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Arbeitsgruppe

Infektionsepidemiologie /gemeinsame AG GMDS - DGEpi

Ziele der Arbeitsgruppe

Die Projektgruppe wurde als gemeinsame Arbeitsgruppe (DGEpi) bzw. zunächst Projektgruppe (GMDS) mit der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie am 16.12.2011 bei der GMDS eingerichtet.

Die AG Infektionsepidemiologie ist ein Zusammenschluss verschiedener am Thema interessierter praktisch und wissenschaftlich tätiger Epidemiologen und Mediziner. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die verschiedenen in der Infektionsepidemiologie tätigen Disziplinen miteinander in Kontakt zu bringen, anderen Fachdisziplinen und der Öffentlichkeit eine Informationsplattform zu bieten und aktuelle Themen der Infektionsepidemiologie zu bearbeiten.

AG-Treffen finden i.d.R. im Rahmen der DGEpi-Jahrestagungen statt. Zudem werden jährlich wissenschaftliche Workshops zu verschiedenen epidemiologischen Themen durchgeführt.

Tätigkeiten der Arbeitsgruppe:

Tätigkeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Die AG Infektionsepidemiologie ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe der gmds und der DGEpi. Sie ist ein Zusammenschluss verschiedener am Thema interessierter, praktisch und wissenschaftlich tätiger Epidemiolog*innen und (Tier)Mediziner*innen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die verschiedenen, in der Infektionsepidemiologie tätigen Disziplinen miteinander in zu vernetzen, anderen Fachdisziplinen und der Öffentlichkeit eine Informationsplattform zu bieten und aktuelle Themen der Infektionsepidemiologie zu bearbeiten.

Bei der 15. Jahrestagung der DGEpi (online), organisiert durch die Uni Greifswald, wurden die AG-Sitzung und die wissenschaftliche Session der AG am 30.09.2020 abgehalten. Die wissenschaftliche Session stand im Zeichen von SARS-CoV-2/COVID-19, hatte aber auch andere Themen zu bieten (siehe hier: https://2020.dgepi.de/programm/ag-programmuebersicht/).

In der AG-Sitzung wurden die Aktivitäten des vorhergehenden Jahres, seit der 14. Jahrestagung der DGEpi, berichtet. Zudem wurde darüber abgestimmt, ob es statt einem/einer Sprecher*in und zwei Stellvertreter*innen künftig drei gleichberechtigte Sprecher*innen geben sollte. Diesem Vorschlag wurde mehrheitlich zugestimmt. Außerdem stand eine der drei AG-Sprecher*innen-Positionen zur Neuwahl: Ralf Krumkamp wurde einstimmig für eine weitere dreijährige Amtszeit gewählt. Abschließend wurde in der Gruppe diskutiert, welches Thema der AG-Workshop 2021 behandeln könnte und wir einigten uns auf das Thema „Infektionsepidemiologie in den Medien“.

Weitere Tätigkeiten im Einzelnen

  • AG-WS im Januar 2020 unter dem Titel „ÖGD und wissenschaftliche Infektionsepidemiologie: Gemeinsam stärker!“.
    Ziel war es, aktuelle Vernetzungen darzustellen, methodische Übereinstimmungen sowie Differenzen aufzuzeigen und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zwischen dem ÖGD und der akademischen Infektionsepidemiologie zu erarbeiten. Dies wurde u. a. mit Unterstützung verschiedener Vorträge aus Wissenschaft und Praxis umgesetzt. Prof.‘in Annette Mankertz vom Robert Koch-Institut und Dr. Katharina Hüppe vom Gesundheitsamt Hildesheim berichteten über ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit in der Masernbekämpfung. Am zweiten Tag gab es eine methodische Einheit zu „R–Markdown“, angeleitet von Nicole Rübsamen (Universität Münster).
  • Die AG Infektionsepidemiologie unterstützte die Erstellung diverser Stellungnahmen im Corona-Kontext, die im Namen der DGEpi und gmds veröffentlicht wurden.
  • Mitglieder der AG Infektionsepidemiologie waren und sind bei der mathematischen Modellierung der SARS-CoV-2 Pandemie aktiv. Unter anderem vernetzte sie mathematische Modellierer*innen die in nationalen und internationalen Gruppen an Corona-Modellen arbeiten.
  • Teile der AG Infektionsepidemiologie hatten sich – vor dem Umschwung auf die aktuelle Corona-App-Lösung – bei der Beratung zur Umsetzung der PEPP-PT-App eingebracht.
  • Die AG Infektionsepidemiologie ist im „Kompetenznetz Public Health COVID-19“ (https://www.public-health-covid19.de/) aktiv.
  • Mitglieder der AG Infektionsepidemiologie haben zahlreiche Presseanfragen beantwortet.
  • Mitglieder der AG Infektionsepidemiologie engagieren sich bei der Evaluation von Corona-Modellprojekten.

