Arbeitsgruppe

Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)

GMDS Jahresbericht 2023

Arbeitsgruppe
Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)

Dirk Holthaus, Mönchengladbach (Leiter) 
Andreas Henkel, München (Stellvertreter) 

Tätigkeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Organisation

Dirk Holthaus (Mönchengladbach) führte auch im Jahr 2023 die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS). Andreas Henkel (München) fungierte weiterhin als Stellvertreter.

Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU)

Die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der GMDS ist seit 1993 eine feste Institution in Fachkreisen. Sie bringt Akteure aus Krankenhäusern, Wissenschaft und Softwareindustrie zusammen, die sich mit der digitalen Archivierung und Digitalisierung von Patientenunterlagen beschäftigen.

DMEA - Satellitenveranstaltung 2023 von GMDS und BVMI

Traditionell war die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) auch 2023 Ausrichter eines Workshops auf der DMEA - Satellitenveranstaltung von GMDS und BVMI in Berlin. Am 17. April 2023 moderierten Dirk Holthaus (Mönchengladbach), Andreas Henkel (München) und Dr. Pierre-Michael Meier (Grevenbroich) den Workshop zum Thema: „Neue Aspekte der digitalen Archivierung“.

Im ersten Block des Workshops wurden Berichte zum Stand der Umsetzung von KHZG-Projekten mit Fokus auf Interoperabilität und elektronische Archivierung (ECM) präsentiert. Steffen Grebner (Hannover), Robert Dworschak (Weiden) und Ingo Matzerath (Halle) berichteten über den Stand der elektronischen Archivierung und Interoperabilität in ihren Einrichtungen. Die anschließende Diskussion bot Raum für vertiefte Fragen und Austausch.

Im zweiten Block wurde die Archivierung von Krankenunterlagen mit IHE und FHIR sowie deren Einbindung in EHR-Systeme thematisiert. Simone Heckmann (Münster), Ansgar Höper (Berlin) und Martin Staemmler (Stralsund) präsentierten Entwicklungen und Integrationsmöglichkeiten, gefolgt von einer Diskussion.

Der dritte Block fokussierte auf die Digitalstrategie als Ausgangspunkt verschiedener Aktivitäten. Dr. Armin Ortlam (Stade), Frank Ebling (Kaiserslautern), Hans-Peter Blug (Mainz), Björn Seelhorst (Königslutter) und Prof. Dr. Andre Döring (Geusa) beleuchteten erfolgreiche Kommunikations- und Institutionalisierungsstrategien. Der Workshop endete mit einer Abschlussdiskussion.

Hannoversche Archivtage 2023

Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe war die Veranstaltung der 49. Hannoverschen Archivtage am 20. und 21. November 2023, ausgerichtet durch das KRH Klinikum Region Hannover und die Medizinische Hochschule Hannover. 

Das Leitthema der Archivtage lautete: „Umbruch beim Thema Archivierung? Das neue Rollenverständnis des elektronischen Archivs im Kosmos von KHZG, KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier.“

Wie in den Jahren zuvor, strukturieren sich die Archivtage in mehreren Themenblöcken. Die Themenblöcke werden jeweils durch eine(n) anerkannte(n) Vorsitzende(n) geleitet und moderiert. Neu eingeführt wurde dieses Jahr, dass der jeweilige Themenblock mit einem fachlichen Impulsvortrag durch die/den Vorsitzende(n) eingeleitet wurde und der Block durch eine ausgiebige Diskussion mit allen Vortragenden beendet wurde. Das Feedback zu diesem Vorgehen war im Nachhinein so positiv, so dass es für die nächsten Archivtage übernommen werden kann. 

Nachfolgende Themenblöcke, immer vor dem Hintergrund des Leitthemas, wurden mit knapp 70 Teilnehmern*innen durchgearbeitet und, teils auch kontrovers, diskutiert:

(1)   Begrüßung zu den Hannoverschen Archivtage 2023 sowie Vorstellung KRH und MHH
Vorsitz: Holthaus, Dirk (Mönchengladbach)

  • Begrüßung und Organisation; Impuls zum Leitthema
    Holthaus, Dirk (Mönchengladbach)
  • Begrüßung und Vorstellung MHH
    Marcus Wortmann (Hannover)
  • Begrüßung und Vorstellung KRH
    Steffen Grebner (Hannover)
  • Stand und Entwicklung des elektronischen Universalarchives bei der MHH
    Anne Werner (Hannover)
  • Stand und Entwicklung des elektronischen Universalarchives bei der KRH
    Christian Herrmann (Hannover)
  • Diskussion zu den elektronischen Universalarchiven bei MHH und KRH

(2)   Kosmoarchiv - Entwicklungen bzw. Stand der Technik im Bereich Universalarchiv/Archivplattform im Kosmos von KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier.
Vorsitz: Paul Schmücker (Otterndorf)

  • Impulsvortrag: Paul Schmücker (Otterndorf)
  • Das digitale revisionssichere Archiv heute – Quelle für die Verfügbarkeit semantisch und syntaktisch interoperabler Behandlungsinformationen
    Annett Müller (Münster), Jürgen Bosk (Münster)
  • Einführung einer interoperablen Datenplattform bei den Kliniken Nordoberpfalz AG
    Robert Dworschak (Weiden), Stephan Hallmeyer (Berlin)
  • Enterprise PACS und Medizinische Interoperabilitätsplattform am UK Köln
    Bernd Binder (Köln)
  • Von Ransomware bis zur Datenflut… So meistern Sie die Datenarchivierung im Gesundheitswesen
    Anton Wörndl (Freiburg im Breisgau)
  • Diskussion: Entwicklungen im Bereich Universalarchiv/Archivplattformen

(3)   Endspurt KHZG - Umsetzungsstände in den Kliniken zu den Themen Archivierung(s-Plattformen) und digitale Transformation.
Vorsitz: Stefan Xhonneux (Mönchengladbach)

  • Impulsvortrag: Dampf auf dem Kessel - Herausforderungen für die strategische (Neu-)Ausrichtung im Rahmen der KHZG-Umsetzung
    Stefan Xhonneux (Mönchengladbach)
  • Erfolgreich durch eine kundenorientierte Portalstruktur am KRH
    Steffen Grebner (Hannover)
  • Digital Journey Göttingen - KHZG als Enabler
    Petra Oberthür (Göttingen)
  • KHZG – Neue Wege entstehen beim Gehen
    Manuel Sieder (Fürth), Matthias Heumann (Fürth)
  • Diskussion: Endspurt KHZG

(4)   ISiK – DER Standard für IT-System in Krankenhäusern? Derzeitig veröffentlichte ISiK-Spezifikationen sowie ISiK-Roadmap, Einbindung von FHIR und IHE.
Vorsitz: Martin Staemmler (Stralsund)

  • Impulsvortrag: Martin Staemmler (Stralsund)
  • Das interoperable Archiv - zukünftige Anforderungen eines Krankenhauses
    Thomas Dehne (Rostock)
  • Archive im Krankenhaus - nur verbunden oder schon vereint?
    Birgit Stabenau (Hamburg)
  • Archiv und IOP - wirklich getrennte Welten?
    Thomas Lichtenberg (Magdeburg)
  • Medizinische Interoperabilitätsplattform MIOP & ISiK Spezifikation
    Peter Summermatter (Münster), Katrin Berger (Münster)
  • Diskussion: ISiK – Der Standard für IT-System in Krankenhäusern?

(5)   Vorteile und Risiken bei der Vernetzung von Patientendatensilos: Ein tiefgreifender Blick auf Projekte zu Patientenportale, EPA, eEPA, TI, Radiologieverbünde, etc.
Vorsitz: Andreas Henkel (München)

  • Impulsvortrag: Andreas Henkel (München)
  • Gemeinsam digitalisieren in der Dimension 100-50-1: Wie über 100 Krankenhäuser mit über 50 Trägern eine gemeinsame Interoperabilitätsplattform und ein Patientenportal realisieren
    Benedict Gross (München)
  • Die Generationen von IOPs, oder die Momentaufnahme einer Entwicklung
    Pierre Meier (Grevenbroich), Martin Staemmler (Stralsund)
  • Diskussion: Vorteile und Risiken bei der Vernetzung von Patientendatensilos

(6)   Patient goes digital – Von der digitalen Identität zur realen Behandlung.
Vorsitz: Jürgen Bosk (Münster)

  • Impulsvortrag: Jürgen Bosk (Münster)
  • SMART GREEN HOSPITAL - Medizinische und Energetische Daten in Realtime zusammengeführt
    Michael Dulava (Essen)
  • Die digitale Patient Journey - Intelligente Prozesse rund um das Archiv
  • Simon Vastmann (Gescher)
  • Die Vision vom digitalen Patienten bei AMEOS
    Ingo Matzerath (Halle)
  • Patientendaten im Überfluss
    Ingolf Moldenhauer (Braunschweig)
  • Diskussion: Patient goes digital

(7)   Abschlussdiskussion und Verabschiedung

Nach Ende des ersten Veranstaltungstages trafen sich alle Teilnehmer zum Verzehr von kulinarischen Köstlichkeiten sowie zum angeregten fachlichen Austausch im Restaurant & Hausbrauerei „Meisers Lebenslust“.

Wir möchten uns hier nochmals ausdrücklich bei unseren Organisationshelfern und Sponsoren bedanken, ohne die eine solch hochkarätige Veranstaltung nicht möglich wäre.

GMDS-Praxisleitfaden 2023

Darüber hinaus unterstütze die Arbeitsgruppe AKU die Arbeitsgruppe KIS bei der Erstellung des GMDS-Praxisleitfaden 2023 mit Artikeln zu den Themen: Anforderungen an das Archivwesen, ECM und PACS, Einzelbelegarchivierung, Archivmedien, Multiformatviewer, Authentizität und Integrität, (interoperable) Schnittstellen, Inter- und Intrasektorale Kommunikation sowie Verfügbarkeit im Katastrophenfall.

Ausblick 2024

Da die einstigen elektronische Archivsysteme sich zu Interoperabilitätsplattformen (IOP) inklusive elektronischer Archivierung entwickelt haben, ändert sich auch das Portfolio der Arbeitsgruppe AKU.

Die Lösungen, mit den sich die Arbeitsgruppe AKU nunmehr beschäftigt, basieren einerseits auf der Einhaltung der aktuell gültigen gesetzlichen Normen für die revisionssichere elektronische Langzeitarchivierung und andererseits auf international anerkannte technische, syntaktische und semantische Standards, welche die Herstellung durchgehender einrichtungsinterner und einrichtungsexterner Interoperabilität digitaler Dienste gewährleisten sowie die Vorgaben zur Integration offener und standardisierter Schnittstellen nach Maßgabe von § 291d SGB V berücksichtigen. Dabei müssen diese IOP-Archivsysteme nicht mehr zwangsläufig in den Rechenzentren der Krankenhäuser verortet sein, sondern können durchaus auch in externen Rechenzentren durch externe Dienstleister betrieben werden. Eine essentielle Grundvoraussetzung für den externen Betrieb ist eine geregelte Auftragsverarbeitung. Nicht zwingend vorgeschrieben, aber zu empfehlen ist eine Zertifizierung des externen Betreibers und Dienstleisters zum qTSP Vertrauensdiensteanbieter nach eIDAS.

