Sehr geehrte Nutzer*innen,

bevor sich das Jahr 2025 seinem Ende entgegenneigt, möchten wir heute noch einmal innehalten und Ihnen Gelegenheit geben, auf das vergangene Jahr zurückzublicken. Jede und jeder von uns trägt ganz eigene persönliche Erinnerungen in sich – positive, bereichernde und beglückende, aber sicherlich auch negative und verstörende. Viel zu oft lassen wir die Dinge einfach an uns vorüberziehen, und schnell sind sie vergessen, weil uns der Alltag vorantreibt und sich unser Blick nach vorne richtet.

Doch halt! Wie sagte es bereits der Theologe, Psychologe und Humorforscher Thomas Holtbernd:

„Wer handeln will, sollte in die Zukunft schauen.
Wer klug handeln will, sollte seine Vergangenheit kennen.“

Und so möchten wir heute zurückblicken auf das sicherlich wichtigste Ereignis für die GMDS in diesem Jahr. So wie uns seit einigen Wochen die Sterne und Lichter der Weihnachtsmärkte die dunklen Winterabende erhellen, so erhellte uns bereits Anfang September unsere Jahrestagung mit vielen spannenden wissenschaftlichen Beiträgen, nationalen wie internationalen Keynotes sowie zahlreichen Gelegenheiten zum informellen Austausch.

In einer Paneldiskussion als Festakt zur 70. Jahrestagung der GMDS brachten wir eine bunte Gruppe aus allen Generationen unserer Fachgesellschaft zusammen, um über die Entwicklungen der vergangenen Jahre, vor allem aber über zukünftige Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung des Gesundheitswesens sowie die wachsende Rolle der GMDS in diesem Kontext zu diskutieren.

Für uns als Fachgesellschaft ist es nicht nur wichtig, neue wissenschaftliche Methoden zu entwickeln und Forschungserkenntnisse zu publizieren, sondern wir müssen ebenso dafür Sorge tragen, dass unsere Ergebnisse durch gut geplante Translationsprozesse Ärztinnen und Ärzte, Pflegende sowie alle Personen erreichen, die in irgendeiner Form zum Gesundheitswesen beitragen, letztendlich zum Wohle der Patientinnen und Patienten. Dieses Ziel sollten wir nie aus den Augen verlieren. In diesem Sinne gestalteten wir in Jena erstmals auch ein Anwenderforum Digitale Medizin und KI sowie ein offenes Bürgerforum.

Damit genug: nun möchten wir Sie Ihren eigenen Gedanken und Erinnerungen überlassen.

Wir danken Ihnen allen herzlich für Ihr Engagement und die disziplinübergreifende Zusammenarbeit in unserer Fachgesellschaft. Die Entwicklung einer Fachgesellschaft kann ein Präsidium durch Impulse anstoßen; ausgestaltet und geprägt wird sie jedoch durch ihre Mitglieder, sei es in Fachausschüssen, Arbeits- und Projektgruppen, Arbeitskreisen oder Präsidiumskommissionen. Für Ihre Tatkraft und Kreativität im Wirken für die GMDS bedanken wir uns sehr herzlich.

Mit diesem kleinen Weihnachtsbrief wünschen wir Ihnen erholsame Weihnachtstage, schöne und besinnliche Stunden im Kreis Ihrer Lieben sowie Gesundheit und viel Glück für das Jahr 2026.
Uns allen wünschen wir, dass sich im Jahr 2026 vielleicht der ein oder andere der vielen politischen Unruheherde etwas entspannt und Vernunft wieder stärker Einzug in Herzen, Gedanken und Worte der Menschen hält.

 Herzliche Grüße

Ulli Prokosch und das Team der Geschäftsstelle