Arbeitsgruppe

Datenmanagement in klinischen und epidemiologischen Studien - gemeinsame Arbeitsgruppe der Fachbereiche Med. Informatik, Biometrie und Epidemiologie

Ziele

Die Arbeitsgruppe Datenmanagement der GMDS verfolgt verschiedenste Ziele zur Erarbeitung von Lösungen in unterschiedlichen Formen. Die AG soll an erster Stelle den Austausch der Mitglieder und Teilnehmenden fördern und sich für die Vernetzung in Fragen des Datenmanagements einsetzen. Neben praktischen Erfahrungsberichten, (Handlungs-)Empfehlungen und Leitlinien soll auch der Einsatz innovativer Tools in der AG Platz finden.

Die AG Datenmanagement möchte den Begriff „Datenmanagement“ sukzessive definieren und gleichzeitig eine Abgrenzung einzelner fachlicher Termini und Themenkomplexe erreichen. Das Datenmanagement ist in nahezu allen Fragestellungen im wissenschaftlichen sowie medizinischen Umfeld relevant, sodass sowohl die allgemeine Begriffsdefinition als auch die Abgrenzung einzelner Aspekte sinnvoll ist.

Neben den eigenen Schwerpunkten sucht die AG die Zusammenarbeit und den Austausch mit anderen Arbeitsgemeinschaften und Initiativen, um gemeinsam an Themen rund um das Datenmanagement zu arbeiten. Nicht außer Acht zu lassen sind die sich dabei ergebenden Synergieeffekte, die effizient genutzt aber auch in eine klare Abgrenzung zu anderen inhaltlichen Schwerpunkten gesetzt werden sollen. Die AG DM möchte sich selbst weiterentwickeln und die eigene Expertise anderen Partnern und Projekten zur Verfügung stellen.

Die AG hat zudem das Ziel, gemeinsame Veröffentlichungen zu erstellen und Transparenz zu schaffen, indem Arbeitsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Neben den Publikationen möchte die AG die Expertise der Mitglieder nutzen, um Lernangebote mitzugestalten oder Berufsbilder zu entwickeln und zu definieren. Auch sollen Workshops zur eigenen Fortbildung durch das Fach- und Handlungswissen einzelner Mitglieder ermöglicht werden.

Das Datenmanagement im Wandel

Das Datenmanagement und auch der Stellenwert von Daten wird im Zeitalter der Digitalisierung immer relevanter. Die Menschheit sammelt seit Tausenden von Jahren wertvolle Informationen, um diese anschließend in Erkenntnisse zu transferieren, daraus Wissen zu generieren oder um diese für nachfolgende Generationen zu dokumentieren.

Das Datenmanagement im Bereich der Medizin, Gesundheitsversorgung und Forschung wurde in der Vergangenheit vor allem mit dem Begriff der klinischen Versorgung oder klinischen und epidemiologischen Studien assoziiert. Seit rund einer Dekade öffnet sich die begriffliche Klammer durch das Vorhandensein einer wachsenden Größe zur Verfügung stehender Daten unterschiedlicher Quellen im medizinischen Bereich immer weiter.

Dadurch kann das Datenmanagement aus der bisherigen Definition erweitert und somit auch einem breiteren Bereich zur Verfügung gestellt werden. Daten werden in nahezu allen digitalen Lebenssituationen erhoben, verarbeitet, gespeichert, transferiert und abgerufen.

Die AG Datenmanagement in klinischen und epidemiologischen Studien wurde im Jahr 2005 durch die Gründung einer Projektgruppe initiiert und durch den Sektionsausschuss der Sektion Medizinische Dokumentation ins Leben gerufen. Wenige Jahre später wurde diese Projektgruppe erstmals in eine AG überführt und hat sich zur Aufgabe gemacht u.a. Lösungen in Form von Leitlinien oder Empfehlungen für Herausforderungen zu erarbeiten und diese zu publizieren, Workshops zu verschiedensten Themen zu organisieren und bei der Organisation der GMDS-Jahrestagung mitzuwirken. Im Hinblick auf die Zukunft soll der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Experten:innen unterschiedlicher Domänen und Verbänden vorangetrieben werden.

Begriffsdefinition

Das Datenmanagement als solches beschreibt eine Sammlung informationstechnischer Grundlagen und Methoden der Administration und Verarbeitung von Daten. Der Begriff „Datenmanagement“ findet sich in unterschiedlichsten Fachbereichen sowie alltäglichen Situationen wieder und charakterisiert den vollständigen Lebenszyklus von Daten. Der Lebenszyklus umfasst den vollständigen Weg von Erfassungsmethoden, über Methoden der Aufbereitung, Speicherung und Transformation, bis zur Archivierung und Löschung von Daten.