Somit haben wir schon für das Jahr 2024 weitere spannende Veranstaltungen geplant. Die DMEA-Satellitenveranstaltung 2024 wird am 8. April in Berlin stattfinden. Im Fokus stehen Strategien zur Umsetzung von Interoperabilitätsanforderungen.

Das Highlight der Arbeitsgruppe sind natürlich die Archivtage 2024, welche am 27. und 28. November 2024 im Universitätsklinikum Köln stattfinden werden. Das vorläufige Leitthema lautet: „Digitale Transformation und Interoperabilität im Gesundheitswesen: Herausforderungen und Chancen für die Archivierung im Krankenhaus.“

Wir werden alles dafür tun, dass unsere GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) auch weiterhin eine zentrale und innovative Rolle bei der Förderung und Weiterentwicklung der digitalen Archivierung sowie der Interoperabilität im deutschen Gesundheitswesen spielen wird. Der derzeitige Erfolg und die Reichweite der GMDS-Arbeitsgruppe AKU zeigt zumindest, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden.

Archiv der Tätigkeitsberichte

  • Aktivitäten im Jahr 2016

    Aktivitäten im Jahr 2016

    Tätigkeiten im Berichtszeitraum 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

    In dem Berichtszeitraum hat die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)“ mehrere Workshops durchgeführt sowie die Jenaer Archivtage ausgerichtet. 

    Workshop „Revisionssichere Archivierung und Beweiswerterhaltung von elektronischen / digitalisierten Patientenakten – wie können IHE und Signaturen dabei helfen?“ am 18. April 2016 während der conhIT-Satelliten­ver­an­staltung in Berlin, ca. 35 Teilnehmer

    Digitale Archivierungssysteme und Lösungen für elektronische Patientenakten sind mittlerweile in vielen Einrichtungen des Gesundheitswesens im erfolgreichen produktiven Einsatz. Zur Erlangung von Rechts- und Revisionssicherheit in digitalen Archivierungs- und Kommuni­kations­prozessen sind Signaturverfahren unerlässlich. Es zeichnet sich ab, dass hier zügig praktikable Lösungen im Markt etabliert werden. IHE ermöglicht eine standardisierte Interoperabilität zwischen IT-Systemen im Gesundheitswesen auf Basis bestehender Kommunikations- und Dokumentenstandards (HL7, DICOM, CDA etc.). Es ist zu beobachten, dass viele Hersteller digitaler Archivierungssysteme jetzt Konzepte entwickeln, welche einen standardisierten Dokumentenaustausch in Verbindung mit einer gleichzeitigen revisions-sicheren Archivierung beinhalten. Der Workshop beleuchtete beide Thematiken und versucht, Synergieeffekte und Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

    2 Workshops zum Thema „Revisionssichere Archivierung unter IHE“ im Juni und September 2016 in Berlin sowie am 06. Dezember 2017 in Jena, jeweils ca. 20 Teilnehmer

    Inhalte der Workshops war die Diskussion von IHE-konformen Systemarchitekturen für revisionssichere Archivierungssysteme. Teilnehmer waren Krankenhäuser und Industrieunternehmen, die sich mit IHE und Archivierung befassen. Am 06. Dezember 2017 wurde am Rande der Jenaer Archivtage die „User Group Archivierung“ von IHE Deutschland und der AG AKU gegründet, Sprecher der Inititiative ist Carl Dujat. Eine detaillierte Veröffentlichung der Ergebnisse dieser Arbeitsgruppe / User Group erfolgt in 2017.

    Jenaer Archivtage am 07. und 08. Dezember 2016, 41. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivie­rung von Kranken­unter­lagen“, ca. 120 Teilnehmer

    Am 07. und 08.12.2016 fand in den Räumlichkeiten der Universität Jena das 41. Treffen der AG, die sog. „Jenaer Archivtage 2016“ der GMDS-AG AKU statt. Die Leitung der AG war hocherfreut, über 120 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu der Veranstaltung begrüßen zu können. Die Veranstaltung stand auch unter dem Motto „25 Jahre digitale Archivierung am Universitätsklinikum Heidelberg“.

    Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung waren Das 41. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe “Archivierung von Krankenunterlagen” findet am 07. und 08. Dezember 2016 in Jena, im historischen Ambiente der Rosensäle der Friedrich-Schiller-Universität zu Jena, in direkter Nachbarschaft zum Campus des Universitätsklinikums Innenstadt statt. Das Leitthema befasst sich v.a. mit der Weiterentwicklung von Archivierungssystemen zu Integrationsplattformen und IHE-konformen Patientenakten. Das Arbeitstreffen dient v.a. dem intensiven Erfahrungsaustausch. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. der Stand der digitalen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen des Universitäts­klinikums Jena, multimediale und IHE-basierte Archivierungslösungen, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen.

    Das Thema der Archivierung von Patientenakten und der nachgelagerten Prozesse erhält inzwischen einen völlig neuen, hohen Stellenwert. Lange Zeit  betrachteten viele das Thema als notwendiges „Muss“: Die Behandlung in Krankenhäusern erforderte eine Dokumentation, Papierakten mussten revisionssicher über die vorgegebene Frist aufbewahrt und zugänglich gehalten werden – und Abrechnung, Behandlung von Wiederkehrern und ggf. Haftungsfragen erforderten die mitunter aufwändige Suche nach den Unterlagen auf Station bzw. im Archiv. Räume sind wertvoll, und die Reduktion des Personalaufwandes ist bei knappen Ressourcen ein wichtiges Ziel. So entwickelten sich über die Mikroverfilmung bis zum heutigen Scannen mit digitaler Langzeitarchivierung und Zugriff über das Krankenhausinformationssystem Lösungen, die Platz und Arbeitskraft sparen und Risiken hinsichtlich der Verfügbarkeit mindern. Die Beweiskrafterhaltung digitalisierter Dokumente haben insbesondere Modellprojekte der GMDS veranschaulicht. Die Prüfung von Krankenhausrechnungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung brachte einen Schub für die Akzeptanz dieser neuen Ansätze: Wenn argumentationsstützende Patientenunterlagen nicht fristgerecht vorgelegt werden können, gibt es Abzüge – die sich summieren können. Mit Akten im Papieroriginal ist dies kaum zu bewerkstelligen. Künftig sind die Dokumente in digitaler Form abzuliefern. Entwicklungen beim Erlösmanagement und auch bei Haftungsfragen trugen somit maßgeblich dazu bei, dass sich der Stellenwert der Dokumentation und Archivierung deutlich verändert hat – auch seitens der kaufmännischen Geschäftsführung der Häuser. Stand früher die Raumeinsparung im Vordergrund bei der Entscheidung für neue Methoden, so ist es heute die Verschlankung und Beschleunigung informationsbasierter Prozesse sowie die Reduzierung von Risiken der Nichtverfügbarkeit. Konsolidierte Archive aus gescannten und elektronisch erzeugten Dokumenten – sowie medizinischen Bildern, von Geräten patientenbezogen gelieferten Messdaten usw. – liefern hier die Basis. Es gibt aber auch Hürden bei der Durchsetzung der Technologien und Methoden. Zu ihnen zählen proprietäre Formate und Abläufe, die ein Zusammenspiel beteiligter Systeme bei der Archivierung und Wiedergabe digitaler Informationen erschweren und mitunter teuer machen. Einen großen Beitrag zur Verbesserung dieser Situation leistet die internationale Standardisierungsinitiative Integrating the Healthcare Enterprise (IHE). Sie bündelt bestehende Standards wie etwa DICOM, HL7 und künftig FHIR und beschreibt, wie sie bei Prozessen zum Einsatz kommen sollten. Wer IHE-Profile und -Architekturen nutzt, erreicht Interoperabilität. IHE-Architekturen für die Archivierung und Zurverfügungstellung von Patientenakten waren das zentrale Thema bei den GMDS-Archivtagen in Jena. Diese Ortswahl kam nicht von ungefähr: Am dortigen Universitätsklinikum läuft ein Projekt, das auf Basis von IHE-Komponenten wie Master Patient Index, Repository und Registry die Interoperabilität des konsolidierten Archivs für die intersektorale Zusammenarbeit möglich machen wird. Auch wenn wie in früheren Jahren der mangelnde Raum – im Neubau – den ersten Impuls lieferte, stellte sich doch schnell heraus, dass die Archivierung eine weit in die Prozesse hineinreichende Bedeutung hat. Bundesweit beschäftigen sich inzwischen immer mehr Krankenhäuser damit, ihre Archivierung interoperabel aufzustellen – und sich damit auch vom einzelnen Anbieter unabhängig zu machen. Um diese Entwicklung weiter voranzubringen und für Deutschland notwendige Zusätze zu den IHE-Profilen zu definieren – etwa die Revisionssicherheit – gründete sich in Jena die IHE User Group „Archivierung“ aus Vertretern mehrerer Krankenhäuser. Die Gruppe ist offen für alle Krankenhaus- und auch Industrievertreter, die die Bedeutung von Standards für die Archivierung von Patientenakten für ihre strategischen Ziele erkannt haben.

    Vorgesehene Aktivitäten im Jahr 2017

    Die nächste (42.) Veranstaltung ist der Workshop „Revisionssichere und IHE-konforme Archivierung von digitalen Patientenakten – aktueller Status und Perspektiven“ am 24. April 2017 während der conhIT-Satelliten­ver­an­staltung von GMDS und BVMI in Berlin. Der Workshop wird in Zusammenarbeit mit dem Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen e.V. (CCESigG) und dem IHE Deutschland e.V. durchgeführt.
    Vorbereitung und Durchführung der Frankfurter Archivtage Anfang Dezember 2017, gleichzeitig 43. Treffen der Arbeits­gruppe „Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)“ im Universitätsklinikum Frankfurt am Main.
    Mindestens 2 Arbeitsgruppensitzungen der AG „Archivierung“ der AG AKU und IHE Deutschland zur Weiterentwicklung der IHE-Aktivitäten zur Archivierung.
    Vorbereitung der Herausgabe der 4. Ausgabe des Praxisleitfadens „Dokumenten­management, digitale Archivierung und elektronische Signaturen im Gesundheitswesen“.

  • Aktivitäten im Jahr 2017

    Aktivitäten im Jahr 2017

    Tätigkeiten im Berichtszeitraum 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

    a)            conhIT-Satellitenworkshop am 24.04.2017 in Berlin
                    Themen:               revisionssichere Archivierung, Signaturen, IHE
                    Teilnehmer:         45

     b)            Frankfurter Archivtage 2017 vom 06. bis 08.12.2017 in Frankfurt am Main
                     Themen:               IHE-konforme Archivierung, Signaturen, rechtliche Aspekte der digitalen Archivierung, Erfahrungsberichte
                     Teilnehmer:         130        

     c)             3 interne Arbeits-Workshops zu „IHE-konformer Archivierung“ der GMDS-AKU und IHE Deutschland in Berlin 
                      (März 2017 / Juni 2017 / September 2017) mit je 20 bis 30 Teilnehmern

     Die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) bringt v.a. diejenigen Akteure zusammen, die sich im Krankenhaus, in der Wissenschaft und in der Softwareindustrie mit der digitalen Archivierung oder Digitalisierung von Patientenunterlagen beschäftigen. Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe sind die „Archivtage“ im Dezember. Das letzte Treffen von rund 130 Fachleuten vom 06. bis 08.12.2017 am Universitätsklinikum Frankfurt am Main zeigte: Das Thema der Archivierung von Patientenakten und der nachgelagerten Prozesse hat immer noch einen sehr hohen Stellenwert.

