###:IF: salutation ###Sehr geehrte Frau###:ELSE:###Sehr geehrter Herr###:ENDIF:### ###title### ###lastname###,

das MIRACUM-Konsortium lädt Sie sehr herzlich zum Workshop „Medical Data Science: Zusammenführung und Nutzung verteilter Daten im Gesundheitswesen - Vorstellung bisheriger Ergebnisse des MIRACUM-Konsortiums“ während der diesjährigen GMDS-Jahrestagung in Göttingen ein. Der Workshop findet am Dienstag, dem 04. September 2018, um 08.30 Uhr im Raum SL 0001 statt. Während dieses möchte das MIRACUM-Konsortium über das BMBF-Förderprogramm „Medizininformatik“ informieren sowie insbesondere erste Ergebnisse des MIRACUM-Konsortiums vorstellen und ausgiebig diskutieren. Dazu bietet das MIRACUM-Konsortium das folgende Programm an:

08.30 Uhr
Begrüßung (Paul Schmücker, Mannheim)

08.35 Uhr
Aktueller Stand des MIRACUM-Projekts (Hans-Ulrich Prokosch, Erlangen)

08.55 Uhr
Mapping von Asthma- und Medikationsdaten (Martin Boeker, Freiburg)

09.10 Uhr
cBioPortal-Prototyp als translationale Plattform im Rahmen des Molekularen Tumorboards für Patientenversorgung und Forschung (Jan Christoph, Erlangen)

09.25 Uhr
Aufbau eines klinikums- und konsortiumsweiten Studienregisters (Johanna Andrae, Freiburg)

09.40 Uhr
Verteilte Auswertungen auf dem Weg zu einer deutschlandweiten Demonstratorstudie (Thomas Ganslandt, Mannheim)

09.55 Uhr
Zusammenfassung und Ausblick (Paul Schmücker, Mannheim)

10.00 Uhr
Ende des Workshops

MIRACUM (Medical Informatics in Research and Care in University Medicine, siehe auch www.miracum.de) ist eines von vier BMBF-geförderten Konsortien, das in der Zwischenzeit aus zehn Universitäten mit ihren Medizinischen Fakultäten und Universitätsklinika (Erlangen, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Gießen, Greifswald, Magdeburg, Mainz, Mannheim, Marburg), zwei Hochschulen (Gießen, Mannheim) und einem Industriepartner (Averbis GmbH, Freiburg) besteht. An allen universitären Standorten des MIRACUM-Verbundprojektes sollen Daten aus der Krankenversorgung und Forschung in Datenintegrationszentren zusammengeführt werden, um diese mit Hilfe von innovativen IT-Lösungen für Forschungszwecke und Therapieentscheidungen in der Krankenversorgung zentral nutzen zu können. Klinische Befundung, bildgebende Diagnostikverfahren sowie molekulare bzw. genetische Untersuchungen sind Beispiele von Informationslieferanten aus den Kliniken, die in MIRACUM vernetzt werden, um zukünftig z.B. Lungenerkrankungen oder auch Hirntumore mit verbesserter Trennschärfe zu diagnostizieren und Patienten somit zielgerichteter und wirkungsvoller behandeln zu können. Die Daten werden effizient zusammengeführt, verdichtet, ausgewertet und visualisiert. Außerdem werden einrichtungsübergreifend Datenabfragen für die Identifikation von Patientinnen und Patienten zur Rekrutierung für klinische Studien durchgeführt. Daneben sollen Aus- und Weiterbildungsprogramme wie z.B. ein standortübergreifender berufsbegleitender Masterstudiengang „Biomedical Informatics and Medical Data Science“ entwickelt werden.

Neben dem Aufbau von Datenintegrationszentren werden spezielle medizinische Use Cases bearbeitet: IT-Support für die Patientenrekrutierung im Rahmen klinischer Studien, Prädiktionsmodelle, Unterstützung von Molekularen Tumorboards und Seltene Erkrankungen. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die Datenintegration und die standortübergreifende Datennutzung. Dabei haben nichtfunktionale Anforderungen wie u.a. physische und semantische Standardisierung und Interoperabilität, Visualisierung medizinischer Zusammenhänge, Datenschutz und IT-Sicherheit eine hohe Bedeutung.

Bisher liegen erste Ergebnisse u. a. zu der Datenintegration, der Datenharmonisierung, der Integration von Omics-Daten, dem Aufbau eines Basisdatensatzes, der Konzeption und Entwicklung von Metadaten-Repositories, der semantischen Datenerschließung, der Entwicklung von medizinischen Ontologien und Medical Data Sharing vor.

Speziell konnten zum Beispiel für elf Universitätsklinika die Daten von mehr als 18.000 Darmkrebs-Patientinnen und -Patienten mit verteilten Analysen ausgewertet und daraus wertvolle Erkenntnisse über die realen Behandlungsabläufe bei dieser Krankheit abgeleitet werden. Die Ergebnisse aus den genannten Teilprojekten werden während des Workshops präsentiert und ausführlich diskutiert. Zum Abschluss erfolgen eine Zusammenfassung der bisherigen Ergebnisse und eine erste kurze Reflexion der bisherigen Arbeiten im MIRACUM-Projekt unter Einbindung der Teilnehmer des Workshops.

Die Veranstalter würden sich sehr freuen, wenn sich viele Teilnehmer an dem MKIRACUM-Workshop beteiligen und sich über das MIRACUM-Verbundprojekt informieren.

Paul Schmücker


Das Programm und die Anmeldung zur GMDS-Jahrestagung finden Sie unter: www.gmds2018.de