Insbesondere im medizinischen Bereich werden unterschiedlichste Arten von Daten bzw. Informationen in großen Mengen verarbeitet und für verschiedenste weitere Zwecke genutzt. Sowohl strukturierte, als auch unstrukturierte Daten werden nicht nur verwaltet, sondern im gesamten Lebenszyklus prozessiert und unterliegen unterschiedlichen Transformationsschritten, um den verschiedensten Anforderungen und Standards im Gesundheitswesen gerecht zu werden. Gesammelte Daten werden beispielsweise für große statistische Auswertungen genutzt und müssen dafür ebenso verwaltet und aufbereitet werden. Ebensowie individuelle Behandlungsdaten von Patient:innen, die im alltäglichen Krankenhausbetrieb anfallen.

Zentrale Kriterien im Umgang mit sensiblen Daten sind Datenintegritätsbedingungen und geltende gesetzliche Vorgaben, die während des gesamten Lebenszyklus der Daten berücksichtigt werden müssen.
Daten sind ein wichtiger Bestandteil des Alltags in Wissenschaft, Forschung und Praxis, denn sie können neue Erkenntnisse ermöglichen oder sogar Leben retten. Ohne diese gesammelten und verwalteten Informationen ist der moderne Alltag und die zukunftsweisende Forschung nicht möglich.

Neben prospektiver Forschung spielt auch die Sekundärdatennutzung und die sekundäre Nutzung klinischer Routinedaten eine immer wichtigere Rolle - Können aus diesen „alltäglichen“ Daten nicht selten wichtige und relevante Informationen gewonnen werden, die ohne ein ausgeklügeltes Datenmanagement nicht möglich gewesen wären. Das Datenmanagement sollte dabei die FAIR-Prinzipien bedienen. Forschungsdaten müssen auffindbar (findable), zugänglich (accessible), interoperabel (interoperable) und wiederverwendbar (re-usable) sein.

Das Datenmanagement beschreibt also den gesamten Lebenszyklus von einzelnen Datensätzen und riesigen Datensammlungen. Von der Erfassung, der Verarbeitung, der Speicherung, des Transfers, der Weiterverarbeitung, Auswertung und der Transformation bis hin zur Löschung von Daten.
Neben den technischen Aspekten spielen natürlich auch rechtliche Faktoren eine Rolle. Sind dies beispielsweise Fragen über Datenübertragungswege, Datenfreigaben, Zugriffsrechte oder Aufbewahrungsfristen. Rechtliche Rahmenbedingungen sind nicht erst seit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) relevant, sondern begleiten das Datenmanagement seit jeher.

Neben den technischen Werkzeugen und rechtlichen Rahmenbedingungen ist natürlich die Qualität der Daten ein entscheidender Faktor. Die Datenqualität entscheidet über die Aussagekraft der Daten und generell über die Ergebnisse von Forschung. Datenqualität, -Plausibilität und -Integrität kann im schlimmsten Fall über Leben und Tod entscheiden.

Die Datenqualität beschreibt verschiedene Eigenschaften mit Blick auf die Datenhaltung wie Vollständigkeit (Completeness), einheitliche/vergleichbare Formate, Eindeutigkeit (Unambiguity), oder Konsistenz (Consistency).
Die Datenplausibilität beschreibt im Vergleich zur Datenqualität den Bezug der Daten zur abgebildeten Realität und lässt sich beispielsweise mit Korrektheit (Correctness) oder Genauigkeit (Accuracy) der Daten definieren. Die Daten müssen stets die Realität abbilden und dürfen keine verzerrten Bilder erzeugen.
Die Datenintegrität beschreibt die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit (Reliability) der Umstände unter denen die Datenerhebung durchgeführt wurde. Datenmanipulationen sind nur unter bestimmten Gegebenheiten erlaubt und müssen stets detailliert dokumentiert werden. Es ist zu jeder Zeit sicherzustellen , dass die Daten nicht kompromittiert werden.

Status

Die AG DM wurde dem Fachbereich Medizininformatik (MI) zugeordnet, ist jedoch unabhängig von dieser Zuordnung an einer breiten Vernetzung über die Fachbereichs- und auch Verbandsgrenzen hinaus interessiert. Der Austausch bzw. Anschluss mit möglichst vielen Interessierten aus anderen verbundenen Themengebieten bzw. externen Arbeitsgemeinschaften und Verbänden soll angestrebt werden.