    In digitalen Archiven und ePA-Systemen können heute Daten und Dokumente aus verschiedensten Subsystemen „zielsicher“ patienten- oder fallorientiert zu­sammen­geführt und aufbewahrt werden. Digitale Archivierungssysteme dienen dabei der langfristigen und revisionssicheren Aufbewahrung sowohl originär elektronisch erzeugter als auch gescannter Dokumente in vielen archivwürdigen Formaten. Die einheitliche Ablage von Dokumenten in archivwürdigen Standardformaten prädestinieren Archivierungssysteme zudem auch als Plattform für den interinstitutionellen Austausch von Informationen.

    Die digitale Archivierung wird in der Zwischenzeit nicht nur im Rahmen von Patientenbehandlungen, sondern auch bereits im Bestell-, Rechnungs-, Personal- und Vertragswesen sowie bei dem Rechnungs- und Posteingang, der eMail-Archivierung, im Rahmen von klinischen Studien, für den Informationsaustausch mit niedergelassenen Ärzten und für Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) genutzt. Digitale Archive sollen nach den Wünschen der Nutzer nicht nur zum gezielten Präsentieren von Daten, Dokumenten, Bildern etc. genutzt, sondern auch auswertbar gemacht werden. Dieser Anforderung werden die objektorientierten Archive in der Regel nicht gerecht. Durch die zusätzliche Bereitstellung einer geeigneten Datenbasis (z.B. Data Warehouse) eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten der Datenauswertung. Ziel muss es sein, ein elektronisches „Universalarchiv“ zu entwickeln, welches alle Daten, Dokumente, Bilder, Signale, Filme und anderen digitalen Objekte einer Einrichtung aufbewahrt.

    Ausgehend von den etablierten Krankenhausinformationssystemen bewegt man sich in Deutschland momentan zunehmend hin zu IT-gestützten Versorgungsnetzen. Telemedizinische Anwendungen wie die Teleradiologie und Telepathologie sind bereits weit verbreitet. Von einer zielgerichteten einrichtungs- und sektorenübergreifenden Informationslogistik ist das Gesundheitswesen aber derzeit noch ein gutes Stück entfernt. Die aktuellen Trends sind die Weiterentwicklung und der systematische Einsatz von Standards, die Interoperabilität zwischen verschiedenen Anwendungs­systemen, die Einführung von IHE-Archiven und elektronischen Signaturen, sowie das Outscourcing von digitalen Archiven und Dienstleistungen. Weitere bedeutende Themen der Zukunft werden der Datenschutz, die Beweis- und IT-Sicherheit, die Benutzerfreundlichkeit, die optimale Gestaltung der Behandlungs­prozesse und die Mobilität beim elektronischen Daten- und Dokumentenzugriff sein.

  • Aktivitäten im Jahr 2018

    Aktivitäten im Jahr 2018

    Tätigkeiten vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018

    conhIT-Satellitenworkshop am 16.04.2018 in Berlin
    - Themen: revisionssichere Archivierung, Signaturen, IHE
    - Teilnehmer: 47

    Zwei interne Arbeits-Workshops zu „IHE-konformer Archivierung“ der GMDS-AKU und IHE Deutschland in Berlin (März 2018 / September 2018)
    - Teilnehmer: je 25 bis 30

     Rostocker Archivtage 2018 vom 04. bis 06.12.2018 in Rostock
     - Themen:  IHE-konforme Archivierung, Signaturen, rechtliche
        Aspekte der digitalen Archivierung, Erfahrungsberichte, 25 Jahre AKU
     - Teilnehmer: 100        

    Die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) wurde 1993 gegründet und bringt seit nunmehr 25 Jahren v.a. diejenigen Akteure zusammen, die sich im Krankenhaus, in der Wissenschaft und in der Softwareindustrie mit der digitalen Archivierung oder Digitalisierung von Patientenunterlagen beschäftigen. Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe sind die „Archivtage“ im Dezember. Das letzte Treffen von rund 100 Fachleuten vom 04. bis 06.12.2018 an der Universitätsmedizin Rostock am Main zeigte: Das Thema der Archivierung von Patientenakten und der vor- und nachgelagerten (analogen und digitalen) Prozesse hat immer noch einen sehr hohen Stellenwert.

    In digitalen Archiven und ePA-Systemen können heute Daten und Dokumente aus verschiedensten Subsystemen „zielsicher“ patienten- oder fallorientiert zu­sammen­geführt und aufbewahrt werden. Digitale Archivierungssysteme dienen dabei der langfristigen und revisionssicheren Aufbewahrung sowohl originär elektronisch erzeugter als auch gescannter Dokumente in vielen archivwürdigen Formaten. Die einheitliche Ablage von Dokumenten in archivwürdigen Standardformaten prädestinieren Archivierungssysteme zudem auch als Plattform für den interinstitutionellen Austausch von Informationen.

    Die digitale Archivierung wird in der Zwischenzeit nicht nur im Rahmen von Patientenbehandlungen, sondern auch bereits im Bestell-, Rechnungs-, Personal- und Vertragswesen sowie bei dem Rechnungs- und Posteingang, der eMail-Archivierung, im Rahmen von klinischen Studien, für den Informationsaustausch mit niedergelassenen Ärzten und für Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) genutzt. Digitale Archive sollen nach den Wünschen der Nutzer nicht nur zum gezielten Präsentieren von Daten, Dokumenten, Bildern etc. genutzt, sondern auch auswertbar gemacht werden.

    Ausgehend von den etablierten Krankenhausinformationssystemen bewegt man sich in Deutschland momentan zunehmend hin zu IT-gestützten Versorgungsnetzen.

    Von einer zielgerichteten einrichtungs- und sektorenübergreifenden Informationslogistik ist das Gesundheitswesen aber derzeit noch ein gutes Stück entfernt. Die aktuellen Trends sind die Weiterentwicklung und der systematische Einsatz von Standards, die Interoperabilität zwischen verschiedenen Anwendungs­systemen, die Einführung von IHE-Archiven und elektronischen Signaturen, sowie das Outscourcing von digitalen Archiven und Dienstleistungen. Weitere bedeutende Themen der Zukunft werden der Datenschutz, die Beweis- und IT-Sicherheit, die Benutzerfreundlichkeit, die optimale Gestaltung der Behandlungs­prozesse und die Mobilität beim elektronischen Daten- und Dokumentenzugriff sein.

  • AKTIVITÄTEN IM JAHR 2019

    AKTIVITÄTEN IM JAHR 2019

    Tätigkeiten vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

    DMEA-Satellitenworkshop am 08.04.2019 in Berlin
    - Themen: Revisionssichere, IHE-konforme und langzeitstabile
    Archivierung von digitalen Patientenakten, Signatur im
    Gesundheitswesen - aktuelle Entwicklungen und
    Herausforderungen
    - Teilnehmer: 150

    Bonner Archivtage 2019 vom 02. bis 03.12.2019 in Bonn
    - Themen: IHE-konforme Archivierung, Signaturen, rechtliche Aspekte der digitalen Archivierung, Erfahrungsberichte
    - Teilnehmer: 100

    Die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) wurde 1993 gegründet und bringt seit nunmehr 26 Jahren v.a. diejenigen Akteure zusammen, die sich im Krankenhaus, in der Wissenschaft und in der Softwareindustrie mit der digitalen Archivierung oder Digitalisierung von Patientenunterlagen beschäftigen. Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe sind die „Archivtage“ im Dezember. Das letzte Treffen von rund 100 Fachleuten vom 02. bis 03.12.2019 an der Universitätsklinikum Bonn hatte als Leitthema: “Revisionssichere, IHE-konforme und langzeitorientierte Erzeugung & Archivierung von Patientenakten: Was erwartet uns dazu im Zeitalter der Digitalisierung?“. Auch in 2020 hat das Thema der Archivierung von Patientenakten und der vor- und nachgelagerten (analogen und digitalen) Prozesse immer noch einen sehr hohen Stellenwert.

    Digitale Archive zeigen sich als multimediale und IHE-basierte Archivierungs-lösungen, bei denen prozessuale, syntaktische und semantische Interoperabilität eine große Rolle spielen. Standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie aktuelle rechtliche Anforderungen sind hierbei zu berücksichtigen. Die Techniken zur intelligenten Indexierung von gescannten und digitalen Dokumenten sind weiterhin eine Herausforderung und hier konnten interessante Entwicklungen präsentiert werden. Hierbei können die so gespeicherten Dokumente aus als qualifizierte digitale Patientenakten für den intersektoralen Austausch dienen, wenn auf die Interoperabilität der Metadaten geachtet wird. Digitale Archivierungssysteme dienen dabei der langfristigen und revisionssicheren Aufbewahrung sowohl originär elektronisch erzeugter als auch gescannter Dokumente in vielen archivwürdigen Formaten. Die digitale Archivierung wird in der Zwischenzeit nicht nur im Rahmen von Patientenbehandlungen, sondern auch bereits im Bestell-, Rechnungs-, Personal- und Vertragswesen sowie bei dem Rechnungs- und Posteingang, der eMail-Archivierung, im Rahmen von klinischen Studien, für den Informationsaustausch mit niedergelassenen Ärzten und für Anfragen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) genutzt. In 2018 wurde dieses Thema besonders hervorgehoben und in 2019 die Weiterentwicklung in Fachvorträgen diskutiert.

    In 2019 wurde insbesondere die Herausforderungen der Zukunft diskutiert, bei denen klassische Krankenhausinformationssysteme in Erneuerungsprozessen sich befinden und nicht mehr den monolithischen bzw. holistischen Ansatz verfolgen, sondern zunehmend mehr eine Plattformstrategie verfolgen. Durch die Entwicklung sich mehr den Interoperabilitätsstandards zu öffnen, grundlegende Business-Logik, aber sonst IT-Ökosysteme bereitzustellen, bekommen Archivsysteme, die sich in den letzten Jahren in Richtung Austauschplattformen mehr entwickelt haben, eine neue Konkurrenz. Die Diskussion wurde insbesondere im Kontext des Zusammenwirkens zwischen persistierten Einzeldaten über den HL7 FHIR-Standard und der Verbindung archivierter Dokumente, deren Inhalte hier über Verknüpfungen zu den HL7 FHIR-Ressourcen verbunden sind, geführt.

    Weitere bedeutende Themen der Zukunft werden der Datenschutz, die Beweis- und IT-Sicherheit, die Benutzerfreundlichkeit, die optimale Gestaltung der Behandlungsprozesse und die Mobilität beim elektronischen Daten- und Dokumentenzugriff sein.

