DMEA-Satellitenveranstaltung 2026 von GMDS und BVMI
Veranstaltungsort: NH Hotel Berlin Alexanderplatz, Berlin
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Die DMEA - Connecting Digital Health ist das führende Event für alle Akteure und Akteurinnen der Gesundheitsbranche. Mit der DMEA-Satellitenveranstaltung am 20. April bieten GMDS und BVMI auch 2026 einen spannenden Auftakt: am Tag vor Messestart erwarten die Teilnehmenden vielfältige Workshops organisiert von GMDS- und BVMI-Arbeitsgruppen.
Hier die Details im Überblick:
Termin: 20. April 2026
Veranstaltungsort: NH Hotel Berlin Alexanderplatz
Zeitlicher Ablauf:
13:00 - 13:15 Uhr: Gemeinsame Eröffnung im Stehbereich
13:15 - 15:00 Uhr: Workshop Block 1
15:00 - 15:30 Uhr: Pause
15:30 - 17:30 Uhr: Workshop Block 2
18:00 - 21:00 Uhr: Gemeinsames Stehbuffet
Neu in diesem Jahr: Die Workshops werden zusätzlich für Initiativbewerbungen geöffnet. Interessierte können über das folgende Formular Abstracts zu den jeweiligen Workshop-Themen einreichen und so die Workshops aktiv mitgestalten!
Formular zur Einreichung Ihres Abstracts
Einreichungen sind bis zum 15. Januar 2026 für folgende Workshops möglich:
Workshop 1: „Entscheidungen neu denken, Wie KI die Medizin unterstützt, nicht ersetzt“
Gruppe | AG Entscheidungsunterstützung im Gesundheitswesen und AG Mobile Informationstechnologie in der Medizin |
Moderation | Dr. Stefan Rühlicke, Dr. Andreas Koop, Prof. Dr. Cord Spreckelsen, Dr. Zully Ritter, Prof. Dr. Sebastian Fudickar, Prof. Dr. Christian Juhra |
Kurzbeschreibung | Künstliche Intelligenz (KI) verändert das Gesundheitswesen in rasantem Tempo. Insbesondere Clinical Decision Support Systems (CDSS) stehen im Mittelpunkt dieser Entwicklung: Systeme, die medizinisches und pflegerisches Personal bei Entscheidungen unterstützen, Risiken erkennen und Behandlungswege optimieren können. Doch mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit solcher Anwendungssysteme wachsen auch Fragen nach Sicherheit, Transparenz, Verantwortung und Regulierung. Wie kann KI im medizinischen Alltag genutzt werden, ohne die ärztliche Entscheidungshoheit zu gefährden? Wie lässt sich vertrauen schaffen - bei Fachpersonal, Patient*innen und Aufsichtsbehörden?