Interessensgruppen

Die AG DM richtet sich insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, an folgende Personengruppen:

–      Klinische Datenmanager:innen

–      Medizinische Informatiker:innen

–      Medizinische Informationsmanager:innen und Dokumentar:innen

–      Epidemiolog:innen

–      Statistiker:innen

–      Nicht-akademische verwandte Berufe und Expert:innen, die im Kontakt mit Datenmanagement stehen

–      Personen aus dem Bereich der Medizin oder Biomedizin

–      Medizincontroller:innen oder Controller:innen

–      Softwareentwickler:innen

–      IT-Personal

Ergebnisse

Unter Berücksichtigung verschiedener Aspekte konnte gemeinsam mit der GMDS AG „Curricula der Medizinischen Informatik“ (AG CMI), unter Leitung von Herrn Prof. Dr.-Ing. Bott, und dem Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin (DVMD), vertreten durch die Vorsitzende Frau Annett Müller, eine gemeinsame Rollen- bzw. Tätigkeitsdefinition von Data-Steward(-ship) in der Digitalisierung des Gesundheitswesens erreicht werden.

Durch die Expertise der AG-Mitglieder konnten verschiedene Tätigkeiten und Aufgaben aus dem Lebenszyklus von Daten den unterschiedlichen Ausprägungen von Data Steward(-ship) zugeordnet werden. Weiterführend wurde, unter Berücksichtigung der Aus- oder Fortbildung der jeweiligen Person, eine Definition des Tätigkeitsbereichs vorgenommen, die auch die Personalunion von technischen und fachlichen Data Stewards erlaubt.

Abschließend konnte der Begriff Data-Stewardship von anderen Tätigkeitsbezeichnungen abgegrenzt und festgehalten werden, dass das Tätigkeits- und Aufgabenfeld von Data-Stewards ein hohes Komplexitätsmaß und große Diversität aufweist. Vereint der Aufgabenbereich einer Person Data-Stewardship und beispielsweise Methoden aus der Datenanalyse, bedarf es Kompetenzen die i.d.R. Gegenstand einer einschlägigen Ausbildung, in Form von wissenschaftlichen Masterstudiengängen, sein müssen.

Die gemeinsame Definition wurde in der 4. Ausgabe der „mdi - Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik“ veröffentlicht.

Katzensteiner M, Witte ML, Müller A, Schewe N, Bott OJ, Apfel-Starke J, Tümler K, [AG-DM GMDS]; Data-Steward(-ship) in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. In: mdi (Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik des BVMI/DVMD). 2022; 22(4): 123-125.


 

 

GMDS Jahresbericht 2023

Arbeitsgruppe
Datenmanagement in klinischen und epidemiologischen Studien

Matthias Katzensteiner, Hannover (Leiter) 
Nina Schewe, Hannover (Stellvertreterin) 
Marie-Louise Witte, Göttingen (Stellvertreterin) 

Tätigkeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Die Arbeitsgruppe Datenmanagement (AG DM) setzte die im Jahr 2022 eingeführten themenoffenen Impulsvorträge zu Beginn der AG-Sitzungen auch im Jahr 2023 fort. Diese Vorträge, die sich thematisch an den Schwerpunkten der jeweiligen Arbeitsbereiche der Mitglieder orientieren, fördern den Austausch über aktuelle Entwicklungen im breiten Feld des Datenmanagements. Im Jahr 2023 wurden unter anderem folgende Themen behandelt:

  • Einwilligungsmanagement – Henriette Rau
  • Klinische Dokumentenklassen-Liste (KDL) & elektronischer Unterlagenaustausch mit dem MD gemäß eVV – Annett Müller
  • Entwicklungen zu HL7 FHIR in Deutschland – Mareike Przysucha
  • Die Datenplattform des Zukunftslabors Gesundheit – Jendrik Richter
  • Erste Erfahrungen mit der CTIS EMA Datenbank – Thomas Baranek

Wir laden weiterhin alle Interessierten ein, sich mit Datenmanagement-relevanten Themen in einem Impulsvortrag einzubringen.

Darüber hinaus engagierten sich Mitglieder der AG DM in verschiedenen Initiativen. Eine historisch enge Verbindung besteht zum Deutschen Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin (DVMD), eine Kooperation, die wir auch zukünftig weiter pflegen möchten. Im vierten Quartal 2023 führte der DVMD ein Mitgliederportal ein, in dem die AG Datenmanagement einen eigenen Bereich für die Zusammenarbeit erhielt. Dieser Bereich wird ab 2024 genutzt.