  • AKTIVITÄTEN IM JAHR 2021

    AKTIVITÄTEN IM JAHR 2021

    Dirk Holthaus, Mönchengladbach (Leiter seit 30.06.2022)
    Prof. Dr. Paul Schmücker, Mannheim (Kommissarischer Leiter bis 30.06.2022)
    Andreas Henkel, München (Stellvertreter)

    Tätigkeit vom 1. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

    Organisation

    Prof. Dr. Paul Schmücker (Mannheim) übernahm, nach dem unerwarteten Tod von Dr. Carl Dujat (Mönchengladbach) im März 2020, kommissarisch die Leitung der Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU). Andreas Henkel (München) fungierte weiterhin als Stellvertreter. Während der Münchner Archivtage, am 30. Juni und 01. Juli 2022 im Klinikum rechts der Isar (MRI) der Technischen Universität München (TUM), fand die Wahl der Leitung der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) statt. Dirk Holthaus (Mönchengladbach) wurde zum Leiter der Arbeitsgruppe gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. Carl Dujat an. Andreas Henkel wurde als stellvertretender Leiter bestätigt.

    Arbeitsgruppe als Institution

    Die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) ist in Fachkreisen eine Institution und bringt seit 1993 vor allem diejenigen Akteure zusammen, die sich im Krankenhaus, in der Wissenschaft und in der Softwareindustrie mit der digitalen Archivierung oder Digitalisierung von Patientenunterlagen beschäftigen. Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe sind normalerweise die „Archivtage“ im Dezember. Das letzte Treffen von über 100 Fachleuten vom 02. bis 03.12.2019 in Bonn zeigte, dass das Thema der Archivierung von Patientenakten und den zugehörigen vor- und nachgelagerten (analogen und digitalen) Prozessen immer noch einen sehr hohen Stellenwert hat.

    Transformation zur Integrations- und Interoperabilitätsplattform

    Die Bedeutung des Themas stieg im Jahr 2021 sogar enorm an, da sich die digitale rechts- und revisionssichere Archivierung in Deutschland in der Transformation zur Integrations- und Interoperabilitätsplattform befindet, basierend auf internationalen Standards, wie IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) und FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources).

    KHZG, KHSFV und KHEntgG

    Beschleunigt wurde und wird diese Transformation zusätzlich durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und die Krankenhausstrukturfonds-Verordnung (KHSFV). Die Notwendigkeit der Interoperabilität von medizinischen Softwareprodukten auf Basis von internationalen Standards ist in einer Vielzahl von MUSS-Kriterien innerhalb der Fördertatbestände des KHZG festgeschrieben. Darüber hinaus ist im Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) unter § 5 Vereinbarung und Abrechnung von Zu- und Abschlägen im Absatz 3h festgelegt: „Die Vertragsparteien nach § 11 vereinbaren für die Zeit ab dem 1. Januar 2025 einen Abschlag in Höhe von bis zu 2 Prozent des Rechnungsbetrags für jeden voll- und teilstationären Fall, sofern ein Krankenhaus nicht sämtliche in § 19 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 bis 6 der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung aufgezählten digitalen Dienste bereitstellt…“. Die unter Nummer 2 bis 6 der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung aufgezählten digitalen Dienste sind auf Daten der digitalen Archivsysteme, transformiert zur Integrations- und Interoperabilitätsplattform, angewiesen, um im Sinne der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung zu funktionieren.

    Corona-Pandemie

    Vor diesem Hintergrund wurden die Veranstaltungen DMEA-Satellitenveranstaltung 2021 im Vorfeld der DMEA und die Münchner Archivtage 2021 im Klinikum rechts der Isar (MRI) der Technischen Universität München (TUM) organisatorisch vorbereitet. Aufgrund der damaligen Einschränkungen und Entwicklungen der Corona-Pandemie im Jahr 2021 wurden sowohl die DMEA-Satellitenveranstaltung 2021 im Vorfeld der DMEA und die Münchener Archivtage abgesagt und in das Jahr 2022 verlegt.

     18. September 2022

    Dirk Holthaus, Mönchengladbach

    Andreas Henkel, München 

  • AKTIVITÄTEN IM JAHR 2022

    AKTIVITÄTEN IM JAHR 2022

    Arbeitsgruppe
    Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)

    Dirk Holthaus, Mönchengladbach (Leiter) 
    Andreas Henkel, München (Stellvertreter) 

    Tätigkeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

     

    Organisation

    Dirk Holthaus (Mönchengladbach) wurde während der Münchner Archivtage am 30. Juni und 01. Juli 2022 im Klinikum rechts der Isar (MRI) der Technischen Universität München (TUM) zum neuen Leiter der Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) gewählt. Bis dahin leitete Prof. Dr. Paul Schmücker (Mannheim) kommissarisch, nach dem unerwarteten Tod von Dr. Carl Dujat (Mönchengladbach) im März 2020, die Arbeitsgruppe. Andreas Henkel (München) fungiert weiterhin als Stellvertreter.

    Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU)

    Die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. (GMDS) ist in Fachkreisen eine Institution und bringt seit 1993 vor allem diejenigen Akteure zusammen, die sich im Krankenhaus, in der Wissenschaft und in der Softwareindustrie mit der digitalen Archivierung oder Digitalisierung von Patientenunterlagen beschäftigen.

    DMEA - Satellitenveranstaltung 2022 von GMDS und BVMI

    Traditionell ist die Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) auch ein Ausrichter eines Workshops auf der DMEA - Satellitenveranstaltung von GMDS und BVMI in Berlin. Am 25. April 2022 moderierten Andreas Henkel (München) und Dr. Pierre-Michael Meier (Grevenbroich) den Workshop vor zahlreichem Publikum zum Thema: Aktueller Stand zu den digitalen und IHE-konformen Gesundheits- und Patientenakten unter Berücksichtigung von ISiK und KHZG.

    Im ersten Block des Workshops wurden Präsentationen und Diskussionen um das Thema Dokumentenaustausch mit IHE-konformen Archivstrukturen auf Basis der ISiK-Stufe 2 abgehalten. Vorgestellt wurden dazu die aktuelle ISiK-Spezifikation, die Verbindung des IHE-Profils XDS mit dem Profil MHD bei Archivsystemen in Verbindung mit der ISiK-Stufe 2, der Aufbau eines zukunftssicheren Clinical Data Repositories (CDR) mit IHE und FHIR unter Berücksichtigung von ISiK-Stufe 2 sowie ein Anwendungsbeispiel ISiK-Stufe 2 anhand der Strukturen der Medizinischen Interoperabilitätsplattform am Universitätsklinikum rechts der Isar in München.

    Der zweite Block des Workshops befasste sich mit dem Thema: Herausforderungen des KHZG im Umgang mit Interoperabilitätsanforderungen und der rechtssicheren Archivierung.

    Vorgestellt und diskutiert wurden dazu eine Plattformstrategie der digitalen Archivierung für die Nutzung durch Patientenportale, Plattformstrategien für Datenobjekte, die Zukunft des IHE IT-I Frameworks und der Rolle von FHIR, der aktuelle Trend zum E-Siegel sowie der aktuelle digitale Reifegrad in.“ deutschen Krankenhäusern.

    Münchner Archivtagen 2022

    Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe war, nach zwei Jahren Pandemie und den daraus resultierenden mehrmaligen Terminverschiebungen, das 48. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen", endlich wieder als Präsenzveranstaltung, am 30. Juni und 01. Juli 2022 im Klinikum rechts der Isar (MRI) der Technischen Universität München (TUM).

    Die Münchner Archivtage befassten sich unter anderem mit dem aktuellen Stand von digitalen und IHE-konformen Gesundheits- und Patientenakten. Weitere entsprechende Themen waren elektronische, revisionssichere Archivlösungen für gescannte und originäre elektronische Dokumente, Enterprise Content Management (ECM) Systeme und Integrationsplattformen. Der Focus der Tagung lag auf dem derzeitigen Stand der digitalen rechts- und revisionssichern Archivierung in Deutschland, der Transformation von Archivierungslösungen zu Integrationsplattformen basierend auf IHE- und FHIR-Standards und der auf KHZG beruhenden Notwendigkeit der Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen sowie die Beleuchtung der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen.

    Zentrale Themen waren auch die aktuellen Entwicklungen zum elektronischen Dokumentenmanagement und zur digitalen Archivierung im deutschen Gesundheitswesen. Diese wurden durch Vorstellungen von Archivlösungen, IHE- und FHIR-basierten Integrationsplattformen verschiedener Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie im speziellen die Konzepte und Lösungen des Gastgebers, Universitätsklinikum rechts der Isar (MRI), präsentiert. Als Beispiele wurden u.a. die Archivierungs- und KIS-Komponenten des MRI, des Universalarchivs des Universitätsklinikums Gießen und der digitalen Gesundheitsplattform Ostwestfalen-Lippe sowie der Relaunch des Dokumentenmanagement- und Archivierungssystems im Klinikverbund Bonn vorgestellt. Zukunftsweisend waren die Themen Cloud-basierte Archiv- und Kommunikationsplattformen (Klinikum Saarbrücken), Patientenportale und Auswertung großer unstrukturierter Dokumentenbestände. Als neuer Bereich der Archivtage wurde das Thema „Datenmanagement und Archivierung in der medizinischen Forschung“ identifiziert. In diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Archivierung für die medizinische Forschung am Beispiel von Datenintegrationszentren. Hochaktuell ist auch die Anbindung digitaler Archive an das Leistungserbringerportal des Medizinischen Dienstes, aber auch das digitale Meldeverfahren an Gesundheitsämter bei Infektionen. Darüber hinaus wurde auch gezeigt, dass Cloud-basierte Archivlösungen mittlerweile unter Routinebedingungen rechtssicher betreibbar sind. Lösungsbeispiele dafür sind das Health Data Office, das elektronische Fallaktenmanagement im Virtuellen Krankenhaus Nordrhein-Westfalen sowie diverse Patientenportale.

    Die Archivtage haben eindeutig gezeigt, dass IHE ein gesetzter Standard im Bereich der elektronischen Archivierung ist. Deshalb werden auch wieder in diesem und nächsten Jahr gemeinsame Workshops von GMDS und IHE Deutschland veranstaltet werden. Auch diese waren leider in den letzten Jahren Opfer der Pandemie.

    Neben dem Bereich IHE etablieren sich auch immer mehr Entwicklungen im Bereich FHIR im deutschen Krankenhauswesen, wobei hier beide Standards koexistieren und sich ergänzen. Auf den Archivtagen wurden hierzu u.a. Projekte des Klinikums Saarbrücken und des Universitätsklinikums Heidelberg vorgestellt, ferner kommerzielle Interoperabilitätsplattformen sowie Patientenportale und Archivlösungen im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes.

    Die Vorträge zu FHIR, IHE und CDA zeigten, dass die Verkehrsfähigkeit und Compliance eine wesentliche Rolle im Rahmen des digitalen Archivwesens spielen. Erst standardisierte und interoperable Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungs-diensten führen zu prozessorientierten und wirtschaftlichen Lösungen, insbesondere wenn gängige Standards wie DICOM, IHE, FHIR, CDA und KIM genutzt werden.

    Trotz der laufenden Corona-Pandemie nahmen etwa 80 Personen an den Archivtagen teil. Sie genossen den gewohnten intensiven Informationsaustausch während der Tagung und der Abendveranstaltung im Harlachinger Jagdschlössl. Im Rahmen einer Dinner Speech zeigte Jürgen Bosk (Münster/Braunschweig) die Bedeutung von Daten-, Dokumentenmanagement und Archivierung für die Digitalstrategie in Krankenhäusern auf. Diese muss heutzutage nicht nur einrichtungsintern, sondern auch institutionsübergreifend ausgerichtet werden.

