U. Prokosch (Erlangen), R. Röhrig (Oldenburg), U. Sax (Göttingen), S. Thun (Krefeld). R. Breitschwerdt (Flensburg), A. Hein (Oldenburg) und S. Seifert (Pforzheim) sind von der GI benannte FAMI Mitglieder. U. Hübner löste damit A. Goldschmidt ab, der bis einschließlich September 2016 Mitglied im FAMI war. H.U. Prokosch und B. Breil wurden in 2016 erneut in den FAMI gewählt.
    Der Fachausschuss tagte im Berichtszeitraum im Februar 2016 in Erlangen gemeinsam mit dem GI Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften (ILW). 3 weitere Sitzungen wurden per Web-Konferenz durchgeführt. Zum Ende des Jahres 2016 gehörten 21 Arbeits- und 4 Projektgruppen sowie 5 Arbeitskreise dem Fachbereich „Medizinische Informatik“ an. Die AG „Einführung von eGK und HBA in Krankenhäusern“ wurde auf der Beiratssitzung 2016 eingestellt, da das Thema auf anderen Ebenen behandelt wird. Die PG „MI Lehre in der Medizin“ wurde auf der Beiratssitzung 2016 in eine Arbeitsgruppe umgewandelt.

    Dem FAMI wurden in Berichtszeitraum 6 Anträge zur finanziellen Unterstützung von AGs/PGs/AKs vorgelegt, die auch fast alle unterstützt wurden. Der FAMI ermutigt die Leiter/innen der AGs, PGs und AKs im Umfeld der Medizinischen Informatik ausdrücklich, diese finanziellen Unterstützungsoptionen der GMDS für ihre jeweiligen wissenschaftlichen Aktivitäten zu nutzen.
    Alle Gruppen haben in bewährter Weise im Berichtszeitraum ihre engagierte Arbeit fortgesetzt. Mit ihren vielfältigen Aktivitäten gestalten und prägen diese aktiven Gruppen das Leben des Fachbereichs sowohl innerhalb als auch außerhalb der GMDS. Diese Aktivitäten wurden finanziell und ideell durch den Fachausschuss unterstützt. Besonders zu erwähnen ist das Engagement der Arbeits- und Projektgruppen bei der Durchführung der GMDS-Jahrestagung 2016 und im Rahmen der conhIT 2016 Satellitenveranstaltung. Details zu den Aktivitäten und Publikationen der Gruppen finden sich in den jeweiligen Berichten.

    Der FAMI hat gemeinsam mit dem Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften der GI einen Workshop zum Thema „Data Integration in Life Sciences“ im Rahmen der HEC2016 organisiert. Weiterhin hat der FAMI den Fachbereich ILW der GI bei der Ausarbeitung eines ILW Förderpreises in Höhe von 1000,- € für die beste Abschlussarbeit zum Thema „Datenintegration in den Lebenswissenschaften“ unterstützt.

    Der FAMI erarbeitete in 2016 verschiedene Stellungnahmen bzw. unterstützte das GMDS Präsidium durch entsprechende Zuarbeit bei der Erstellung von Stellungnahmen, u.a. die Stellungnahme zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit für den Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung arzneimittelrechtlicher und anderer Vorschriften, der Leopoldina zur Weiterentwicklung von Public Health und Global Health in Deutschland, sowie zu weiteren Normierungsarbeiten im Bereich Medizinische Software der DKE und des DIN.

    Für die Erstellung des VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e. V.) Leitfadens „Normen in der Medizintechnik, Teil 2 -Entwicklung und Herstellung von Medizinischer Software“ hat der FAMI Herrn Prof. Dr. Rainer Röhrig benannt.
    Nach dem Ausscheiden von Prof. Dr. Thomas Bürkle als deutscher Vertreter in der EFMI WG NURSIE und auch in der IMIA SIG NI hat der FAMI Prof. Dr. Daniel Flemming (München) als neuen GMDS Vertreter in diesen internationalen Gremien vorgeschlagen. Der FAMI dankt Thomas Bürkle für seine jahrelange äußerst engagierte Arbeit in diesen beiden internationalen Arbeitsgruppen zur Nursing Informatics und wünscht Herrn Flemming viel Erfolg in diesem für ihn neuen internationalen Umfeld.