Ein besonderes Highlight war die Herausgabe eines eigenen Themenhefts in der Zeitschrift "mdi - Forum der Medizin_Dokumentation und Medizin_Informatik" mit dem Titel „Datenmanagement in der Gesundheitsversorgung und medizinischen Forschung“, zu dem die AG-Mitglieder wesentlich beitrugen. Dieses Themenheft unterstreicht die Bedeutung des Fachgebiets und zeigt seine Vielseitigkeit auf.

Bei der GMDS-Jahrestagung 2023 in Heilbronn kam die AG DM erstmals seit ihrer Neugründung im Jahr 2021 zu einer Präsenzsitzung zusammen. Dieses Treffen stärkte den aktiven Austausch und die Kommunikation erheblich, weshalb das Format der regelmäßigen virtuellen Sitzungen ergänzt durch eine jährliche Präsenzsitzung beibehalten werden soll.

In Kooperation mit den Fachbereichen Bioinformatik/Systembiologie, Biometrie, Epidemiologie und Medizininformatik entwickelte die AG eine sogenannte „Boostersession“, die zur Vernetzung innerhalb der GMDS beitragen soll. Diese Session stieß auf große Resonanz und soll weiter ausgebaut werden. Zudem ist eine gemeinsame Publikation geplant, um ein breiteres Verständnis für die Komplexität biomedizinischer Forschung zu schaffen.

Ein Workshop zu OMOP, organisiert in Zusammenarbeit mit OHDSI-Germany, fand im Rahmen der GMDS-Jahrestagung statt. Der Workshop, aufgeteilt in zwei dreistündige Teile, vermittelte zunächst Grundlagen zu OMOP und bot anschließend die Möglichkeit zur Vertiefung und aktiven Mitarbeit.

Die AG DM plant, in naher Zukunft an einer Definition für das Feld des Datenmanagements zu arbeiten. Diese Definition soll als Grundlage für weiterführende Aktivitäten dienen, etwa die Integration in Curricula verschiedener Studiengänge. Zur Veranschaulichung des facettenreichen Bereichs Datenmanagement entwickelt die AG verschiedene Formate und Darstellungen.

Die methodische Arbeit der AG DM profitierte erheblich von der Nutzung des Tools „Miro“, das die Zusammenarbeit in virtuellen Sitzungen optimierte.

Vergangene Termine

–      25.01.2023 AG-Sitzung

–      15.05.2023 AG-Sitzung

–      06.07.2023 AG-Sitzung

–      20.09.2023 14:00 - 15:30 AG-Sitzung im Rahmen der 68. GMDS-Jahrestagung in Heilbronn

 –      04.12.2023 AG-Sitzung

 

Amtszeit der Leiter*innen und deren Vertretung

März 2021 bis Februar 2024

  • Aktivitäten im Jahr 2021

    Aktivitäten im Jahr 2021

    Matthias Katzensteiner, Hannover (Leiter)
    Nina Schewe, Hannover (Stellvertreterin)
    Marie-Louise Witte, Hannover (Stellvertreterin)

    Tätigkeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

     Die Arbeitsgruppe (AG) „Datenmanagement in klinischen und epidemiologischen Studien“ hat sich unter der Leitung von Matthias Katzensteiner, Nina Schewe und Marie-Louise Witte im März 2021 in neuer Form gefunden etabliert. Im Rahmen dieser Neustrukturierung und dem Wegfall der GMDS Sektion Medizinische Dokumentation wurde beschlossen, die AG als gemeinsame Arbeitsgemeinschaft der Fachbereiche Med. Informatik (MI), Biometrie und Epidemiologie zu definieren. Der Begriff Datenmanagement (DM) entwickelte sich in den letzten Jahren von einem reinen Bezug zur klinischen Versorgung bzw. zu klinischen und epidemiologischen Studien in eine deutlich breitere Begriffsdefinition und ist ein wichtiger Bestandteil des Alltags in Wissenschaft, Forschung und Praxis.

    Um der begrifflichen und thematischen Öffnung gerecht zu werden stimmten die AG-Mitglieder über eine Umbenennung der AG ab. Mit großer Zustimmung wurde der generalisierte Name „AG Datenmanagement“, kurz „AG DM“, gewählt. Die AG hat den Wunsch zur Umbenennung an den GMDS-Beirat übergeben und um Abstimmung gebeten.