    Die Präsenzveranstaltung der Archivtage hatte für die Teilnehmer eine enorme Bedeutung für die Diskussionsmöglichkeiten und den persönlichen Informationsaustausch, so dass die Weiterentwicklung und Verbreitung des Dokumentenmanagements und der Archivierung im Gesundheitswesen weiter gewährleistet werden kann. Eine virtuelle Tagung hätte diesen Informationsaustausch und wichtigen kleinen Diskussionen nebenher nicht bieten können.

    Die Münchner Archivtagen 2022 zeigten, dass das Thema der Archivierung von Patientenakten und den zugehörigen vor- und nachgelagerten (analogen und digitalen) Prozessen immer bedeutsamer wird, vor allem dadurch, dass die digitalen Archivsysteme zu Interoperabilitätsplattformen, basierend auf internationalen Standards, wie IHE (Integrating the Healthcare Enterprise) und FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources), mit integrierter Archivierung transformieren und mittlerweile auch strukturierte Daten mit betrachten und verarbeiten können. Somit entstehen „Datendrehscheiben“ innerhalb einer Krankenhaus-IT-Landschaft, an die alle Patientendaten von allen IT-Systemen verspeichert werden und von den verschiedenen Systemen im Bedarfsfall wieder abgerufen und verarbeitet werden können.

    KHZG, KHSFV und KHEntgG

    Beschleunigt wurde und wird diese Transformation zusätzlich durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und die Krankenhausstrukturfonds-Verordnung (KHSFV). Die Notwendigkeit der Interoperabilität von medizinischen Softwareprodukten auf Basis von internationalen Standards ist in einer Vielzahl von MUSS-Kriterien innerhalb der Fördertatbestände des KHZG festgeschrieben. Darüber hinaus ist im Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) unter § 5 Vereinbarung und Abrechnung von Zu- und Abschlägen im Absatz 3h festgelegt: „Die Vertragsparteien nach § 11 vereinbaren für die Zeit ab dem 1. Januar 2025 einen Abschlag in Höhe von bis zu 2 Prozent des Rechnungsbetrags für jeden voll- und teilstationären Fall, sofern ein Krankenhaus nicht sämtliche in § 19 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 bis 6 der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung aufgezählten digitalen Dienste bereitstellt…“. Die unter Nummer 2 bis 6 der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung aufgezählten digitalen Dienste sind auf Daten der digitalen Archivsysteme, transformiert zur Integrations- und Interoperabilitätsplattform, angewiesen, um im Sinne der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung zu funktionieren.

    Ausblick 2023

    Auch im Jahr 2023 war die Arbeitsgruppe wieder Ausrichter eines Workshops auf DMEA-Satellitenveranstaltung 2023 im Vorfeld der DMEA sein. Die Themenschwerpunkte waren dabei „Berichte zum Stand der Umsetzung von KHZG-Projekten mit dem Fokus Interoperabilität und elektronische Archivierung (ECM)“ und „Archivierung von Krankenunterlagen mit IHE und FHIR sowie deren Einbindung in EHR-Systeme.

     

    Das Jahres-Highlight der Arbeitsgruppe wird allerdings die Hannoverschen Archivtage 2023, ausgerichtet durch KRH Klinikum Region Hannover sowie Medizinische Hochschule Hannover, am 20. Bis 21. November 2023 in der Medizinischen Hochschule Hannover sein. Das Leitthema der Hannoverschen Archivtage 2023 lautet: „Umbruch beim Thema Archivierung? Das neue Rollenverständnis des elektronischen Archivs im Kosmos von KHZG, KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier“.

     

     

    28. Juni 2023

    Dirk Holthaus, Mönchengladbach | Leiter der Arbeitsgruppe AKU

    Andreas Henkel, München | Stellvertretender Leiter der Arbeitsgruppe AKU

    Amtszeit der Leiter*innen und deren Vertretung 

     

    30. Juni 2022 bis 29. Juni 2025

Veranstaltungen

  • Nachlese: Hannoversche Archivtage 2023

    Nachlese: Hannoversche Archivtage 2023

    Hannoversche Archivtage 2023

    49. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)"
    ausgerichtet durch
    KRH Klinikum Region Hannover sowie Medizinische Hochschule Hannover
    unter Mitwirkung von
    Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen e.V. (CCESigG), Entscheiderfabrik-Fachgruppe "ECM-Systeme und IHE" und IHE Deutschland e.V.

    Leitthema:
    Umbruch beim Thema Archivierung? Das neue Rollenverständnis des elektronischen Archivs im Kosmos von KHZG, KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier.

    Nachlese

    Wir möchten uns herzlich bei allen Teilnehmern, Referenten, Sponsoren, Organisatoren und den Ausrichtern, KRH Klinikum Region Hannover und Medizinische Hochschule Hannover, für die äußerst kurzweilige sowie erfolgreiche Veranstaltung am 20./21.11.2023 in Hannover bedanken und freuen uns schon auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr.

    Informationen zum 50. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)" sowie die Anmeldung werden wir frühzeitig auf dieser Webseite bereitstellen.

    Nachfolgend finden Sie die Präsentationen unserer Referenten zum Download, sofern diese einer Veröffentlichung zugestimmt haben:

    Session 1: Begrüßung zu den Hannoverschen Archivtage 2023 sowie Vorstellung KRH und MHH

    Stand und Entwicklung des elektronischen Universalarchives bei der KRH
    Christian Herrmann (Hannover)

    Session 2: Kosmoarchiv - Entwicklungen bzw. Stand der Technik im Bereich Universalarchiv/Archivplattform im Kosmos von KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier.

    Das digitale revisionssichere Archiv heute – Quelle für die Verfügbarkeit semantisch und syntaktisch interoperabler Behandlungsinformationen
    Annett Müller (Münster)

    Einführung einer interoperablen Datenplattform bei den Kliniken Nordoberpfalz AG
    Robert Dworschak (Weiden), Stephan Hallmeyer (Berlin)

    Von Ransomware bis zur Datenflut… So meistern Sie die Datenarchivierung im Gesundheitswesen
    Anton Wörndl (Freiburg im Breisgau)

    Session 3: Endspurt KHZG - Umsetzungsstände in den Kliniken zu den Themen Archivierung(s-Plattformen) und digitale Transformation.

    Impulsvortrag: "Dampf auf dem Kessel - Herausforderungen für die strategische (Neu-)Ausrichtung im Rahmen der KHZG Umsetzung"
    Stefan Xhonneux (Mönchengladbach)

    Erfolgreich durch eine kundenorientierte Portalstruktur am KRH
    Steffen Grebner (Hannover)

    Digital Journey Göttingen - KHZG als Enabler
    Petra Oberthür (Göttingen)

    KHZG – Neue Wege entstehen beim Gehen
    Manuel Sieder (Fürth), Matthias Heumann (Fürth)

    Session 4: ISiK – DER Standard für IT-System in Krankenhäusern? Derzeitig veröffentlichte ISiK-Spezifikationen sowie ISiK-Roadmap, Einbindung von FHIR und IHE.

    Das interoperable Archiv - zukünftige Anforderungen eines Krankenhauses
    Thomas Dehne (Rostock)

    Archive im Krankenhaus - nur verbunden oder schon vereint?
    Birgit Stabenau (Hamburg)

    Archiv und IOP - wirklich getrennte Welten?
    Thomas Lichtenberg (Magdeburg)

    Medizinische Interoperabilitätsplattform MIOP & ISiK Spezifikation
    Peter Summermatter (Münster), Katrin Berger (Münster)

    Session 5: Vorteile und Risiken bei der Vernetzung von Patientendatensilos: Ein tiefgreifender Blick auf Projekte zu Patientenportale, EPA, eEPA, TI, Radiologieverbünde, etc.

    Impulsvortrag: Andreas Henkel (München)

    Die Generationen von IOPs, oder die Momentaufnahme einer Entwicklung
    Martin Staemmler (Stralsund), Pierre Meier (Grevenbroich)

    Session 6: Patient goes digital – Von der digitalen Identität zur realen Behandlung.

    SMART GREEN HOSPITAL - Medizinische und Energetische Daten in Realtime zusammengeführt
    Michael Dulava (Essen)

    Die digitale Patient Journey - Intelligente Prozesse rund um das Archiv
    Simon Vastmann (Gescher)

    Die Vision vom digitalen Patienten bei AMEOS
    Ingo Matzerath (Halle)

    Veranstalter:
    Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)" der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) e.V.

    Ansprechpartner:
    Dirk Holthaus
    Leiter der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen"
    Tel.: +49 (0) 1520 8687472
    E-Mail: holthaus@promedtheus.de

    Andreas Henkel
    Stellvertretender Leiter der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen"
    Tel.: +49 (0) 89 4140-4369 oder -7800
    E-Mail: andreas.henkel@mri.tum.de

    Die Hannoverschen Archivtage befassen sich v.a. mit dem aktuellen Stand von digitalen und IHE-konformen Gesundheits- und Patientenakten, Signaturen, ECM-Systemen und Integrationsplattformen. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. Entwicklungen im Bereich der Universalarchive bzw. Archivplattformen, Interoperabilität, IHE, FHIR, ISiK, Einwilligungsmanagement, intersektorale Vernetzung von Patientendatensilos sowie Umsetzungsstände der Kliniken in Bezug zu KHZG.

  • Hannoversche Archivtage 2023

    Hannoversche Archivtage 2023

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,

    am 20. November und 21. November 2023 finden die "Hannoversche Archivtage 2023" der GMDS-AG „Archivierung von Krankenunterlagen“ unter Mitwirkung von Competence Centers für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen e.V. (CCESigG), der Entscheiderfabrik-Fachgruppe "ECM-Systeme und IHE" und IHE Deutschland e.V.

    im KRH Klinikum Region Hannover sowie Medizinische Hochschule Hannover statt.

    Die Veranstaltung steht unter dem Leitthema "Umbruch beim Thema Archivierung? Das neue Rollenverständnis des elektronischen Archivs im Kosmos von KHZG, KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier".

    Das 49. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen" findet am 20./21. November in den Räumen der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) statt.

    Die Hannoverschen Archivtage befassen sich v.a. mit dem aktuellen Stand von digitalen und IHE-konformen Gesundheits- und Patientenakten, Signaturen, ECM-Systemen und Integrationsplattformen. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. Entwicklungen im Bereich der Universalarchive bzw. Archivplattformen, Interoperabilität, IHE, FHIR, ISiK, Einwilligungsmanagement, intersektorale Vernetzung von Patientendatensilos sowie Umsetzungsstände der Kliniken in Bezug zu KHZG.