Archiv der Tätigkeitsberichte

  • AKTIVITÄTEN IM JAHR 2017

    AKTIVITÄTEN IM JAHR 2017

    Tätigkeit vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017

    Die Projektgruppe ist eine gemeinsame Arbeitsgruppe der DGEpi und der GMDS. Die AG Infektionsepidemiologie ist ein Zusammenschluss verschiedener am Thema interessierter praktisch und wissenschaftlich tätiger EpidemiologInnen und (Tier)MedizinerInnen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die verschiedenen in der Infektionsepidemiologie tätigen Disziplinen zu vernetzen, anderen Fachdisziplinen und der Öffentlichkeit eine Informationsplattform zu bieten und aktuelle Themen der Infektionsepidemiologie zu bearbeiten.

    AG-Treffen finden i.d.R. im Rahmen der DGEpi und GMDS Jahrestagungen statt. Zudem werden jährlich wissenschaftliche Workshops zu verschiedenen infektionsepidemiologischen Themen durchgeführt.

     Workshop 2017 in Leipzig, „Mikrobiom und kardiometabolische Erkrankungen“

    Am 7. und 8. Dezember 2017 fand in Leipzig ein 2-tägiger Workshop zum Thema “ „Mikrobiom und kardiometabolische Erkrankungen“ statt, der gemeinsam mit der AG Epidemiologie der Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen organisiert wurde. Auf dem Workshop haben wir einen Überblick über pathogenetische Wirkmechanismen zwischen Mikrobiom und kardiometabolischen Erkrankungen geben und methodische Ansätze der Datenanalyse diskutiert. Wir konnten drei Keynote-Speaker für unsere Veranstaltung gewinnen. Dr. F. Faber (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig) sprach über mikrobiologische und technische Grundlagen in der Mikrobiomanalyse, Prof. Dr. A.-L. Boulesteix (Ludwig-Maximilians-Universität, München) hat statistische Ansätze der Analyse von hochdimensionalen molekularen und klinischen Daten vorgestellt und PD Dr. A. Moschen (Universitätsklinik, Innsbruck) hat zum Thema Mikrobiom und kardiometabolische Erkrankungen referiert.

    Ausblick

    Den kommenden Workshop werden wir der Zusammenarbeit zwischen akademischer Infektionsepidemiologie und dem öffentlichen Gesundheitsdienst widmen. Ziel ist es aktuelle Vernetzungen darzustellen, methodische Übereinstimmungen sowie Differenzen aufzuzeigen und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten zu erarbeiten.

  • Aktivitäten im Jahr 2016

    Aktivitäten im Jahr 2016

    Workshop 2016 in Hamburg, “Infectious Diseases and Genetic Epidemiology – Methods and Applications”

    Am 17. und 18. März 2016 fand in Hamburg ein 2-tägiger Workshop zum Thema “Infectious Diseases and Genetic Epidemiology – Methods and Applications” statt, der von 24 Personen besucht wurde. Wir konnten 2 inhaltliche Keynotspeaker gewinnen. Ein mirkobiologischer Vortrag wurde von Prof. Stefan Niemann vom Forschungszentrum Borstel gehalten die den Titel „Genome analysis to understand transmission and evolution of Mycobacterium tuberculosis” hatte. Hier wurde besonders auf genetische Faktoren in der Infektionstransmission eingegangen. Ein epidemiologisch-methodischer Vortrag mit dem Titel „Genetic association studies“ wurde von Dr. Kathrin Schuldt (Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin) gehalten. Hier wurden praktische Aspekte der genetischen Epidemiologie dargestellt. Vorträge zu freien Themen innerhalb der Infektions- und genetischen Epidemiologie schlossen den Workshop ab.

     Ausblick
    Im Dezember 2017 wird ein Workshop zum Thema „Mikrobiom und kardiometabolische Erkrankungen“, zusammen mit der AG Epidemiologie der Herz-Kreislauf- und Stoffwechsel-Erkrankungen, in Leipzig stattfinden.

     Amtszeit der Arbeitsgruppenleitung und deren Vertretung:
    Eine Neuwahl für die AG-Leitung (z.Z. besetzt durch Ralf Krumkamp) wird auf der DGEpi-Jahrestagung 2017 erfolgen. Die AG-Stellvertretung (z.Z. besetzt durch Stefanie Castell) wurde auf der DGEpi-Jahrestagung 2016 wiedergewählt.