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Workshop 2: „Von der Idee zur DiGA: Konzeptionierung einer Digitalen Gesundheitsanwendung“
Gruppe | PK Nachwuchsförderung |
Moderation | Dr. Dominik Müller, Dr. Hannes Ulrich, Dr. Christina Schüttler |
Kurzbeschreibung | Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) sind ein wichtiger Bestandteil der digitalen Transformation im Gesundheitswesen. Der Workshop im Rahmen der DMEA-Satellitenveranstaltung führt die Teilnehmenden durch den konzeptionellen Entwicklungsprozess einer digitalen Gesundheitsanwendung (DiGA). Sie erhalten einen Einblick in das DiGA-System, den Fast-Track-Zulassungsprozess beim BfArM und die Anforderungen an Evidenz und Datenschutz. Anhand realer Beispiele aus dem DiGA-Verzeichnis werden bestehende Anwendungen analysiert und kritisch bewertet. In kleinen Teams entwickeln die Teilnehmenden anschließend eigene Ideen für digitale Gesundheitslösungen und diskutieren deren Nutzen und Umsetzungsmöglichkeiten (Nutzeranforderungen, Sicherheitsaspekte, Usability). Die entwickelten Lösungsstrategien und Konzepte werden zum Abschluss präsentiert. Ziel ist ein praxisnahes Verständnis, wie digitale Gesundheitslösungen systematisch, nutzerzentriert und regelkonform gestaltet werden können. |
Workshop 3: „Datensouveränität im KI-und Krisen- Zeitalter: Digitale Strategien für resiliente Krankenhäuser“
Gruppe | AG KIS |
Moderation | Dr. Viola Henke (GMDS), Dr. Jürgen Bosk (CCeSigG) |
Kurzbeschreibung | Die zunehmende Verfügbarkeit und strategische Bedeutung von Gesundheitsdaten treffen heute auf eine Phase parallel verlaufender Krisen – geopolitische Instabilität, Cyberbedrohungen, Fachkräftemangel und Herausforderungen, wie dem rasanten Aufstieg generativer KI. Für Krankenhäuser stellt sich daher dringlicher denn je die Frage, wie sie Datensouveränität als zentralen Baustein ihrer digitalen Resilienz gestalten können.Der Workshop adressiert die Schnittstelle zwischen Digitalstrategie, Governance und technologischer Umsetzung. Diskutiert werden Anforderungen an verkehrsfähige Daten, für vertrauenswürdige KI-Anwendungen sowie die Rolle des European Health Data Space (EHDS) für Krankenhäuser und nationale Versorgungssysteme. Anhand von Best Practices wird aufgezeigt, wie Krankenhäuser und Gesundheitssysteme Datenqualität, Interoperabilität und Sicherheit als strategische Ressourcen verstehen und nutzen können, um operative Stabilität, Innovationsfähigkeit und Versorgungskontinuität zu stärken.Ziel ist es, ein gemeinsames Verständnis darüber zu entwickeln, wie Datensouveränität nicht nur regulatorische Erfordernis, sondern ein aktiver Hebel für Widerstandsfähigkeit und nachhaltige digitale Transformation im Gesundheitswesen wird. |
Workshop 4: „Ich bin interoperabel, glaub ich.“
Gruppe | AG Archivierung von Krankunterlagen |
Moderation | Dirk Holthaus |
Kurzbeschreibung | Unter dem Titel „Ich bin interoperabel, glaub ich.“ hinterfragt der Workshop der GMDS-Arbeitsgruppe „Archivierung von Krankenunterlagen“ (AKU), ob die Vielzahl neuer Technologien der letzten Jahre Krankenhäuser tatsächlich näher an echte Interoperabilität herangeführt hat. Im Fokus stehen dabei interoperabilitätsrelevante Bausteine, wie zum Beispiel Interoperabilitätsplattformen, moderne elektronische Archive, PACS-Systeme, Clinical Data Repositories, die Elektronische Patientenakte (ePA für alle) oder KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Ergänzend wird betrachtet, inwieweit die Etablierung von Standards wie IHE (Integrating the Healthcare Enterprise), HL7 FHIR und ISiK (Informationstechnische Systeme in Krankenhäusern) zur Harmonisierung von Informationsflüssen beigetragen hat. Anhand konkreter Erfahrungen aus Kliniken wird diskutiert, wo diese Lösungen Prozesse verbessert haben und an welchen Stellen weiterhin Medienbrüche, Qualitätsprobleme oder fehlende Standardkonformität bestehen. Der Workshop bietet einen praxisnahen Überblick über technologische Fortschritte, organisatorische Herausforderungen und typische Stolpersteine der Interoperabilität. Zusätzlich wird ein Blick in die Zukunft geworfen, etwa zu Entwicklungen, die Interoperabilität langfristig robuster und nutzbarer machen könnten. Ziel ist ein realistischer Blick darauf, ob die vorhandenen Systeme tatsächlich interoperabel sind oder lediglich interoperabel wirken. |