    Herzliche Grüße
    Ihre Dirk Holthaus und Andreas Henkel
    (Leiter der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen")

     

    Programm Hannoversche Archivtage 2023:

    Sonntag, 19.11.2023

    20:00 Uhr

    Nettes Beisammensein im Vorfeld der Hannoverschen Archivtage 2023 auf Selbstkostenbasis

    Restaurant Tesoro
    Marienstraße 113, 30171 Hannover

    Montag, 20.11.2023

    10:00 Uhr

    Kaffee / Anmeldung

    Begrüßung zu den Hannoverschen Archivtage 2023 sowie Vorstellung KRH und MHH
    Vorsitz: Holthaus, Dirk (Mönchengladbach)

    11:00 Uhr

    Begrüßung und Organisation; Impuls zum Leitthema

    11:10 Uhr

    Begrüßung und Vorstellung MHH
    Marcus Wortmann (Hannover)

    11:35 Uhr

    Begrüßung und Vorstellung KRH
    Steffen Grebner (Hannover)

    12:00 Uhr

    Stand und Entwicklung des elektronischen Universalarchives bei der MHH
    Anne Werner (Hannover)

    12:25 Uhr

    Stand und Entwicklung des elektronischen Universalarchives bei der KRH
    Christian Herrmann (Hannover)

    12:50 Uhr

    Diskussion zu den elektronischen Universalarchiven bei MHH und KRH

    13:00 Uhr

    Mittagspause

    Kosmoarchiv - Entwicklungen bzw. Stand der Technik im Bereich Universalarchiv/Archivplattform im Kosmos von KIS/KAS, Patientenportal, Mobilität, Intersektoralität, IOP, TI, ISIK, IHE, FHIR, CDR, DICOM und Papier.
    Vorsitz: Paul Schmücker (Otterndorf)

    14:00 Uhr

    Impulsvortrag: Paul Schmücker (Otterndorf)

    14:10 Uhr

    Das digitale revisionssichere Archiv heute – Quelle für die Verfügbarkeit semantisch und syntaktisch interoperabler Behandlungsinformationen
    Annett Müller (Münster)

    14:35 Uhr

    Einführung einer interoperablen Datenplattform bei den Kliniken Nordoberpfalz AG
    Robert Dworschak (Weiden), Stephan Hallmeyer (Berlin)

    15:00 Uhr

    Enterprise PACS und Medizinische Interoperabilitätsplattform am UK Köln
    Bernd Binder (Köln)

    15:25 Uhr

    Von Ransomware bis zur Datenflut… So meistern Sie die Datenarchivierung im Gesundheitswesen
    Anton Wörndl (Freiburg im Breisgau)

    15:50 Uhr

    Diskussion: Entwicklungen im Bereich Universalarchiv/Archivplattformen

    16:00 Uhr

    Kaffeepause

    Endspurt KHZG - Umsetzungsstände in den Kliniken zu den Themen Archivierung(s-Plattformen) und digitale Transformation.
    Vorsitz: Stefan Xhonneux (Mönchengladbach)

    16:30 Uhr

    Impulsvortrag: "Dampf auf dem Kessel - Herausforderungen für die strategische (Neu-)Ausrichtung im Rahmen der KHZG Umsetzung"
    Stefan Xhonneux (Mönchengladbach)

    16:40 Uhr

    Erfolgreich durch eine kundenorientierte Portalstruktur am KRH
    Steffen Grebner (Hannover)

    17:05 Uhr

    Digital Journey Göttingen - KHZG als Enabler
    Petra Oberthür (Göttingen)

    17:30 Uhr

    KHZG – Neue Wege entstehen beim Gehen
    Manuel Sieder (Fürth), Matthias Heumann (Fürth)

    17:55 Uhr

    Diskussion: Endspurt KHZG

    18:05 Uhr

    Ende des ersten Veranstaltungstages in den Räumen der MHH

    Abendveranstaltung

    19:30 Uhr

    Abendveranstaltung
    Meiers Lebenslust, Restauration & Hausbrauerei, Osterstraße 64,
    30159 Hannover

    22:30 Uhr

    Ende des ersten Tages

    Dienstag, 21.11.2023

      8:00 Uhr

    Kaffee / Anmeldung und Networking

    ISiK – DER Standard für IT-System in Krankenhäusern? Derzeitig veröffentlichte ISiK-Spezifikationen sowie ISiK-Roadmap, Einbindung von FHIR und IHE.
    Vorsitz: Martin Staemmler (Stralsund)

      9:00 Uhr

    Impulsvortrag: Martin Staemmler (Stralsund)

      9:10 Uhr

    Das interoperable Archiv - zukünftige Anforderungen eines Krankenhauses
    Thomas Dehne (Rostock)

      9:35 Uhr

    Archive im Krankenhaus - nur verbunden oder schon vereint?
    Birgit Stabenau (Hamburg)

    10:00 Uhr

    Archiv und IOP - wirklich getrennte Welten?
    Thomas Lichtenberg (Magdeburg)

    10:25 Uhr

    Medizinische Interoperabilitätsplattform MIOP & ISiK Spezifikation
    Peter Summermatter (Münster), Katrin Berger (Münster)

    10:50 Uhr

    Diskussion: ISiK – Der Standard für IT-System in Krankenhäusern?

    11:00 Uhr

    Kaffeepause

    Vorteile und Risiken bei der Vernetzung von Patientendatensilos: Ein tiefgreifender Blick auf Projekte zu Patientenportale, EPA, eEPA, TI, Radiologieverbünde, etc.
    Vorsitz: Andreas Henkel (München)

    11:30 Uhr

    Impulsvortrag: Andreas Henkel (München)

    11:40 Uhr

    Gemeinsam digitalisieren in der Dimension 100-50-1: Wie über 100 Krankenhäuser mit über 50 Trägern eine gemeinsame Interoperabilitätsplattform und ein Patientenportal realisieren
    Benedict Gross (München)

    12:05 Uhr

    Die Generationen von IOPs, oder die Momentaufnahme einer Entwicklung
    Martin Staemmler (Stralsund), Pierre Meier (Grevenbroich)

    12:30 Uhr

    Diskussion: Vorteile und Risiken bei der Vernetzung von Patientendatensilos

    12:40 Uhr

    Mittagspause

    Patient goes digital – Von der digitalen Identität zur realen Behandlung.
    Vorsitz: Jürgen Bosk (Münster)

    13:35 Uhr

    Impulsvortrag: Jürgen Bosk (Münster)

    13:45 Uhr

    SMART GREEN HOSPITAL - Medizinische und Energetische Daten in Realtime zusammengeführt
    Michael Dulava (Essen)

    14:10 Uhr

    Die digitale Patient Journey - Intelligente Prozesse rund um das Archiv
    Simon Vastmann (Gescher)

    14:35 Uhr

    Die Vision vom digitalen Patienten bei AMEOS
    Ingo Matzerath (Halle)

    15:00 Uhr

    Patientendaten im Überfluss
    Ingolf Moldenhauer (Braunschweig)

    15:25 Uhr

    Diskussion: Patient goes digital

    15:35 Uhr

    Abschlussdiskussion

    15:50 Uhr

    Verabschiedung

    16:00 Uhr

    Ende der Veranstaltung

     

    Allgemeine Veranstaltungshinweise 

    Tagungsgebühr
    180,00 € Vollpauschale inklusive Verpflegung und Tagungsunterlagen
    90,00 € Tagespauschale inklusive Verpflegung und Tagungsunterlagen
    30,00 € Abendessen
    kostenfrei Referent*innen, Moderator*innen und Organisator*innen

    In der Tagungsgebühr für die Teilnehmer*innen sind die Tagungsunterlagen, die Pausenbewirtungen und die Mittagsverpflegungen enthalten. Der im Rechnungsbetrag enthaltene Tagungsanteil in Höhe von Euro 170,00 bzw. Euro 90,00 ist gemäß § 4 Nr. 22a UStG steuerfrei.  Die Gebühr für das Abendessen wird zzgl. 7% Umsatzsteuer in Rechnung gestellt. Getränke sind bei der Abendveranstaltung nicht im Preis enthalten.

    Anmeldung
    Die Anmeldung zu den Hannoverschen Archivtage 2023 nimmt jeder Teilnehmer auf dieser Homepage der GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen" online vor (s. unten). Nach der Anmeldung erhält jede/-r Teilnehmer*in eine Rechnung von der GMDS-Geschäftsstelle in Köln. Die fällige Tagungsgebühr ist direkt nach Erhalt der Rechnung auf ein Konto der GMDS zu überweisen. Jede/-r Teilnehmer*in trägt anfallende Bankgebühren, Kosten für Auslandsüberweisungen etc. selbst.

    Stornierung
    Eine Stornierung ist bis 7 Tage vor der Veranstaltung kostenlos möglich. Danach ist eine Stornierung nicht mehr möglich. Für eine angemeldete Person kann jederzeit ein/-e Vertreter*in gesandt werden.

    Übernachtungsmöglichkeiten
    Hannover bietet eine Vielzahl von Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten. Buchungen sind über www.booking.comwww.hotel.de  oder www.hrs.de möglich.

    Lageplan
    Zum Lageplan kommen Sie hier!

     

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    Sponsoren der Hannoverischen Archivtage 2023

    1. iTernity GmbH, Freiburg
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    2. Sectra Medical Systems GmbH, Köln
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    3. DMI GmbH & Co.KG, Münster
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    4. The i-engineers GmbH, Münster
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    5. Philips GmbH Market DAC
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    6. März Internetwork Services AG, Essen
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    7. nexus/marabu, Berlin
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    8. promedtheus AG, Mönchengladbach
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    9. synedra information technologies GmbH, Innsbruck
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    10. Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG) e.V., Braunschweig
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    11. ENTSCHEIDERFABRIK, Grevenbroich
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    12. d.velop
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  • Münchner Archivtage 2022

    Münchner Archivtage 2022

     


    48. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe

    "Archivierung von Krankenunterlagen (AKU)"

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,

    am 30.Juni und 01. Juli 2022 finden die "Münchener Archivtage 2022" der GMDS-AG „Archivierung von Krankenunterlagen“ unter Mitwirkung von Competence Centers für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen e.V. (CCESigG), der Entscheiderfabrik-Fachgruppe "ECM-Systeme und IHE" und IHE Deutschland e.V.

    im Zentralinstitut für Translationale Krebsforschung (TranslaTUM) am Münchner (Universitäts-) Klinikum rechts der Isar (MRI) der Technischen Universität München (TUM) statt.

    Die Veranstaltung steht unter dem Leitthema "Aktueller Stand zu digitalen und IHE-konformen Gesundheits- und Patientenakten sowie Signaturen, ECM-Systeme und Integrationsplattformen".

    Das 48. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe "Archivierung von Krankenunterlagen" findet am 30. Juni und 01. Juli 2022 im Klinikum rechts der Isar (MRI) der Technischen Universität München (TUM) in den Räumen des Zentralinstituts für Translationale Krebsforschung (TranslaTUM) statt.

    Die Münchner Archivtage befassen sich v.a. mit dem aktuellen Stand von digitalen und IHE-konformen Gesundheits- und Patientenakten, Signaturen, ECM-Systemen und Integrationsplattformen. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. der Stand der digitalen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen des Universitätsklinikums rechts der Isar (MRI-TUM), Integrationsplattformen von IHE- und FHIR-basierten Lösungen, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen, standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie aktuelle rechtliche Anforderungen.

    Herzliche Grüße
    Ihre Paul Schmücker und Andreas Henkel
    (Kom. Leiter der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen")

    Programm der Münchner Archivtage 2022
    - finales Programm inklusive Vortragsfolien - 

    Mittwoch, 29.06.2022

    20.00 Uhr

    Für alle Interessierten Come Together und Networking in zwangloser Atmosphäre in einem schmucken kleinen Lokal mit leichter internationaler Küche; Teilnahme auf Selbstzahlerbasis.