    Der FAMI hat am 28./29. April 2016 in Obereisenheim einen Workshop aller MI AGs und PGs sowie MI assoziierter AKs durchgeführt. Hauptthemen dieser beiden Tage waren die Weiterentwicklung der Medizinischen Informatik im Kontext der aktuellen fachlichen sowie wissenschaftspolitischen Rahmenbedingungen und Entwicklungen. Auch die zukünftigen Strukturen der GMDS selbst – angesichts der vielen neuen zu berücksichtigenden fachlichen Gruppierungen (Bioinformatik, Systemmedizin, Versorgungsforschung, etc.) waren Thema dieses Workshops. Zu guter Letzt wurde auch über eine Optimierung der Quervernetzung/Kooperation zwischen den Arbeits- und Projektgruppen und damit auch evtl. einer Konsolidierung von Arbeits- und Projektgruppen nachgedacht. Wichtige Ziele für die Zukunft der Medizinischen Informatik in der GMDS sind eine sehr enge, synergistische Zusammenarbeit der verschiedenen Projekt-/Arbeitsgruppen (nicht nur innerhalb der Medizinischen Informatik sondern auch mit Projekt-/Arbeitsgruppen der anderen GMDS Fachbereiche) und ein deutlich stärkeres Einbringen unserer medizininformatischen Kompetenzen unmittelbar in die Medizinischen Fachgesellschaften, um die Sichtbarkeit und Einbeziehung der GMDS in der Medizin zu erhöhen. Aus den Workshopergebnissen leitet der FAMI nun einen strategischen Entwicklungsplan ab, anhand dessen zukünftig die Kooperation zwischen der AGs und PGs noch tiefer verzahnt und optimiert werden soll.

    In 2016 verlieh der FAMI zum vierten Mal den mit 1.000 Euro dotierten Preis „MI Team des Jahres“. Der Preis zeichnet die aktivste Gruppe innerhalb des Fachbereiches aus. Der Preis geht an die GMDS Arbeitsgruppe „Methoden und Werkzeuge für das Management von Krankenhausinformationssystemen (mwmKIS)", die bis September 2015 von Herrn Prof. Winter, Herrn Dr. Kutscha und Herrn Prof. Walser geleitet wurde. Im Oktober 2015 wurde die Leitung dieser AG mit Franziska Jahn (Leipzig) und  Jan-David Liebe (Osnabrück) neu besetzt. Diese zwei Nachwuchswissenschaftler haben den Staffelstab mit viel Engagement aufgenommen und die Aktivitäten der AG genauso aktiv und erfolgreich wie ihre Vorgänger fortgeführt.

    Auch in 2016 unterstützte der Fachausschuss das Doktorandenseminar Medizinische Informatik welches vom 20. bis 22. Oktober über drei Tage in Dortmund durchgeführt wurde. Neben Fachbeiträgen und generellen Informationen der Professoren Hass und Stang zum Dortmunder Studium der Medizinischen Informatik und den Strukturen der GMDS stand auch ein Besuch bei der Firma i-Solutions Health GmbH auf dem Programm. Die rege Teilnahme an diesem Doktorandenseminar und das anschließende sehr positive Feedback zeigten erneut das exzellente Potential dieser Treffen, zur gegenseitigen Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch der jungen Nachwuchswissenschaftler/innen der Medizinischen Informatik.

    Der FAMI unterstützte im Programmkommittee aktiv das Begutachtungsverfahren und die wissenschaftliche Vorbereitung der GMDS Jahrestagung 2016 (als Bestandteil der internationalen Tagung HEC2016) in München. Insbesondere hat sich der FAMI (und auch die GMDS AG AIS) in den von Prof. Winter organisierten internationalen, interdisziplinären Track „Advancing and challenging e-medication around the globe - how to achieve patient safety through nationwide medication processes“ eingebracht und engagierte sich weiterhin in der internationalen Jury zur Vergabe des Posterpreises Medizinische Informatik (welcher gemeinsam durch EFMI und GMDS vergeben wurde).

    Vorgesehene Aktivitäten im Jahr 2017:
    Die Kooperation mit der GI, insbesondere dem GI Fachbereich Informatik in den Lebenswissenschaften (ILW, Leiter Prof. Lenz), soll in 2017 fortgeführt werden. Es ist ein gemeinsames Treffen des FAMI mit dem GI Fachbereich ILW im Februar 2017 in Göttingen geplant.
    Für 2017 plant der FAMI die Koordination der Aktivitäten seiner Arbeits- und Projektgruppen zu weiter fortzuführen und strukturiert über Fortführung, Umwandlung, Zusammenlegung bzw. Einstellung  zu entscheiden.

    Weiterhin engagiert sich der FAMI in der Diskussion um die Repräsentation der Bioinformatik/Systemmedizin in der GMDS.
    Der Fachausschuss Medizinische Informatik wird den Preis „MI Team des Jahres“ auch in den kommenden Jahren wieder ausloben.
    Darüber hinaus sieht der FAMI eine wesentliche Aufgabe weiterhin darin, die Sichtbarkeit der Medizinischen Informatik an den Medizinischen Fakultäten und in den Medizinischen Fachgesellschaften zu stärken, die Kohärenz der Arbeits- und Projektgruppen innerhalb des Fachbereichs zu fördern und den Nachwuchs zu unterstützen. Die Aktivitäten im Kontext des BMBF Förderprogramms Medizininformatik können dazu einen sehr guten Beitrag leisten.