    In den Monaten März 2021 – Dezember 2021 fanden mehrere AG-Sitzungen statt, in denen zusammen mit den AG-Mitgliedern die neue Ausrichtung definiert wurde. Die AG positioniert sich als themenoffen, um ein möglichst breites Publikum zu erreichen. In den jeweiligen virtuellen Sitzungen kam das Tool „Miro“ zum Einsatz, welches die Zusammenarbeit innerhalb der AG erheblich förderte.

    Datenmanagement ist ein grundlegendes und übergreifendes Thema und die AG soll allen Disziplinen Platz bieten. Die AG DM begrüßt die Beteiligung bzw. Teilnahme aller DM-Interessierten. Jeder zusätzliche Einfluss aus verschiedenen Fachgebieten ist eine Bereicherung der Arbeitsgemeinschaft und fördert den Austausch untereinander.

    Neben den internen AG-Tätigkeiten beteiligten sich AG-Mitglieder zudem an verschiedensten Initiativen. Die AG DM ist historisch eng mit dem Deutschen Fachverband für Dokumentation und Informationsmanagement in der Medizin (DVMD) verbunden und möchte dieser Verbindung gerecht werden und weiterhin an der Zusammenarbeit festhalten.

    Daher beteiligt sich die AG DM an der Planung und Durchführung der DVMD-Jahrestagung 2022 (12.5. - 13.5.2022). Die AG führte im Oktober/November 2021 die Reviews der Abstract-Einreichungen zum Thema Datenmanagement durch.  Außerdem sollen die entsprechenden Sessions bei der DVMD-Tagung von der AG geleitet und betreut werden. Neben der Mitarbeit an der DVMD-Jahrestagung beteiligt sich die AG DM seit Dezember 2021 zudem an der AG zur Definition des Begriffs „Data Stewardship“ die von der Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten (NFDI4Health) durch eine Anfrage an den DVMD ins Leben gerufen wurde. NFDI4Health ist hierbei federführend tätig, um eine Rollen- sowie Aufgabendefinition von Data Stewards zu erreichen. Der DVMD wie auch die GMDS, vertreten durch AG DM und AG CMI, stehen beratend zur Verfügung und liefern Expertise aus Sicht des Datenmanagements (AG DM) sowie Curricula aus dem MI-Umfeld (AG CMI).

    Die AG DM möchte ab 2022 zu Beginn der AG-Sitzungen einen Impulsvortrag aus den jeweiligen Arbeitsbereichen seiner Mitglieder organisieren. Die Impulsvorträge sollen zum Austausch über aktuelle Tätigkeiten im breiten Feld des Datenmanagements dienen. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen Datenmanagement-relevante Themen vorzustellen.

    Zum Austausch und zur Vernetzung wurde ein Slack-Workspace und eine Mailingliste eingerichtet.

    Vergangene Termine:

    • 11.03.2021 AG-Sitzung
    • 19.07.2021 AG-Sitzung
    • 19.10.2021 AG-Sitzung
    • 29.11.2021 Gemeinsame Sitzung mit dem DVMD
    • 20.12.2021 Gemeinsame Sitzung mit dem DVMD und NFDI4Health

     Amtszeit der Leiter*innen und deren Vertretung 
    März 2021 bis Februar 2024

  • Aktivitäten im Jahr 2017

    Aktivitäten im Jahr 2017

    Tätigkeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

    Im Berichtszeitraum hat die AG Datenmanagement einen aktualisierten Workshop zum Thema „Audits und Inspektionen“ am 22. März während der DVMD Tagung in Dresden durchgeführt.

    Die Referentinnen des Workshops, Frau Dr. Monika Nickolaus (Carna Clinical Education, Frankfurt) und Frau Angela Remy (Biotest AG, Dreieich) beleuchteten das Thema Audits & Inspektionen unter der Überschrift "GCP-Audits im Datenmanagement - aus der Sicht des Auditors und Subject Matter Experts". Mit Hilfe von Übungen in Kleingruppen (z.B. Auditfindings, CAPA-Plan) wurden die Teilnehmer aktiv in die Gestaltung des Workshops eingebunden.

     Im Laufe des Workshops gab es ausreichend Möglichkeiten, Fragen zum Thema zu stellen und sich von den Experten Tipps für zukünftige Audits in den jeweiligen Institutionen zu holen. Dies wurde rege in Anspruch genommen und auch innerhalb der Teilnehmergruppe ergaben sich hilfreiche und spannende Diskussionen.

    Sonstige Tätigkeiten:
    Nach dem Relaunch der GMDS Website wurde die Seite der „AG Datenmanagement in klinischen und epidemiologischen Studien“ ebenfalls gründlich überarbeitet und aktualisiert.