    Tassiliogarten
    D-81541 München, Auerfeldstr. 18
    Homepage


    Donnerstag, 30.06.2022

    10.00 Uhr

    Kaffee / Anmeldung

    Vorsitz: Schmücker, Paul (Mannheim)
    Begrüßung zu den Münchner Archivtagen 2022 und Vorstellung von Archivierungslösungen

    11.00 Uhr

    Christoph Spinner, Chief Medical Information Officer (CMIO) an der MRI (München): Begrüßung und Vorstellung des Münchner Universitätsklinikums rechts der Isar (MRI)

    11.15 Uhr

    Martin Boeker, Professor für Medizinische Informatik an der MRI der TUM (München): Bedeutung der Archivierung für die medizinische Forschung am Beispiel der Datenintegrationszentren

    11.30 Uhr

    Dimde, Lena (gematik): Die Elektronische Patientenakte nach § 291a SGB V - Konzept und Stand der Realisierung

    12.00 Uhr

    Burczik, Anna (Bochum): Strukturierte Daten als Teil des Healthcare Content Managements und der Archivierung

    12.20 Uhr

    Henkel, Andreas; Bauer, Jens (beide München): Präsentation von Archivierungs- und KIS-Komponenten des MRI 

    13.00 Uhr

    Mittagspause

    Vorsitz: Seidel, Christoph (Hannover)
    Dokumentenmanagement und Archivierung im Gesundheitswesen - aktuelle Entwicklungen

    14.00 Uhr

    Beckers, Kai (Rottenburg): Von der Papierakte zur intersektoralen Elektronischen Patientenakte

    14.25 Uhr

    Michel-Backofen, Achim; Rau, Peter (beide Gießen): Das Universalarchiv als Rückgrad einer klinischen Informationsinfrastruktur 

    14.50 Uhr

    von Bargen, Tobias (Paderborn); Staemmler, Martin (Stralsund): Die digitale Gesundheitsplattform Ostwestfalen-Lippe 

    15.10 Uhr

    Dorawa, Michael (Berlin): Anbindung digitaler Archive an das Leistungserbringerportal des Medizinischen Dienstes 

    15.30 Uhr

    Schönecker, Felix (Mannheim): Datenmanagement und Archivierung in der medizinischen Forschung am Beispiel des MIRACUM-Projekts 

    16.00 Uhr

    Kaffeepause

    Vorsitz: Holthaus, Dirk (Mönchengladbach) 
    Cloud-basierte Archivlösungen - aktuelle Entwicklungen

    16.30 Uhr

    Bosk, Jürgen (Münster): Health Data Office - eine Cloud-basierte und IHE-konforme Archiv- und Kommunikationsplattform

    16.50 Uhr

    Stein, Markus (Berlin): Fallaktenmanagement im Virtuellen Krankenhaus Nordrhein-Westfalen

    17.10 Uhr

    Daumke, Philipp (Freiburg): Auswertung großer unstrukturierter Dokumentenbestände

    17.30 Uhr

    Brandner, Ralf (Heidelberg): Integration von Patientenportalen und IHE-konformen Archivlösungen in Projekten des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) 

    17.50 Uhr

    Beß, Andreas (Mönchengladbach): Anreize für das elektronische Dokumentenmanagement und die digitale Archivierung 

    18.10 Uhr

    Schmücker, Paul (Mannheim): Abschlussdiskussion zum 1. Tag 

    18.30 Uhr

    Sitzung der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“: Wahlen und Diskussion der weiteren Aktivitäten

    ab 19.30 Uhr

    Abendveranstaltung im Harlachinger Jagdschlössl
    Geiselgasteistraße 153, D-81545 München
    Homepage: www.harlachinger-jagdschloessl.de

    Dinner Speech
    Bosk, Jürgen (Münster): Die Bedeutung von Dokumentenmanagement und Archivierung für die Digitalstrategie im Gesundheitswesen

    22.30 Uhr

    Ende des ersten Tages

    Freitag, 01.07.2022

    08.00 Uhr

    Kaffee / Anmeldung und Networking

    Vorsitz: Bosk, Jürgen (Münster/Braunschweig)
    Verkehrsfähigkeit und Compliance

    09.00 Uhr

    Berger, Katrin (Münster): Bereitstellung verkehrsfähiger und interoperabler Daten und Dokumente

    09.20 Uhr

    Bauer, Jens (München): IHE und FHIR - Abgrenzung und Integrationsmöglichkeiten in einer Interoperabilitätsplattform

    09.40 Uhr

    Staemmler, Martin (Stralsund): Dokumentenorientierung mit IHE, FHIR und CDA - Einordnung und Bewertung?

    10.00 Uhr

    Johannes, Paul Christopher (Kassel): Compliance-gerechtes Notfalldatenregister Bayern

    10.20 Uhr

    Buschner, Stefan; Kaden Ulrich (beide Berlin): Digitale Meldeverfahren bei Infektionen an Gesundheitsämter

    10.40 Uhr

    Kaffeepause

    Vorsitz: Schindzierlorz, Michael (Grevenbroich)
    Entwicklung von IHE-Infrastrukturen in Deutschland - Wo geht die Entwicklung von IHE hin?

    11.00 Uhr

    Diener, Jochen (Saarbrücken): Die IHE-Plattform des Klinikums Saarbrücken - Ziele und aktueller Stand 

    11.20 Uhr

    Pilz, Jochen (Heidelberg): Die IHE-Plattform des Universitätsklinikums Heidelberg - Ziele und aktueller Stand

    11.40 Uhr

    Dulava, Michael (Essen): Eine Interoperabilitätsplattform IHE / FHIR als releasefähiges Produkt für die strategische Unternehmenssteuerung der Zukunft

    12.00 Uhr

    Holthaus, Dirk (Mönchengladbach):IHE-konforme Langzeitarchivierung - IHE-Projekte der ENTSCHEIDERFABRIK 

    12.20 Uhr

    Kreuzer, Michael (Bonn); Malessa, Tom (Berlin); von der Lühe, Dominik (Berlin): Relaunch des Dokumentenmanagement - und Archivierungssystems im Klinikverbund Bonn

    12.40 Uhr

    Mittagspause

    Vorsitz: Staemmler, Martin (Stralsund) 
    IHE und FHIR - ein Widerspruch oder es wächst zusammen, was zusammengehört

    13.40 Uhr

    Resch, Stefan (Erlangen): Neue Mehrwerte durch „Interoperability as a Service“ 

    14.00 Uhr

    Orth, Andreas (Jena): FHIR, IHE, KIM - Integrationsstandards für Anwendungssysteme des Münchener Universitätsklinikums rechts der Isar (MRI)

    14.20 Uhr

    Ammon, Danny (Jena): Profilierung technischer Standards - Beispiele aus IHE und FHIR

    14.40 Uhr

    Mania, Heiko; Halkaliev, Stoyan (beide Berlin): Mobile Pflegedokumentation auf Basis von IHE und FHIR

    15.00 Uhr

    Holthaus, Dirk (Mönchengladbach); Bauer, Jens (München): Abschlussdiskussion und Verabschiedung

    15.15 Uhr

    Ende der Veranstaltung


    Sponsoren der Münchner Archivtage 2022

    1. CGM Clinical Europe GmbH, Koblenz
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    2. Dedalus HealthCare GmbH, Bonn
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    3. DMI GmbH & Co.KG, Münster
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    4. European IT Consultancy EITCO GmbH, Berlin
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    5. Heydt-Verlags-GmbH, Rottenburg
    Homepage


    6. ID Gesellschaft für Information und Dokumentation im Gesundheitswesen mbH, Berlin
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    7. März Internetwork Services AG, Essen
    Homepage

    8. nexus/marabu, Berlin
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    9. PlanOrg Informatik GmbH, Jena
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    10. promedtheus AG, Mönchengladbach
    Homepage


    11. synedra information technologies GmbH, Innsbruck
    Homepage

    12. x-tention Informationstechnologie GmbH, Heidelberg
    Homepage

    13. Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG) e.V., Braunschweig
    Homepage

    14. ENTSCHEIDERFABRIK, Grevenbroich
    Homepage

    15. IHE Deutschland e. V., Berlin
    Homepage

     

     

  • Bonner Archivtage 2019

    Bonner Archivtage 2019

     

    47. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe

    “Archivierung von Krankenunterlagen"

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen,
    am 02. und 03. Dezember 2019 finden die „Bonner Archivtage 2019“  der GMDS-AG „Archivierung von Krankenunterlagen“ unter Mitwirkung des Competence Centers für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG), der Entscheiderfabrik und des IHE Deutschland e.V. 

    im Dorint Hotel Venusberg Bonn und in der Nachbarschaft zum Campus der Universitätsklinik Bonn statt.

    Die Veranstaltung steht unter dem Leitthema “Revisionssichere, IHE-konforme und langzeitorientierte Erzeugung & Archivierung von Patientenakten – Was erwartet uns dazu im Zeitalter der Digitalisierung?”.

    Das Leitthema befasst sich v.a. mit der Weiterentwicklung von Archivierungssystemen zu Integrationsplattformen und IHE-konformen Patientenakten. Das Arbeitstreffen dient v.a. dem intensiven Erfahrungsaustausch. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. der Stand der digitalen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen der Universitätsklinik Bonn, multimediale und IHE-basierte Archivierungslösungen, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen, standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie aktuelle rechtliche Anforderungen. Wie bei unseren Veranstaltungen üblich, wird eine Präsentation und Besichtigung von Archi­vierungs­- und KIS-Komponenten angeboten, dieses Mal finden sie in der Universitätsklinik Bonn statt. Am Montagabend wird der erste Tag in gemütlicher Atmosphäre im Restaurant des Dorint-Hotels Venusberg ausklingen.

    Wir erwarten wie üblich zwischen 100 und 120 Teilnehmer und bieten Ihnen ein attraktives und spannendes Programm.

    Herzliche Grüße
    Ihre Dr. Carl Dujat und Andreas Henkel
    (Leiter der GMDS-AG „Archivierung von Krankenunterlagen“)

    Link zum Tagesprogramm:

    Links zu den Vorträgen der Bonner Archivtage:

  • Rostocker Archivtage 2018

    Rostocker Archivtage 2018

     

    45. TREFFEN DER GMDS-ARBEITSGRUPPE

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Das 45. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe “Archivierung von Krankenunterlagen” findet am 05. und 06. Dezember 2018 im Radisson Blu Hotel Rostock und in der Nachbarschaft zum Campus der Universitätsmedizin Rostock statt. Das Leitthema befasst sich v.a. mit der Weiterentwicklung von Archivierungssystemen zu Integrationsplattformen und IHE-konformen Patientenakten. Das Arbeitstreffen dient v.a. dem intensiven Erfahrungsaustausch. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. der Stand der digitalen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen der Universitätsmedizin Rostock, multimediale und IHE-basierte Archivierungslösungen, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen, standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie aktuelle rechtliche Anforderungen. Wie bei unseren Veranstaltungen üblich, wird eine Präsentation und Besichtigung von Archivierungs- und KIS-Komponenten angeboten, dieses Mal finden sie in der Universitätsmedizin Rostock statt. Am Mittwochabend wird der erste Tag in gemütlicher Atmosphäre im „Ostseesaal“ des Radisson Blu Hotels Rostock ausklingen.

    Link zum Tagesprogramm:

  • Frankfurter Archivtage 2017

    Frankfurter Archivtage 2017

     

    43. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen und Kollegen, 

    am 07. und 08. Dezember 2017 finden die „Frankfurter Archivtage 2017“ der gmds-AG „Archivierung von Krankenunterlagen“
    am Universitätsklinikum Frankfurt (Besichtigungen) und im nahe gelegenen Dorint-Hotel Frankfurt-Niederrad (Vortrags-Sessions)
    statt. 

    Die Veranstaltung steht unter dem Arbeitstitel „Revisionssichere, IHE-konforme und langzeitstabile Archivierung von digitalen Patientenakten – wo stehen wir heute?“ und wird wie üblich neben den Besichtigungen und Vorträgen zu den eingesetzten Lösungen des lokalen Gastgebers / Veranstalters (Universitätsklinikum Frankfurt/Main) eine Vielzahl von Vorträgen zu diversen Themen rund um elektronische Patientenakten, Archivierungs- und DMS-Lösungen, IHE-konformen Plattformen, elektronischen Signaturen, gesetzlichen Rahmenbedingungen oder Erfahrungsberichten aus konkreten Projekten umfassen. 

    Wir erwarten wie üblich zwischen 120 und 150 Teilnehmern und arbeiten derzeit schon intensiv an einem attraktiven Programm, natürlich auch für die traditionelle Abendveranstaltung am 07.12.2017. 
    Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Beteiligung und eine interessante Veranstaltung!  

    Herzliche Grüße 

    Ihre Dr. Carl Dujat und Andreas Henkel
    (Leiter der gmds-AG „Archivierung von Krankenunterlagen“) 

    Link zum Tagesprogramm:

  • Jenaer Archivtage 2016

    Jenaer Archivtage 2016

     

    41. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe 

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    am 07. und 08.12.2016 finden die „Jenaer Archivtage 2016“, das 41. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU), am Universitätsklinikum Jena statt. Mitveranstalter sind neben der GMDS-AG „AKU“ das Competence Center für die Elektronische Signatur im Gesundheitswesen (CCESigG e.V.), die Entscheiderfabrik-Fachgruppe „ECM-Systeme und IHE“ und IHE Deutschland e.V. Das Leitthema der Veranstaltung lautet „Interoperable und IHE-konforme Archivierung von Patientenakten – Chancen und Perspektiven“.

    Am 06.12.2016 nachmittags findet zudem die Gründungsveranstaltung der User Group „IHE Archivierung“ von IHE Deutschland und der GMDS-AKU statt, diese ist ausschließlich Krankenhä.usern vorbehalten

    Das 41. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe “Archivierung von Krankenunterlagen” findet im historischen Ambiente der Rosensäle der Friedrich-Schiller-Universität zu Jena, in direkter Nachbarschaft zum Campus des Universitätsklinikums Innenstadt statt. Das Leitthema befasst sich v.a. mit der Weiterentwicklung von Archivierungssystemen zu Integrationsplattformen und IHE-konformen Patientenakten. Das Arbeitstreffen dient v.a. dem intensiven Erfahrungsaustausch. Schwerpunkte der Tagung sind u.a. der Stand der digitalen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen des Universitätsklinikums Jena, multimediale und IHE-basierte Archivierungslösungen, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen, standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie aktuelle rechtliche Anforderungen. Wie bei unseren Veranstaltungen üblich, wird eine Präsentation und Besichtigung von Archivierungs- und KIS-Komponenten angeboten, dieses Mal finden sie im Universitätsklinikum Jena auf dem Campus Lobeda statt. Am Mittwochabend wird der erste Tag in gemütlicher Restaurant-Atmosphäre in der Jenaer Altstadt ausklingen.

    Wir freuen uns auf Ihre rege Teilnahme!

    Herzliche Grüße

    Ihre Dr. Carl Dujat, Oliver Reinhard und Prof. Dr. Paul Schmücke

    Link zum Tagesprogramm:

  • Heidelberger Archivtage 2015

    Heidelberger Archivtage 2015

     

    39. TREFFEN DER GMDS-ARBEITSGRUPPE

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Das 39. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe “Archivierung von Krankenunterlagen” findet am 02. und 03. Dezember 2015 im Tagungszentrum der Jugendherberge Heidelberg und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Universitätsklinikum Heidelberg statt. Das Leitthema dieses Treffens befasst sich neben der Würdigung von 25 Jahren digitaler Archivierung am Universitätsklinikum Heidelberg v.a. mit der Weiterentwicklung von Archivierungssystemen zu Multimedia- und Integrationsplattformen und IHE-konformen Patientenakten. Das Arbeitstreffen dient dem Erfahrungsaustausch über neue Methoden, Konzepte, Entwicklungen, Erfahrungen und Tendenzen im Bereich des Dokumentenmanagements und der digitalen Archivierung. Nach den Vorträgen ist die Möglichkeit einer ausgiebigen Diskussion gegeben. Schwerpunkte der Tagung sind u. a. der Stand der elektronischen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen des Universitätsklinikums Heidelberg, Vorstellung verschiedener Archivsysteme, multimediale, ECM- und IHE-basierte Archivierungslösungen, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen, standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie aktuelle Gesetzgebungen und weitere rechtliche Anforderungen. Wie bei früheren Veranstaltungen werden auch eine Präsentation und Besichtigung von Archi­vierungs­- und KIS-Komponenten angeboten, dieses Mal finden sie im Universitätsklinikum Heidelberg auf dem Campus Neuenheimer Feld  statt. Am Mittwochabend wird der erste Tag in (ur)gemütlicher Atmosphäre in der “Heidelberger Kulturbrauerei” ausklingen.

    Die Anmeldung zu den Heidelberger Archivtagen wird ab Mitte Oktober unter der Webseite www.gmds.de möglich sein. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre zahlreiche Teilnahme.

    Herzliche Grüße
    Ihre Dr. Carl Dujat und Oliver Reinhard (Leitung der AG)

    Link zum Tagesprogramm:

  • Berliner Archivtage 2014

    Berliner Archivtage 2014

     

    37. TREFFEN DER GMDS-ARBEITSGRUPPE 

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Am 03. & 04. Dezember 2014 finden die „Berliner Archivtage“ im Vivantes Klinikum Berlin-Neukölln statt. Die Veranstaltung ist die 37. Veranstaltung dieser Art und wird von der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU) durchgeführt. Gastgeber der Archivtage ist Herr Gunther Nolte, Ressortleiter „Informationstechnologie und Telekommunikation“ und Prokurist bei Vivantes – Netzwerk für Gesundheit GmbH. Im Fokus der Veranstaltung stehen neben der ausführlichen Präsentation von ausgewählten Komponenten der Krankenhausinformations- und Archivierungssysteme in der Vivantes Klinikgruppe vor allem Themen wie multimediale Archivierungssysteme, Signaturen, IHE-konforme Patientenakten sowie Dokumentenmanagement- und -verarbeitungslösungen. Die Veranstaltung wird abgerundet durch eine begleitende Industrieausstellung und eine gemeinsame Abendveranstaltung am 03.12.2014. Weitere Informationen zum Programm und zur Online-Anmeldung sind ab dem 27. Oktober 2014 auf dieser Webseite verfügbar.

    Wir freuen uns darauf, möglichst viele interessierte Teilnehmer in Berlin zu begrüßen.

    Ihre Carl Dujat, Oliver Reinhard und Gunther Nolte

    Link zum Tagesprogramm:

  • Nürnberger Archivtage 2014

    Nürnberger Archivtage 2014

     

    36. TREFFEN DER GMDS-ARBEITSGRUPPE

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Das 36. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ findet am 19. und 20. März 2014 im Karl-Bröger-Zentrum in Nürnberg und im Klinikum Nürnberg statt.
    Das Leitthema dieses Treffens befasst sich mit Weiterentwicklungen von Archivierungssystemen zu Multimedia- und Integrationsplattformen. Das Arbeitstreffen dient dem Erfahrungsaustausch über neue Methoden, Konzepte, Entwicklungen, Erfahrungen und Tendenzen im Bereich des Dokumentenmanagements und der digitalen Archivierung.

    Schwerpunkte der Tagung sind u. a. der Stand der elektronischen Archivierung in Deutschland, Konzepte und Lösungen des Klinikums Nürnberg, Vorstellung verschiedener Archivsysteme, intelligente aktenbasierte Abrechnungs- und Controllingprozesse, multimediale, ECM- und IHE-basierte Archivierungslösungen, Cloud-Ansätze für Archive, Interoperabilität von elektronischen Archivsystemen, standardisierte Schnittstellen zwischen Dokumentations-, Signatur- und Archivierungsdiensten sowie das Patientenrechtegesetz und weitere rechtliche Anforderungen. Wie bei früheren Veranstaltungen werden auch eine Präsentation und Besichtigung von Archivierungskomponenten durchgeführt, dieses Mal finden sie im Klinikum Nürnberg statt

    Link zum Tagesprogramm:

  • Tübinger Archivtage 2013

    Tübinger Archivtage 2013

     

    35. Treffen der gmds-Arbeitsgruppe

    “Archivierung von Krankenunterlagen” 

     

    Schwerpunktthema: Stufen der Compliance für die digitale und analoge Archivierung – Erhöht sich die Sicherheit bei der Archivierung durch ein Risikomanagement im Unternehmen?

    Weitere Schwerpunkte der Tagung sind u. a. der Stand der Archivierung in Deutschland, die Qualitätssicherung von digitalen Archiven, integrierte Signaturprozesse und IHE-konforme Archivierungssysteme. Ferner werden praktische Erfahrungen mit Archivierungslösungen aus mehreren deutschen Krankenhäusern vorgestellt. Außerdem findet eine Präsentation von Komponenten des rechnerunterstützten Informationssystems des Universitätsklinikums Tübingen mit den Schwerpunkten Dokumentation und Archivierung statt.

    Link zum Tagesprogramm: 

  • Stuttgarter Archivtage 2011

    Stuttgarter Archivtage 2011

     

    34. TREFFEN DER GMDS-ARBEITSGRUPPE

    “Archivierung von Krankenunterlagen”

     

    Das 34. Treffen der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ findet am 30. November und 01. Dezember 2011 im Wannersaal des Linden-Museums Stuttgart (Hegelplatz 1, D-70174 Stuttgart) mit Unterstützung des Klinikums Stuttgart statt. Dieses Treffen dient primär zum Erfahrungsaustausch über neue Methoden, Konzepte, Entwicklungen, Erfahrungen und Tendenzen. Nach den Vorträgen ist die Möglichkeit einer ausgiebigen Diskussion gegeben.

    Schwerpunkte der Tagung sind u. a. der Stand der Archivierung in Deutschland, die Qualitätssicherung von digitalen Archiven, integrierte Signaturprozesse, IHE-konforme Archivierungssysteme und die Archivierung im Rahmen klinischer Studien. Ferner werden praktische Erfahrungen mit Archivierungslösungen aus mehreren deutschen Krankenhäusern vorgestellt. Außerdem findet eine Präsentation von Komponenten des rechnerunterstützten Informationssystems des Klinikums Stuttgart mit den Schwerpunkten Dokumentation und Archivierung statt.

    Link zum Tagesprogramm: